Internet-Provider

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Produktwissen und weitere Tests zu Internetprovider

Die neuen Turbo-Internet-Anschlüsse PC-WELT 4/2014 - DSL mit 100 MBit/s steht in den Startlöchern, die Kabelanschluss- und LTE-Anbieter drehen ebenfalls immer weiter an der Temposchraube. Was hinter den Turbo-Internetzugängen steckt, klärt dieser Beitrag.

10 Tipps zum Provider-Wechsel PC-WELT 3/2014 - Mit einem Wechsel des Internet-Providers lässt sich viel Geld sparen. Doch dabei lauern auch eine ganze Reihe von Fallen. Was es bei einem Anbieterwechsel zu beachten gilt, verraten unsere Tipps.

Deutschlands bester Internettarif PC-WELT 1/2014 - Schnell und ungedrosselt, keine Mindestlaufzeit und ein prompter, kompetenter Kundenservice – diese Eigenschaften machen einen guten Internettarif aus. Aber gibt es so einen Tarif wirklich? Die Zeitschrift PC-Welt (1/2014) erläutert auf vier Seiten, welche Kriterien bei der Auswahl eines Internet-Providers wichtig sind und welche Anbieter am besten abschneiden.

So schnell ist Ihr DSL PC-WELT 9/2013 - Nur bei wenigen Nutzern kommt auch wirklich das Tempo an, das der DSL-Provider anpreist. Wir erklären, wie Sie Ihre Internetgeschwindigkeit valide messen und optimieren. Die Zeitschrift PC-Welt (9/2013) erklärt auf diesen 4 Setien, wie man Speed-Tests durchführen kann, um zu erfahren, wie schnell die DSL-Leitung tatsächlich ist. Außerdem erfährt man, wie man Tempobremsen auf die Schliche kommt und erhält einen Vergleich zwischen DSL und VDSL.

Fiese Flatrate PC-WELT 8/2013 - Manch eine Flatrate entpuppt sich bei näherer Betrachtung als Mogelpackung. Einige besonders trickreiche Tarife und ihre Haken stellen wir Ihnen hier vor.

PCs & Smartphones als Hotspots PC-WELT 9/2013 - Weder zu Hause noch unterwegs finden Sie immer eine optimale Netzwerkversorgung vor. Dann helfen Techniken, die Geräte auch in ungünstigen Situationen ins Internet bringen. Dieser 4-seitige Ratgeber der Zeitschrift PC-Welt (9/2013) befasst sich mit Hotspots und verrät unter anderem, wie man diese einrichtet, Problembehandlungen durchführt und die Sicherheit erhöht. Neben Windows wird das Thema auch für Android und iPhone beleuchtet.

Internetanschluss: „Warten auf den Techniker“ test (Stiftung Warentest) 11/2014 - Um Zugang ins weltweite Netz zu bekommen, müssen sich Kunden mitunter Monate gedulden. Schuld sind meist Telekom-Techniker, die Termine nicht einhalten. Die Experten der Stiftung Warentest nahmen einige Internet-Service-Provider unter die Lupe und wollten klären, wie lange es dauert, bis Neuanschlüsse geschaltet werden. Da das Freischalten der Anschlüsse teils sehr lange dauerte, konnte der umfangreiche Test nicht abgeschlossen werden. Im 6-seitigen Artikel der test (11/2014) kann man die Beurteilungen zu 10 Anbietern und deren Service nachlesen. Des Weiteren erfährt man, welches die häufigsten Probleme bei einem Neuanschluss waren und worin die Unterschiede zwischen den Übertragungstechniken DSL, Kabel und LTE liegen. Die letzten beiden Seiten des PDFs bestehen aus dem Adressenverzeichnis der Printausgabe.

So umgehen Sie jede Drosselung PC-WELT 12/2013 - Um der Drosselung bei mobilen und stationären Internetanschlüssen zu entkommen, gibt es mehrere Möglichkeiten. Wo Sie ausgebremst werden und was Sie dagegen tun können, erfahren Sie hier.

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Datentarife mobiles Internet

Internet-Provider stellen primär Internetzugänge über Schmalband- und Breitbandverbindungen (DSL) bereit. Daneben sind jedoch mittlerweile auch im Rahmen von Komplettangeboten Dienstleistungen wie Telefonie über Internetleitungen (VoIP) und sogar Mobilfunkverträge bei Internet-Providern erhältlich. Diese binden den Kunden jedoch meist in langen Vertragslaufzeiten. Das Kerngeschäft der Internet-Provider ist die Bereitstellung von Internetzugängen über Schmalband- und Breitbandverbindungen sowie von Webspace und Servern. Doch längst haben die Unternehmen begonnen, ihre Angebote darüber hinaus zu erweitern. Neben Internet-by-Call oder DSL-Zugängen erhält man nun über die Internetleitung auch Telefondienstleistungen (VoIP) oder Zugang zu Filmarchiven. Sogar Mobilfunkkarten haben die Internet-Provider im Angebot. Der Kunde kann heute vielfach auf Komplettpakete zurückgreifen, die alle diese Leistungen in sich vereinen. Das ist einfacher zu verwalten, da man nur noch eine Rechnung erhält und einen einzigen Ansprechpartner bei Fragen und Nöten hat. Die Trennung zwischen Festnetzanbietern, Internet- und Mobilfunkprovidern verschwimmt dadurch zusehends. Wer beabsichtigt, einen neuen Vertrag abzuschließen, sollte jedoch einen Blick auf die verlangten Mindestvertragslaufzeiten und die gebotenen Serviceleistungen wie zum Beispiel die Kundenbetreuung werfen – hier zeigen die Provider im Test große Unterschiede. Wer sich da zu schnell an ein Komplettpaket mit langer Laufzeit bindet, verpasst die Möglichkeit, später auf günstigere Angebote zu reagieren. Zudem benötigt nicht jeder Kunde alle Leistungen – unter dem Strich zahlt er eventuell sogar drauf. Daher sollte vor dem Vertragsabschluss das eigene Telefonie- und Surfverhalten genau analysiert werden. In vielen Fällen mögen einzelne Verträge noch immer günstigere Konditionen bieten.

Trends und Entwicklungen

Insbesondere im Bereich der Internetzugänge wird es immer schwerer, reine Zugänge zu erhalten. Während ein reiner Telefonanschluss oder ein einzelner Mobilfunkvertrag kein Problem sind, haben die DSL-Provider für sich das Geschäft mit den Multifunktionsanschlüssen entdeckt. Vielfach beinhalten DSL-Tarife heute auch gleich noch die Möglichkeit zur VoIP-Telefonie, das heißt Telefonie über die Internet- statt die Telefonleitung, sowie Zusatzleistungen wie Webspacepakete für die eigene Homepage und Fernsehen über die Internetleitung. Diese Bundleangebote werden gerne als so genanntes „3DSL“ verkauft, da hierbei Telefonie, Internet und Movie-Angebot aus einer Hand stammen. Allerdings sollten interessierte Kunden sehr genau hinschauen: In den allermeisten Fällen handelt es sich dabei um Angebote, bei denen der Telekom-Telefonanschluss weiter vorhanden sein muss. Das heißt, dass in diesen Fällen die Grundgebühr für den Telekom-Anschluss weiter anfällt – selbst wenn er nicht mehr für das Telefonieren genutzt wird und nur als „technische Notwendigkeit“ bestehen bleibt.

Neben zahlreichen kleineren regionalen Anbietern gibt es jedoch nur eine Handvoll deutschlandweit operierender Anbieter, die eigene Leitungen verlegen. Diese Anbieter wie Arcor, Hansenet (Alice), EWE-Tel oder auch Versatel können auf den Telekom-Anschluss als Basis für ihre Angebote verzichten und daher ohne jegliche Technik der Deutschen Telekom auskommen. Andere DSL-Provider mussten bislang die Telekomtechnik als so genanntes Resale-Angebot weiterverkaufen. Das heißt, sie setzten ihren DSL-Zugang und weitere Dienstmerkmale wie die VoIP-Telefonie auf den Anschluss der Deutschen Telekom auf, verkauften jedoch alles zusammen unter ihrem Namen. Letzten Endes enthielten aber auch diese Tarife einen T-Com-Anschluss, der umso überflüssiger war, da man als Kunde des Providers mit kostengünstiger VoIP-Telefonie geködert wurde.

Entbündelung: DSL ohne T-Com

Wer also bislang die Grundgebühr des T-Com-Anschlusses einsparen wollte, musste zu einem der anderen Vollanschlussanbieter wechseln. Doch seit Beginn des Jahres wurde die so genannte „Entbündelung“ eingeleitet – und damit wird es jetzt auch den restlichen Providern möglich, ihre Tarife ganz ohne Telekom-Anschluss anzubieten. Die Telefonie der solcherart entbündelten Pakete geschieht meist nur noch über Voice over IP, wodurch sowohl die Technik als auch die Grundgebühr eines herkömmlichen Telefonanschlusses eingespart werden. Moderne Router wie zum Beispiel von AVM ermöglichen den Anschluss des bisher genutzten Telefons, so dass der Kunde keinerlei technischen Kenntnisse besitzen muss und wirklich sorgenfrei los telefonieren kann. Provider wie 1&1, freenet oder auch Tele2 bieten zunehmend solche entbündelten Zugänge an.

Doch auch wenn diese neuen Angebote preislich einen großen Anreiz ausüben – nicht für jeden müssen sie deshalb die Ideallösung darstellen. Wer viel in die Mobilfunknetze telefoniert, sollte vielleicht eine andere Lösung finden. Denn Gespräche zu Mobilfunkzielen über VoIP sind oftmals deutlich teurer als wenn man einen Telekom-Anschluss besitzt und eine Call-by-Call-Sparvorwahl nutzt. Auch viele Auslandsziele, insbesondere außerhalb der Europäischen Union, sind noch immer mit Call-by-Call-Vorwahlen günstiger zu erreichen. Daher muss ein VoIP-Anschluss nicht unbedingt die beste Lösung darstellen. Und auch die in den Paketen bereitgestellten Bandbreiten des Internetzuganges sind nicht für jeden die optimale Lösung.

Wer zum Beispiel nur wenig im Internet unterwegs ist und lediglich günstig über das Internet telefonieren (VoIPen) möchte, der benötigt sicherlich keinen DSL-Zugang mit 16-MBit. Doch für diesen zahlt man, da dieser häufig schon als Standardzugang vorgesehen ist – kleinere Bandbreiten werden gar nicht erst angeboten. Diese würden in jenem Fall aber völlig ausreichen. Das gleiche gilt für Kunden, die vielleicht gar keine Filme über das Internet beziehen möchten – was nützt einem da eine Movie-Flatrate, die man mitbezahlt? Eventuell mag sich dann also durchaus statt des Komplettpaketes auch eine Kombination aus Telekom-Anschluss, DSL-Zugang mit geringer Bandbreite und dem Tarif eines spezialisierten VoIP-Providers rechnen. Hier sollten die Testberichte genau studiert und die Möglichkeiten gegen gerechnet werden – das Ergebnis mag so manches Mal überraschen.

Mobilfunkkarte vom Internet-Provider

Auch die mittlerweile gerne zusammen mit den DSL-Tarifen angebotenen Mobilfunkkarten lohnen sich nur unter bestimmten Voraussetzungen. Die solcherart als „4DSL“ beworbenen Komplettpakete beinhalten dabei neben Telefonie, Internet und Movie-Flat noch eine Mobilfunkkarte, die meist kostengünstig dazugegeben wird. Dies geschieht in Kooperation mit großen Mobilfunkprovidern, welche die Logistik hinter dem Angebot bereitstellen. Diese Mobilfunkkarten locken mit kostenlosen Gesprächen auf den eigenen Festnetzanschluss, damit Familienmitglieder von unterwegs zu Hause anrufen können. Bucht man mehrere solche Karten, was meist weitere monatliche Grundkosten zur Folge hat, können sich die Anschlüsse jeweils untereinander ebenfalls kostenfrei erreichen.

Allerdings sind im Gegenzug die Gespräche zu anderen Mobilfunkanschlüssen deutlich teurer als bei herkömmlichen Mobilfunkanbietern. Und beinhaltet die Mobilfunkkarte nicht explizit kostenlose Gespräche zu allen Festnetzanschlüssen, sondern nur zum eigenen Telefonanschluss zu Hause, liegen auch hier die Minutenpreise meist deutlich über denen anderer Mobilfunktarife. Wer also nicht nur mit den eigenen Familienmitgliedern kostengünstig mobil telefonieren möchte sondern auch viele andere Ziele anruft, sollte sich nach wie vor eine klassische Mobilfunkkarte zulegen.