Razor Crazy Cart 1 Test

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Razor Crazy Cart im Test der Fachmagazine

    • Erschienen: Oktober 2014
    • Details zum Test

    3,5 von 5 Sternen

    Preis/Leistung: 90%

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zu Razor Crazy Cart

  • Razor Elektromobil »Crazy Cart Elektrokart«, 19 km/h, schwarz
  • Razor Elektrokart Crazy Cart Elektroscooter, Schwarz, One Size 
  • Razor Crazy Cart
  • Razor 25173802 Shift Elektroscooter, Rot, One Size 
  • Razor Elektrokart Crazy Cart Elektroscooter, Schwarz, One Size 

Kundenmeinungen (84) zu Razor Crazy Cart

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Wozu brem­sen, wenn es auch drif­tet?

Vernunftorientiert sollte nicht sein, wer sich das Razor Crazy Cart für seine Kids nach Hause holt. Das Elektrokart aus den USA ist zwar ein Kinderfahrzeug im weitesten Sinn, doch dank seines Elektroantriebs und bis zu 19 kmh Höchstgeschwindigkeit nichts für den deutschen Gehsteig. Die Botschaft, die vom Crazy Cart ausgeht: Spaß haben nach dem Vorbild von Gymkhana-Driftern, mit einer Art Bob auf Rädern, der mit Lenkrad, Gaspedal und einem Rad in der Mitte bewehrt ist, angetrieben von einem 24-Volt-Elektromotor und so tief gelegt wie eine ausgewachsene Asphaltfräse.

Driften, Drehen und Kurvenfahren...

Eine Bremse? Fehlanzeige. Statt sich mit dem schnöden Aufgepäck der (deutschen) Straßenverkehrsordnung aufzuhalten, die ganz bestimmte Mindestanforderungen an die technische Ausstattung eines Fahrzeugs stellt, setzt das Crazy Cart ausschließlich auf Fahrspaß. Wie wird also gebremst? Nun, mit dem schlichtem Loslassen des Gaspedals, was den Vorwärtsdrang einbremst. Im Übrigen neigt das Fahrzeug zur drangvollen Agilität entweder mit Rückwärts- oder Seitbewegungen, letztere auch als „Driften“ im Stil des eingangs erwähnten Gymkhana-Stils bekannt. Darin besteht auch das Herzstück des Maschinchens: Der Drifthebel im Zusammenspiel mit den hinteren Lenkrollen, die entweder der gewählten Lenkradstellung nachfolgen oder eben nicht - ähnlich dem Fahrverhalten eines Einkaufswagens.

... nur keinesfalls Bremsen

Das Driften als probate Form der Fortbewegung ist dem deutschen Straßenverkehrsrecht gänzlich fremd, und spätestens hier zeigt sich die Ausrichtung des Fun-Racers auf puren Fahrspaß: Dazu zieht man am Hebel, der seitlich vom Fahrersitz platziert ist und zwar möglichst kräftig. Mit etwas Übung und unter Ausnutzung des Zusammenwirkens von Flieh- und Beschleunigungskräften schert das Kart wie auf Eis aus der Kurve, dreht sich um sich selbst oder zieht auch größere Kreise – abhängig davon, wie stark man den Drift-Hebel anzieht. Die Begeisterung der Kundschaft ist insoweit nachvollziehbar, als das perfekte Driften die Geschicklichkeit des Fahrers herausfordert. Gefragt ist die nahezu perfekte Koordinierung von Gaspedal, Lenker und Drift-Hebel.

Geschicklichkeit ist gefragt

Wer das beherrscht, braucht in der Tat keine Bremse: Das Kart stoppt seine Vorwärtsbewegung viel eleganter durch die Wegnahme des Gasdrucks bei gleichzeitigem 90-Grad-Lenkradeinschlag. Weil das nicht jeder kann, der auch ein Kinderfahrrad beherrscht, setzt der Hersteller das Mindestalter bei 9 Jahren an und fordert zugleich von den Eltern oder einer anderen Betreuungsperson eine sorgfältige Überwachung. Trotzdem soll das Crazy Cart „richtig Laune“ machen, wie das Magazin „Auto News“ (10/2014) notiert. Nur bei den Betriebs- und Ladezeiten ist noch Luft nach oben, sodass sich die 395 EUR (Amazon) nicht ohne Weiteres erklären lassen. Ob sich das quirlige Fun-Kart tatsächlich auch hierzulande eine feste Fangemeinde erobert, müssen Erfahrungsberichte erst noch zeigen. Die Größe des Privatparkplatzes, auf dem sich der passende Parcours für Geschicklichkeitscontests abstecken lässt, ist jedenfalls nicht zu unterschätzen.

von Sonja

Aus unserem Magazin

Weiterführende Informationen zum Thema Razor Crazy Cart können Sie direkt beim Hersteller unter razor.com finden.

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