Olivenöle

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Produktwissen und weitere Tests zu Olivenöle

Wilde Mischung Konsument 5/2015 - Apropos Carapelli: 2007 bestand bei diesem Olivenöl der Verdacht auf eine verbotene Wärmebehandlung, 2011 musste es ebenfalls wegen sensorischer Fehler abgewertet werden. Manche lernen es offenbar nie! Natürlich haben nicht nur Experten, sondern auch Laien die Olivenöle verkostet. 18 Öle auf Aussehen, Geruch, Konsistenz und Geschmack nach dem Schulnotenprinzip zu beurteilen, ist echte Schwerarbeit.

ALDI darf nicht mit alten Testurteilen werben Der Discounter ALDI darf sein Olivenöl nicht mehr mit einem alten Testurteil bewerben. Dies berichtet die Stiftung Warentest auf ihrer Website. Ein entsprechendes Urteil habe das Landgericht Duisburg erlassen. Ein neuer Erntejahrgang sei ein neues Produkt und könne daher nicht mit einem alten Testurteil beworben werden. Zwar sei das Urteil noch nicht rechtskräftig, gleichwohl begrüße Stiftung Warentest die Entscheidung des Gerichtes.

Finden Sie Ihre persönliche Ölquelle Guter Rat 3/2007 - Ohne den goldenen Saft des Südens geht in der mediterranen Küche gar nichts. Doch nicht jedes Öl hält, was es verspricht. Die Geschmacksprobe hilft weiter. Testumfeld: Im Test waren zehn Olivenöle mit Bewertungen von 1 bis 4 von jeweils 5 Punkten.

Kein bitteres Ergebnis Konsument 2/2008 - Testumfeld: Im Test waren vier Olivenöle mit Bewertungen von 49 bis 61 von jeweils 100 Prozentpunkten. Die Testkriterien waren Kennzeichnung, Sensorik und Chemie.

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Infos zur Kategorie

Kaltgepresstes Olivenöl gilt als ausgesprochen gesund und ist besonders für die Salat-Zubereitung geeignet. Dieses native Olivenöl ist unter Einschränkungen auch zum Kochen geeignet, wer jedoch richtig braten möchte, sollte raffiniertes Olivenöl verwenden. Je nach Beimischung von nativem Ölivenöl entsteht auch hier der charakteristische Eigengeschmack. Seitdem die positive Wirkung von Olivenöl auf den menschlichen Organismus bekannt wurde, ist das Öl schnell zum Verkaufsschlager in deutschen Supermärkten mutiert. Hierbei gilt insbesondere das kaltgepresste Olivenöl als gesund. Dafür verantwortlich ist der hohe Anteil an ungesättigten Fettsäuren, denen zahlreiche, positive Wirkungen auf die Gesundheit zugeschrieben werden – insbesondere das Binden von freien Radikalen und somit Bilden eines gewissen Schutzes vor Krebserkrankungen. Zwar hat man in der Zwischenzeit festgestellt, dass andere Öle wie Rapsöl aufgrund ihres höheren Anteils an mehrfach ungesättigten Fettsäuren durchaus noch gesünder sind, gleichwohl bleibt Olivenöl auch aufgrund seines spezifischen Geschmacks besonders beliebt bei den Konsumenten. Für Salate dürfte es denn auch kaum ein passenderes Öl geben. Bei der Verwendung in der warmen Küche sollte allerdings aufgepasst werden: Kaltgepresste Olivenöle, die unter den Bezeichnungen „Natives Olivenöl“, „Natives Olivenöl Extra“ oder auch „Extra Vergine“ verkauft werden, sind nur bis etwa 180 Grad Celsius erhitzbar. Für das Braten auf voller Hitze oder bei offener Flamme ist dieses Öl nicht geeignet, da sich dann die antioxidativen Stoffe zersetzen und wiederum schädliche Verbindungen bilden. In diesem Fall sollte lieber auf raffiniertes Öl gesetzt werden, das bis 220 Grad Celsius erhitzt werden darf. Zwar wird auch hier zur Geschmacksbildung ein geringer Anteil nativen Olivenöls (meist nicht mehr als 2 Prozent) zwecks Geschmacksbildung beigemischt, dies fällt jedoch bei den geringen Mengen zum Braten kaum ins Gewicht. Zum Frittieren sollte Olivenöl, auch raffiniert, dennoch nicht verwendet werden. Hier ist Erdnussöl durch seinen Rauchpunkt von jenseits 230 Grad Celsius geeigneter. Vorsicht auch vor blindem Vertrauen in Bioprodukte: Ausgerechnet diese enthalten Tests zufolge häufig die meisten Schadstoffe und sogar Weichmacher. Leider schwanken gerade bei nativen Produkten die Qualitäten von Jahrgang zu Jahrgang. Vor dem Kauf eines solchen Olivenöls empfiehlt sich daher ein Blick auf die jüngsten Testberichte.