Die kleine Sportuhr für das Armgelenk namens swimsense hilft demnächst Wasserratten und Wassersportler, ihre Aktivitäten im geliebten Nass exakt zu dokumentieren beziehungsweise aufzuzeichnen. Der vom eigentlich für seine Badesportkleidung bekannten Hersteller Finis produzierte Rundenzähler soll in ein paar Wochen in den Handel gehen – kommt allerdings nicht gerade billig.
Dafür ist der swimsense mit einigen recht pfiffigen Fähigkeiten ausgestattet. Ein integrierter Bewegungssensor erkennt beispielsweise genau, welcher Schwimmstil gerade ausgeübt wird – immerhin wackelt der Körper ja anders bei Brust-, Kraul- oder Delphin. Außerdem fällt dem Sensor auf, ob eine Kehre gemacht wurde und eine neue Bahn begonnen hat – Grundlage für den Distanzzähler, der natürlich vorher mit der Bahnlänge gefüttert werden muss. Die Anzahl der Armzüge, die Geschwindigkeit sowie die jeweilige Bahnzeit/Anzahl der Bahnen werden ebenfalls ermittelt und angezeigt, und wer dem swimsense (korrekte) Angaben über Alter, Geschlecht und Gewicht einspeist, dem werden auch die verbrauchten Kalorien verraten.
Insgesamt speichert der swimsense die Daten von 14 Trainingseinheiten, sodass auch eine längerfristige Auswertung der eigenen Leistung erfolgen kann. Puls/Herzfrequenz jedoch lassen sich mit dem Gerät leider nicht ermitteln – ein Manko, das den Nutzen der Sportuhr in puncto Trainingseffizienz natürlich leider etwas schmälert, weswegen sich die Sportuhr mehr für Freizeitsportler denn für Leistungssportler eignet. Und natürlich bringt der swimsense nur etwas, wenn er in einem Becken verwendet wird, außer wenn die exakte Länge/Breite des Sees oder Teichs bekannt ist.
Rund 200 Dollar soll der swimsense in den Staaten kosten, ob und wann er über den großen Teich nach Deutschland schippert, steht noch nicht fest. Wasserliebhaber müssen sich aber gar nicht so lange gedulden. Der Pool-Mate von Swimovate kann dasselbe wie der swimsense und ist über Amazon für 80 Euro käuflich zu erwerben.
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- Erschienen: 23.11.2011 | Ausgabe: Nr. 96 (Dezember 2011)
- Details zum Test
ohne Endnote
„Plus: einfache Handhabung.
Minus: keine Messung im offenen Gewässer möglich.“



























