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Unser Fazit
21.11.2014
Contour X Ceramic
Nur bei schwachem Bartwuchs zu empfehlen
Richtig glänzen konnte der Contour X Ceramic bislang noch nicht, ganz im Gegenteil sogar. Sobald er mit dichtem, kräftigen Bart konfrontiert wurde, fielen die Ergebnisse alles andere als gut aus. Der aus dem Hause Valera stammende Bartschneider empfiehlt sich daher allenfalls bei schwachem Bartwuchs.
Umfangreiche Ausstattung
Dabei weiß der Valera in Sachen Ausstattung durchaus zu überzeugen. Gleich vier Scherköpfe liefert der Schweizer Hersteller mit, nämlich einen breiten (25 Millimeter) für den Bart, einen schmaleren Präzisionsaufsatz (14 Millimeter) zum Ziehen von Konturen, sowie sogar eine Scherfolie für die Glattrasur. Den Abschluss macht ein Spezialaufsatz zum Entfernen unschön aus Nase und Ohr wachsender Haare. Letztere übrigens soll seine Aufgabe zwar etwas langsam, dafür aber gründlich erledigen. Die drei anderen dagegen stehen in der Kritik.
Rasur- und Trimmergebnisse
Zuerst zur Scherfolie. Zwar können sich Rasieraufsätze von Bartschneidern generell nie mit reinen Elektrorasierern messen. Wie sich aber auf dem Prüfstand gezeigt hat, meistert die Scherfolie des Valera nur dünne Barthaare, von denen wiederum sich nicht zu viele auf einem Fleck befinden sollten. Dasselbe Manko trat auch beim 25-Millimeter-Aufsatz auf. Je dichter und kräftiger der Bart war, desto mehr kam der Rasierer ins Schwitzen. Mit dem 14-Millimeter-Aufsatz dagegen ließen sich saubere Konturen zeichnen. Insgesamt stellt das Gerät für alle Rasier- und Trimmarbeiten bis zu 30 Minuten Akku-Laufzeit zur Verfügung. In dieser Zeit sollten aber auch alle Arbeiten abgeschossen sein, denn anschließend muss das Gerät für mehrere Stunden ans Netz. Erfreulicher Bonus: Die Scherköpfe lassen sich auswaschen, die Reinigung ist also denkbar einfach.
Bis 10 Millimeter Bartlänge
Eine letzte Einschränkung stellt schließlich noch der mitgelieferte Teleskopaufsatz zur Schnittlängenanpassung dar. Die maximale Schnittlänge beläuft sich nämlich auf 10 Millimeter, an Stufen selbst stehen lediglich fünf zur Verfügung – hyper-akkurate Bartschnitte sind also ebenfalls nicht möglich. Unterm Strich blieb der Valera daher hinter den Erwartungen, die an einen Bartschneider gestellt werden dürfen, zurück, zumindest den Erwartungen, die Männer mit starkem Bartwuchs stellen. In diesem Fall stellen die rund 40 Euro für den Valera keine allzu vernünftige Investition dar.