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Nachteile:
Bürokratie
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Geeignet für:
Gesunden Beitragszahler
Beschwerde über die Techniker Krankenkasse – widersprüchliche Information zur EMDR-Kostenübernahme
Ich möchte hiermit meine Erfahrung mit der Techniker Krankenkasse öffentlich dokumentieren.
Auf der einen Seite informiert die TK öffentlich darüber, dass EMDR bei posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) übernommen werden kann, wenn die fachliche Qualifikation vorliegt. In der Praxis erleben wir jedoch seit langer Zeit genau das Gegenteil: Eine schwer erkrankte junge Patientin mit seit Jahren bestehender PTBS erhält trotz umfangreicher Nachweise, ärztlicher Atteste, dokumentierter erfolgloser Therapiesuche und wiederholter 116117-Vermittlungsversuche keine tatsächlich wirksame Versorgung.
Über die Terminservicestelle werden immer wieder nur einmalige psychotherapeutische Sprechstunden vermittelt, jedoch keine kontinuierliche Traumatherapie und keine EMDR-Behandlung. Diese Einmaltermine ersetzen keine Behandlung und führen bei schwer traumatisierten Patientinnen eher zu weiterer Belastung.
Besonders schwerwiegend ist, dass die TK zwar nach außen den Eindruck vermittelt, EMDR werde übernommen, im konkreten Fall aber immer wieder formal argumentiert und die Kostenübernahme verzögert oder ablehnt, obwohl keine passende Versorgung im Kassensystem verfügbar ist.
Nach jahrelanger Suche wurde endlich ein fachlich qualifizierter Therapeut gefunden, der bereit ist, die Patientin zu behandeln. Trotzdem bleibt die Kostenübernahme ungeklärt. Für Betroffene mit schwerer PTBS ist dieses Vorgehen kaum zumutbar.
Aus meiner Sicht besteht hier eine erhebliche Diskrepanz zwischen öffentlicher Darstellung und tatsächlicher Versorgungspraxis.
Ich erwarte von einer gesetzlichen Krankenkasse, dass sie nicht nur mit Behandlungsmöglichkeiten wie EMDR wirbt, sondern schwer traumatisierte Versicherte auch real, zeitnah und wirksam versorgt.
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