Der Topstar Airways Express führt wohl die Rangliste der Chefsessel der untersten Preisregionen am Markt an – sofern man ihn überhaupt als Chefessel bezeichnen kann. Denn mit seinen hochrangigen Kollegen teilt er nur ein paar wenige Charakteristika, etwa die fest mit dem Rückenteil verbundene Sitzfläche oder die vergleichsweise hohe Lehne mit der dort integrierten Kopfstütze. Das Erfreulichste am Topstar-Stuhl wäre der Umstand, dass sich die Anschaffung eines Chefsessel mit knapp 118 EUR erschwinglich gestalten ließe. Der Grund, den Airway Express dann doch in die Liga der d durchschnittlichen Bürostühle zu degradieren, liegt in der mäßigen Fertigungsqualität des Stuhls.
Bespannung aus Echtleder und Netzrücken
Stattdessen ist er ein typischer Discounter-Drehstuhl, wenngleich optisch nicht notwendig unattraktiv. Zwar in Chefsessel-Optik im klassischen Design, schlicht schwarz und durchaus für fast jedes Büroambiente oder ein eher nüchtern eingerichtetes Home Office geeignet; der Mix aus Echtleder und Netzoptik bei der Bespannung und das Aluminium-Chrom-Fahrwerk mit den üblichen fünf Kunststoffrollen sowie die im Rückenteil angedeutete ergonomische Ausformung stellen dies sicher. Der Benutzer findet beim Blick auf die "Pedalerie" des Stuhls aber nur den üblichen Gaslift zur stufenlosen Höhenverstellung (von 42 bis 55 Zentimeter), im Übrigen gibt es nur noch eine individuell einstellbare Wippmechanik als Komfort-Attribut - technisch betrachtet ist auch das nichts Besonderes.
11.04.2014


















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