Eigentlich handelt es beim Diadora DX3 um ein gutes Gerät für Einsteiger, es hat eine ausreichende Schwungmasse und auch der Preis ist erfreulich klein. Das allerdings muss als Motivation genügen, denn Abwechslung sorgt bei dem Modell nicht für Ansporn.
Eine große Auswahl an Schwierigkeitsstufen und Programmen hält den Trainierenden normalerweise bei Laune, denn Langeweile kann sich so kaum einstellen. Das aber ist etwas, woran es dem Diadora DX3 fehlt. Schwierigkeitsstufen bietet das Gerät gerade einmal acht, diese sind manuell einzustellen. Bei den Programmen beschränkt sich die Auswahl gar auf vier. Und keines davon kann mit individuell definierten Trainingszielen genutzt werden. Der Computer des Diadora DX3 ist recht einfach und klein, was zur Folge haben kann, dass die Zahlen etwas schwer abzulesen sind. Außerdem ist das Display nicht beleuchtet, was das Ablesen weiter erschwert. Angezeigt werden die üblichen Daten Geschwindigkeit, Zeit, zurückgelegte Strecke, verbrauchte Kalorien und Puls. Der wird über Handsensoren gemessen, kann also auch schnell ungenau ausfallen.
Ein positives Detail des Diadora DX3 ist die Größe der Schwungmasse. Diese befindet sich im hinteren Bereich und hat ein Gewicht von 15 Kilogramm. Das ist zwar etwas weniger, als für einen optimalen Rundlauf empfohlen wird, für den Preis aber sehr gut. Und das ist die zweite gute Nachricht: Der Crosstrainer ist bereits für knapp 250 Euro zu bekommen.
08.02.2010

























