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Kupferpaste verhindert Rost und Festfressen von heißen Stahl-Stahl-Verbindungen. Am Auto wird sie deshalb vornehmlich an Auspuffschrauben eingesetzt. Wie weit sie an weiteren Stellen am modernen Kfz schädlich sein kann, ist umstritten.
Kontaktkorrosion bei Aluminium
Die Paste stammt ursprünglich aus dem Kraftwerksbereich, wo sie als Heißschrauben-Compound bekannt ist und für Gewindebolzen an Turbinen benutzt wird. Ihre Hitzebeständigkeit endet erst bei 1100 Grad. Damit kann sie auch die heißen Schraubverbindungen am Auspuff vor Zusammenbacken und Rost schützen. Während die Nutzung an der Abgasanlage unproblematisch und bewährt ist, sieht es im Bereich von Motor und Bremsen anders aus. Früher, als Leichtmetall-Motoren noch unüblich waren, war Kupferpaste beim Einschrauben von Zündkerzen beliebt, damit die Kerzen sich später wieder leichter lösen ließen. Bei Aluminium-Motoren wird dagegen wegen einer Kontaktkorrosion zwischen den unterschiedlichen Metallen von Kupferpaste allgemein abgeraten.
An ABS-Bremsen umstritten
Ein ebenfalls häufiger Zweck war, die Montage und Demontage von Bremsbelägen zu erleichtern, indem man die Paste auf die Rückseite der Beläge und die Führungen strich. Ob mit dem Kupfer das Antiblockiersystem der Bremsanlage gestört werden kann, darüber gibt es unterschiedliche Ansichten. Teils wird argumentiert, die Anwendung sei völlig unkritisch, teils wird behauptet, wegen möglicher Fehler an den elektronischen Teilen heutiger Bremsanlagen verbiete sich Kupferpaste dort. Da jedoch Keramikpaste als unkritische Alternative bereitsteht, fällt es nicht schwer, an Bremsen oder Zündkerzen auf Kupferpaste zu verzichten.
Als Trennmittel weiterhin sinnvoll
Wegen der Beständigkeit gegen aggressive Einflüsse kann das Mittel für Schrauben im Motorraum oder am Fahrwerk weiterhin gute Dienste leisten. Wenn Stahlschrauben mit Kupferpaste bestrichen werden und in ein Stahlgewinde geschraubt werden, trennt die Paste die Verbindungspartner und erleichtert das Lösen der Schraube auch nach etlichen Jahren. Eine weitere Bezeichnung ist daher „Antiseize“, ein Oberbegriff, der auch für die teurere Keramikpaste oder Graphit benutzt wird. Zum Gängighälten zahlreicher Schraubverbindungen, ob heiß oder kalt, ist Mannol Kupferpaste ein probates Mittel. Sie ist bei Amazon in der 50-Gramm-Tube für 2,95 EUR zu haben.
von Hendrik
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