Einschätzung unserer Autoren
Leica S2 Kit (mit Summarit-S 1:2.5/70mm ASPH.)
Hervorragende Leistungen im Marko-Bereich
Das Summarit-S 1:2,5/70 Millimeter Objektiv ist die ideale Ergänzung im Makro-Bereich für die Profi-Spiegelreflexkamera Leica S2, die seit Oktober 2009 auf dem deutschen Markt präsent ist. Das Leica S2 System ist mit einem 30 x 45 Millimeter großen Chip ausgestattet und bietet eine effektive Auflösung bis 37 Megapixel.Das Leica S2 System wurde von mehreren führenden Digitalkamera-Herstellern für die Bedürfnisse der professionellen Fotografen entwickelt. Der leistungsstarke 30 x 45 Millimeter Sensor, der im Herzen des Modells liegt und eine Auflösung von 37 Megapixel leistet, wurde von den Kodak-Experten geschaffen. Der ultraschnelle und energiesparende Bildprozessor „Maestro“ wiederum ist das Produkt der Zusammenarbeit von Leica und Fujitsu.
Das Leica Summarit-S 1:2,5/70 Millimeter ist auf Wunsch mit oder ohne Zentralverschluss erhältlich. Die besten Leistungen demonstriert dieses Standard-Objektiv laut Hersteller bei den Makroaufnahmen bis zum Abbildungsmaßstab von 1:2 sowie bei der Potrait-Fotografie. Die beeindruckenden Abbildungsleistungen von Unendlich bis in den extremen Nahbereich hinein werden ebenso durch eine Kombination aus den Frontgruppen-Linsen und einem Floating-Element ermöglicht. Die Sondergläser mit anomaler Teildispersion oder hoher Brechkraft garantieren dabei eine gute Kontrastwiedergabe und eine sehr gute und gleichmäßige Schärfe bis in die Bildecken.Das Leica S2 System unterscheiden die relativ kompakten für eine professionelle Mittelformatkamera Abmessungen, ein leichtes Gewicht von circa 1400 Gramm sowie eine sehr angenehme Handhabung. Das neueste Objektiv Summarit-S 1:2,5/120 Millimeter CS wiederum ist dank seiner beeindruckenden Leistungen im Nahbereich und für die Portrait-Fotografie universell einsetzbar und gewinnt deswegen eine klare Kaufempfehlung.
Leica S2
AFRica erforscht
Unter dem geheimnissvollen Namen AFRica entwickelte Leica in den letzten zwei Jahren ein völlig neues System für Spiegelreflexkameras, dass nun in Form der neuen Leica S2 vorgestellt wurde. Mit ihr entwickelt Leica das erste Mal ein Format, das größer als Kleinbild ist und sich an professionelle Fotografen wendet.Prozessor mit Fujitsu entwickelt
Die neue Leica S2 ist nur unwesentlich größer als die Kleinbild-Kamera Leica R9. Ganz im Gegenteil der Sensor: Er ist riesige 30 x 45 mm groß und diese Format nennt Leica nun ''35+''. Die Kamera soll die Lücke zwischen handlichen Spiegelreflexkameras und professionellen Mittelformatkameras schließen. Professionelle Fotografen, die viel unterwegs sind, sollen von der herrausragenden Bildqualität genauso wie vom guten Handling überzeugt werden. Bei der Entwicklung vor allem der digitalen Teile der Leica S2 hat Fujitsu geholfen: Zusammen haben die Firmen den Bildprozessor ''Maestro'' entwickelt. Dieser verarbeitet die Datenmengen schnell und bringt es auf eine Serienbildgeschwindigkeit von etwa 2 Bildern in der Sekunde. Bei Bildern mit einer Auflösung von 37 Megapixeln eine echte Leistung! → Mehr
Leica S2
Digitale Mittelformatkamera im kleinformatigen Gehäuse
Die Spiegelreflexkamera Leica S2 löst in astronomische 37,5 Megapixel auf und besitzt einen besonders großen Sensor (30 x 45 mm). Dieser Sensor ist im Vergleich zu digitalen Spiegelreflexkameras mit sogenanntem Vollformatsensor um 59% größer. Damit rückt die S2 in den Bereich des analogen Mittelformats vor – also in ein Gebiet, dass typischerweise professionellen Fotografen mit ihrer riesigen Ausrüstung und den extra großen Negativen vorbehalten war. Nicht so die Leica S2. Sie ist dank neuer Technologie, die schon vollmundig angekündigt worden war, eine kompakte Spiegelreflexkamera geblieben. Um die kompakte Bauweise zu erreichen, hat Leica neue Linsen und ein neues Verschlusssystem (Dualverschlusssystem) entwickelt. Nähere Angaben möchte Leica erst 2009 machen.Allianz mit Phase One: Umbruch in der Geschichte der Fotografie?
Leica ist eine Allianz mit Phase One eingegangen; einer Firma, die ebenfalls neue und immer größere Sensoren entwickelt. Die Leica S2 soll, laut golem.de, die erste Kamera sein, die aus dieser Zusammenarbeit hervorgegangen ist. Die neue Leica S2 sei ein Meilenstein der Fotogeschichte, so hört man allenthalben. Firmensprecher vergleichen sie mit der wohl legendärsten Leica, der Leica A aus dem Jahr 1925. Diese hatte zusammen mit anderen den Ruf des Unternehmens begründet, weltweit führend auf dem Gebiet der Fotografie zu sein. Ob das mit der S2 auch gelingt? Vermutlich nicht, denn heute ist Spitzenqualität zumeist nur zu hohen Preisen erhältlich, was den Kundenkreis einer Kamera erheblich einschränkt.







