Eine in ein edles schwarzes Lackgehäuse verpackte Webcam zur Videoüberwachung hat Astak mit der Mole im Angebot. Die Webcam ist dementsprechend nicht gerade ein Schnäppchen, sondern kostet rund 300 Dollar. Doch angesichts ihrer vielen Funktionen und natürlich unter Berücksichtigung des wahrlich imposanten Gehäuses scheint uns der Preis fast gerechtfertigt.
Besonders die Videoüberwachung wird mit der Mole geradezu zum Kinderspiel. Gleich fünf Personen können via Webbrowser genau mitverfolgen, was sich im überwachten Raum denn alles so tut, und zwar selbst dann, wenn es sich um ein etwas düsteres Gemäuer handelt: 15 rings um die Linse angebrachte LEDs illuminieren die Szene und rücken gnadenlos alles ins rechte Licht. Über das bidirektionale Mikro darf – zum Beispiel mit einem Dieb – sogar kommuniziert werden, und das gerade aufgenommene Video lässt sich schließlich noch mithilfe des in die Cam integrierten digitalen Videorekorders auch aufnehmen, sofern eine SD-Karte in der Mole steckt.
Letzteres ist besonders dann recht praktisch, wenn die Tätigkeit der Mole gerade nicht von ihrem Besitzer selbst zu Hause am PC gesteuert/überwacht wird. In diesem Fall übernimmt die Mole dank Bewegungssensor selbstständig diese Raumüberwachung. Auf Wunsch schickt sie sogar entweder via Twitter (!) oder via E-Mail eine Warnmeldung raus. Der Internetzugang wiederum läuft entweder über Ethernet oder kabellos via WLAN.
Und eine so richtig zeitgemäße Funktion hat die Mole sogar auch noch zu bieten. Denn wer will, kann sie dazu veranlassen, die Videos gleich auf Youtube oder Facebook hochzuspielen, damit der Rest der Welt mitverfolgen kann, was sich in fremden Zimmern so alles abspielt - ein schier unbezahlbarer Service, der die 300 Dollar schnell vergessen lässt.
05.02.2010






















