Haushaltsroboter: Tests & Testsieger

Die besten Haushaltsroboter der Fachpresse

Unsere Bestenlisten zeigen die derzeit besten Haushaltsroboter auf dem Markt. Dafür hat unsere Fachredaktion Testberichte aus 67 Testmagazinen für Sie ausgewertet.

Ratgeber zu Reinigungsroboter

Die bedingte Automatisierung des Haushalts

Verschiedene HaushaltsroboterDie Saugroboter haben den Hype ausgelöst: Anstellen, zurücklehnen, machen lassen. Ein Traum. Bei den Saugrobotern klappt das mittlerweile auch sehr gut. Viele hochwertige Modelle können komplett auf sich allein gestellt arbeiten und müssen nicht einmal mehr aktiviert werden. Sie haben einen einprogrammierten Zeitplan, laden sich von selbst wieder an einer Ladestation auf und können sogar Raum für Raum abarbeiten. Von dieser Intelligenz sind aber andere Haushaltsroboter leider noch weit entfernt.

Verschiedenste Anwendungsfälle

Und dies sollte man sich immer vor Augen halten, wenn man mit leuchtenden Augen die quasi wie die Pilze aus dem Boden schießenden Haushaltsroboter betrachtet. So gibt es immer mehr Geräte, die Fenster reinigen sollen, den Boden nass wischen und anschließend sogar trocken fönen oder einfach Staub aufwischen anstatt wirklich wegzusaugen. Mittlerweile hat sich auch im Garten eine Industrie rund um die Automatisierung etabliert, so dass man neben Rasenmährobotern auch vermehrt kleine Helfer zum Reinigen der Regenrinne oder gar von Grillrosten findet.

Das Autarkieproblem

Das Problem an all diesen Geräten: Sie arbeiten eigentlich nur bedingt autonom. Man muss sie in der Regel beaufsichtigen, weil ihre Intelligenz viel zu gering ausfällt, an- und ausschalten sowie umsetzen. Häufig handelt es sich sogar einfach nur um automatisierte Maschinen, weniger um echte Roboter – wie etwa im Fall der Regenrinnenreiniger. Die werden eben in die Rinne eingesetzt und fahren stur geradeaus durch die Rinne ans Ende und warten durch darauf, wieder aufgenommen zu werden. Immerhin: Sie besitzen durchaus einen unbestreitbaren Nutzen.

Besonders gravierend bei Fensterputzrobotern

Das kann man von Fensterreinigungsrobotern nur bedingt behaupten. Das Grundproblem: Keiner dieser Roboter kann von Fenster zu Fenster springen – oder wenigstens von Teilscheibe zu Teilscheibe. Sie haben im Grunde nur unter sehr kontrollierten Einsatzbedingungen einen Sinn: bei sehr großen Scheiben ohne Unterteilungen, die nicht zu weit oben und nicht zu schräg angebracht sind. Denn egal, was die Hersteller versprechen: Es gibt bislang noch keinen Fensterputzroboter, der sich auch an Dachschrägen gut festsaugen kann.

Die Geräte sind alles andere als schlau

Und aufgrund der fast immer benötigten Stromkabel, ist der Einsatzradius ohnehin eng eingeschränkt. Sicherlich mehr als 95 Prozent der Nutzer fahren schneller und preiswerter, wenn sie doch selbst zu Schwamm und Eimer greifen. Erst recht, wenn man den Roboter permanent überwachen und umsetzen muss, weil die Scheiben jeweils noch ein Einzelsegmente unterteilt sind. Da sind Wischroboter und Staubreiniger schon praktischer – die können durcharbeiten. Da der Markt hier aber noch sehr klein ist, spendieren die Hersteller diesen nur Zufallsmodi, denn niemand würde dafür 300 Euro oder mehr ausgeben wie für Saugroboter. Das Problem: Dadurch arbeiten die Geräte ungenau, lassen Stellen aus und brauchen ewig, ehe sie alle Räume abdecken. Und das ist auch nicht der Sinn eines Roboters...

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