Mit dem NF-300i präsentiert Nikon den ersten digitalen Bilderrahmen mit eigenem Online-Fotodienst, der herkömmliche zweidimensionale Aufnahmen in einer Pseudo-3D-Ansicht darstellen kann. Der My Picturetown getaufte Bilderservice soll laut Hersteller in Japan bereits im Dezember 2010 gestartet werden. Die Sache hat allerdings einen Haken, und zwar kann das 7,2 Zoll große 3D-Display im Prinzip nicht gekauft, sondern nur gemietet werden.
Um seine Bilder mit Tiefenwirkung betrachten zu können, muss der Kunde also umgerechnet rund 18 Euro pro Monat beziehungsweise 180 Euro (statt 216 Euro) im Jahr bezahlen. Inklusive sind drei Umwandlungen pro Monat, jedes weitere 3D-Bild kostet rund 2,7 Euro.
Dreidimensionale Bilder können laut Nikon mit dem NF-300i ohne spezielle Brille betrachtet werden, da der Bilderrahmen mit einer zuschaltbaren Lichtbarriere ausgestattet ist, die das jeweils passende Bild für das linke und das rechte Auge zeigt. Eine vergleichbare Technik kommt übrigens auch beim 3D-Bilderrahmen Fuji Finepix Real 3D V1 zum Einsatz. Nikons Pendant basiert jedoch auf dem Android-Betriebssystem und bietet eine wesentlich höhere Auflösung von 800 mal 600 Pixeln.
Die klassischen Kalender- und Uhr-Funktionen sind beim NF-300i ebenfalls an Bord, wobei der Rahmen auch Wetter-Informationen liefern kann. Neben 3D-Inhalten lassen sich außerdem herkömmliche 2D-Fotos und H.264-Videos abspielen.
Zur Zeit ist der außergewöhnliche 3D-Bilderrahmen Nikon NF-300i leider nur in Japan erhältlich. Jedoch wenn das Projekt erfolgreich sein sollte, lässt sich wahrscheinlich nicht ausschließen, dass er bald auch in Europa angeboten wird. Die Internet-Plattform My Pictiretown wiederum wurde im August 2007 gestartet und hat nach Angaben von Nikon bereits 1 Million registrierte User.
02.11.2010





















