Tischkicker

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Ratgeber zu Kicker

Modelltypen

Das Angebot an Tischkickern teilt sich in drei Gruppen auf. An erster Stelle stehen die von den verschiedenen Verbänden zertifizierten Turniertische, die sich fast ausschließlich an Spieler wenden, die Kickern als Sport betreiben. Eine Ebene darunter wiederum siedeln sich Trainingstische an, meist leichtere Varianten der Turniertische renommierter Hersteller. Für Gelegenheitsspieler, die von keinen höheren Ambitionen angetrieben werden, ist die dritte Kategorie an Kickertischen gedacht. In diesem Bereich sind die Qualitätsunterschiede zwischen den einzelnen Modellen sehr groß, weswegen vor einer Anschaffung Vorsicht angesagt ist.

Ein Kickertisch ist immer eine Frage des zur Verfügung stehenden Budgets sowie der Ambitionen. Wer Kickern als Sport betreibt oder ernsthaft sich die diversen Spieltechniken aneignen möchte, kommt um die Investition von mindestens 600, 700 EUR kaum herum. Spielt Geld nicht die zentrale Rolle, sind in diesem Fall entweder die von den Verbänden zertifizierten Turniertische oder ein Trainings-/Hobbytisch eines renommierten Herstellers die erste Wahl. Erstere liegen meist im vierstelligen Bereich, Geld sparen lässt sich hier, indem nach einem gebrauchten Turniertisch Ausschau gehalten wird. Eine sinnvolle Alternative sind die sogenannten „Homeversionen“ der Turniertische. Sie bieten in der Regel dasselbe Spielgefühl wie die Profitische, sind aber leichter. Auf diesen Tischen lassen sich zu Hause sämtliche Spieltechniken üben, für ambitionierte „Kneipenkicker“ sind sie daher die idealen Trainingspartner. Allerdings liegen diese Tische immer noch meist über 600 EUR, den Griff zu einem Modell eines renommierten Herstellers ist hier nämlich ratsam. Bei den Turnier- und Trainingstischen handelt es sich übrigens meist um sogenannte „Soccertische“, erkennbar an den breiten, geriffelten Füßen der Spielfiguren, die das Einklemmen des Ball erleichtern. Die Figuren der „Kickertische“ hingegen besitzen schmalere, ungeriffelte Füße, weswegen nur die Schiebe-/Ziehtechnik anwendbar ist. Soccertische erlauben daher ein variantenreicheres Spiel, da auf ihnen alle Techniken spielbar sind. Die griffigen Füße kommen außerdem Anfängern entgegen. Wer demnach den Gedanken hegt, sich das Kickerspiel von der Pike auf ernsthaft anzueignen, sollte von Anfang einen hochwertigen Tisch anvisieren. Da ihr Wiederverkaufswert jedoch sehr hoch ist, ist dieser Schritt unter finanziellen Gesichtspunkten nicht sehr riskant.

Kickertische unter rund 400 EUR werden von ambitionierten Kickerspielern in der Regel links liegen gelassen. Trotzdem finden sich unter ihnen Modelle, die für Gelegenheitsspieler recht interessant sein können – vorausgesetzt, dass ein paar Punkte beachtet werden. Ein wichtiges Kriterium ist beispielsweise das Gewicht. Tische, die unter 60, 70 Kilogramm wiegen, halten den Belastungen kaum stand und lassen daher wenig Spielfreude aufkommen. Allerdings lassen sie sich leider nur schwer bewegen, weswegen Kunden nicht selten zu den Leichtgewichten mit 20, 30 Kilogramm greifen, da sie nach dem Spielen in eine Ecke verschoben werden können. Ihre Stabilität und Robustheit lässt aber meist sehr zu wünschen übrig. Technisch schon etwas versiertere Gelegenheitsspieler sollten außerdem darauf achten, dass es sich um einen Soccertisch handelt. Die einfachen Kickertische schränken die Spielmöglichkeiten nämlich meist noch zusätzlich durch eine zu glatte Spieloberfläche ein, das Spielgefühl auf diesen Modellen ähnelt kaum dem eines Kickers in der Kneipe – Enttäuschungen sind also vorprogrammiert. Vorsicht ist auch angesagt bei Modellen, die vom Kunden komplett zusammengebaut werden müssen.. Erfahrungsgemäß lauern hier viele Fehlerquellen, die bei nicht sachgemäßer Montage das Spielgefühl beeinträchtigen können. Ist etwa das Spielfeld zu dünn und wird zudem nicht exakt montiert, kann die Spielfläche Neigungen oder Wellen aufweisen. Vor der Anschaffung eines Kickers unter 400 EUR sollten man daher unbedingt Kundenmeinungen zu Rate ziehen – ist ihnen ihnen beispielsweise von einem komplizierten Aufbau oder schlechten Vorbohrungen und Schrauben die Rede, sollte man im Zweifelsfall lieber die Finger von dem Tisch lassen. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte daher etwas mehr Geld investieren und zu einem sogenannten Hobbytisch eines renommierten Herstellers greifen, bei den der Korpus meist fertig zusammengebaut geliefert wird, so dass lediglich die Beine montiert werden müssen.

Generell gilt es leider festzuhalten, dass die Qualitätsunterschiede in der dritten Kategorie doch recht beträchtlich sein können, die Mängelliste fängt beim Material an (Leichtbauweise, abblätternde Furniere oder Verchromung) und hört beim Spielgefühl auf (klobige Figuren mit suboptimalem Schwerpunkt, falsche Abstände der Figuren untereinander auf einer Stange oder ihrer Füße zum Boden). Kurzum: Zumindest die stabilen Modelle eignen sich zwar als Kickertische für den Partykellerm oder den Freizeitraum in Firmen beziehungsweise für Gelegenheitsspieler, die Spaß am Kickern haben. An der Verbesserung der Spieltechnik lässt sich auf ihnen jedoch in der Regel nicht feilen, da sie in puncto Spielgefühl und Qualitätsanmutung nicht an die hochwertigen Tische heranreichen.

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