Mit dem Tidy Fred von Walser ist das Kapitel Druckstellen auf der Autositzbank durch Kindersitze offenbar vorbei. Diesen Eindruck gewinnt man beim Klick durch die zahlreichen begeisterten Erfahrungsnotizen der bisherigen Käufer. Der Polsterschutz eigent sich als Unterlage für alle gängigen Kindersitze und bietet zugleich Stauraum für Kleinteile.
Dicke Auflagepunkte verhindern Druckstellen
Der Tidy Fred ist ein effektiv arbeitender Polsterschutz, der mit gerade einmal 10 EUR (Amazon) zudem das Portemonnaie schont. Die Matte mit der gummiartigen Unterseite ist Nutzerangaben zufolge an den Auflagepunkten gerade so dick, dass selbst bei Kindersitzen für ältere Kinder keine Druckstellengefahr für die edlen Bezüge besteht. Die Matte wird nur aufgelegt, eine Befestigung ist nicht vonnöten. An der Unterseite befinden sich drei praktische Staufächer für Erfrischungen oder Spielzeug, auf das der Spross bei der Fahrt nicht verzichten möchte.
Bannt Rutschgefahren und verhindert Verschmutzungen
Der Tidy Fred erfüllt aber noch eine zweite Funktion: Er verhindert das Verrutschen von Babyschale und Kindersitz, wobei er sich dank passender Schlitze auch für Isofix-Systeme eignen soll. Während diese allerdings - korrekter Einbau vorausgesetzt – von Hause aus nicht verrutschen sollten, sorgt der Tidy Fred zumindest für verlässlichen Polsterschutz, der Abrieb, Verschmutzungen etwa bei Ledersitzen oder hellen Stoffbezügen verhindert. Nutzer lobten insbesondere den Schutz bei Verwendung von Isofix-Basisystemen, die sehr fest in den Sitz gedrückt werden müssen.
Passt nicht in alle Fahrzeuge
Bei seinen Abmessungen von 48 x 87 Zentimeter sollte der Tidy Fred universell unter die meisten Kindersitze passen als auch auf stark ausgeformte, schmalere Rücksitze. Doch gerade die Passform wird von den bisherigen Nutzern kritisch beäugt. Wie bei Kindersitzen selbst scheint sich das Problem der Fahrzeugtypen – in entschärfter Form – auch beim Kindersitz-Zubehör wie dem Tidy Fred zu stellen. So passe er zwar in einen Opel Astra, beim BMW der Fünferreihe, Punto, Verso oder Touran hingegen habe man Probleme, da die Gurtschlösser verdeckt seien.
Staufächer reißen leicht ein
Ein weitere Schwäche stellen offenbar die Staufächer dar. Konzeptbedingt kaum anders lösbar, bleiben die Kinder beim Ein- und Ausstieg leider schnell mit den Füßen an den Netztaschen hängen. Folglich scheint hier gleichsam eine Sollbruchstelle eingebaut zu sein, die Kunden häufig monieren. Hier wäre sicherlich ein Verschluss- oder Abdecksystem wünschenswert gewesen, das auch für Kinderhände gut bedienbar ist.
Fazit: Ledersitze und heller Stoffbezug auf der Habenseite, Passungenauigkeiten bei manchen Fahrzeugmodellen als Nachteil. Allerdings dürfte bei gerade einmal knapp 10 EUR (Amazon) auch ein Fehlgriff kein allzu großes Risiko für das Budget darstellen.
15.02.2013

























