Smart grillen & kühlen unterwegs – „Long-Covid“ bei den Preisen

Junge Personen beim Grillen im Park Bild: iStock / alvarez

Auch bei einem Picknick lässt sich der Sommer genießen. Beim Equipment müssen Sie derzeit aber mit höheren Ausgaben rechnen. Schon im letzten Jahr führten Lieferengpässe zu kräftigen Preissteigerungen. Aktuell gefragte Produkte wie Grills und Kühlboxen ziehen nun nach. Aber: Noch gibt es viele zum gewohnten Kurs. Wir zeigen Ihnen die pfiffigsten.

Einzelprodukte bis zu dreimal teurer

Unterm Strich haben sich Grills und Kühlboxen nicht einmal dramatisch verteuert, in beiden Fällen stiegen die Preise im Schnitt um knapp 10 Prozent. Anders sieht es bei einzelnen Produkten aus: Wer sich vor der Pandemie den Master Touch zulegte, ein Topgrill von Weber, zahlte knapp 300 Euro. Inzwischen liegt er im Schnitt bei 500 Euro – manche Anbieter verlangen derzeit sogar mehr als 700 Euro. Ein noch krasseres Beispiel findet sich unter den Kühlboxen: Die E26 M, ein gefragtes Modell von Ezetil, kostete Ende 2019 rund 60 Euro und ist inzwischen fast um das Dreifache teurer – aktuell liegt sie bei 165 Euro. Ein genauer Anbietervergleich lohnt: Oft gibt es ältere Restbestände, die noch zum regulären Preis erhältlich sind.

Falten, Klappen, Stecken – kompakt und leicht transportierbar ist Trumpf

Grillen geht auch transportfreundlich. Zum Beispiel mit diesem Picknickgrill von Fennek. Transportiert wird er in einem Alukoffer im Notebook-Format, der gleichzeitig als Unterlage und Windschutz dient. Wollen Sie sich das Zusammenfriemeln von Einzelteilen sparen, sind Modelle wie der Holzkohlegrill LotusGrill Classic mit Tragetasche die bequemere Option. Highlight: Die Glut wird durch einen batteriebetriebenen Ventilator entfacht. Seitliche Streben verhindern, dass die Würstchen herunterrollen. Günstigere Alternativen gibt es von Activa und Feuerdesign.

Genauso praktisch und kompakt ist der „Stadtpark“-Grill von Son of Hibachi. Abkühlen muss er nicht, nach dem Grillen kann er sofort in die feuerfeste Transporttasche. Soll es eine Nummer größer sein, empfiehlt sich der Knister Original, der an einen Einkaufskorb erinnert und ausziehbar ist. Die Tragebügel dienen auch als Beine. Auch gut: der Klappgrill von Activa. Übrigens: Vollräuchern lassen müssen Sie sich nicht. Denn auch unter den Kompakten gibt es Modelle, die sich mit Gas befeuern lassen, etwa der 3-in-1-Grill von Campingaz.

Weitere Grills für Picknick & Camping

Ist Grillen in öffentlichen Parks erlaubt?

Grundsätzlich ist das Grillen in öffentlichen Parkanlagen nicht gestattet – gekennzeichnete Grillflächen ausgenommen. Wird trotzdem gebrutzelt, drohen Bußgelder, deren Höhe von Stadt zu Stadt sehr unterschiedlich ausfällt. Vergleich: In Berlin kommen Sie mit 20 Euro noch vergleichsweise günstig weg, in Frankfurt/Main sind bis zu 120 Euro fällig.

Kühlboxen: Elektrisch kühlen geht auch ohne Zigarettenanzünder oder Steckdose

Ohne kühle Drinks läuft nichts. Stehen längere Ausflüge auf dem Plan, greifen Sie am besten zu einer elektrischen Kühlbox. Tipp: Inzwischen gibt es voll picknicktaugliche Modelle mit USB-Anschluss, die sich mit jeder herkömmlichen Powerbank betreiben lassen – zum Beispiel die KB 2923 von Severin. Reicht auch eine passive Kühlbox aus, bietet Ihnen etwa Crivit für Picknicks eine transportfreundliche Alternative. Mögen Sie es schicker, kann Reisenthel helfen.

Die besten passiven Kühlboxen

Die besten elektrischen Kühlboxen

Auch interessant:

Unsere Tipps & Tricks für einen sauberen Grill

Tests:

Stiftung Warentest: 12 Elektrogrills im Check
ETM-Magazin: 16 Grills für zuhause und unterwegs