Einschätzung unserer Autoren
Nvidia 3D Vision Gaming System
Exklusiv bei MediaMarkt
Denn damit die Nvidia GeForce 3D Vision auch funktioniert, ist ein Monitor mit einer Bildwiederholungsrate von 120 Hertz notwendig, weswegen es bei Media-Markt auch den 120-Hz-Flachbildschirm Samsung SyncMaster 2233RZ zu kaufen gibt. Der 22-Zöller besitzt eine Auflösung von 1.680 x 1.050 Pixeln, einen Kontrast von 20.000:1 sowie eine Reaktionszeit von 5 Millisekunden; an Anschlüssen sind VGA und DVI vorhanden.
Wer sich also das Spielevergnügen in 3D gönnen möchte – der Treiber der GeForce 3D Vision soll immerhin rund 300 Spiele unterstützen – muss tief in die Tasche greifen. Zusammengerechnet werden 568 Euro fällig. Bei dieser Summe fragt man sich natürlich, welche Zielgruppe Nvidia (und Media Markt) im Visier haben. - Und wer darüber hinaus oder trotzdem noch eine Entscheidungshilfe benötigt: Über einen ersten Test haben wir hier berichtet.
Nvidia 3D Vision Gaming System
Ausführlicher Test mit kritischen Untertönen
Doch der höhere finanzielle Aufwand ist, so Gamestar weiter, nicht das eigentliche Problem der Nvidia GeForce 3D Vision. Auch nicht die durchaus ansehnliche Spieleauswahl, in der sich fast alle renommierten und beliebten Titel der vergangenen zwei Jahre finden lassen. Viele von ihnen profitieren sogar durchaus davon, wenn man sie in 3D spielt, so zum Beispiel ganz massiv World of Warcraft, dem Spiel mit der derzeit wohl größten Medienpräsenz.
Eher kleinere Probleme wie zum Beispiel durch den 3D-Effekt „verhagelte“ Texteinblendungen und „starre Bedienoberflächen“ bei Team Fortress 2 oder Fallout 3, von denen Gamestar, berichtet, ließen sich theoretisch ganz einfach umgehen, indem man sie einfach nicht in 3D spielt. Das Manko der Nvidia GeForce 3D Vision besteht jedoch darin, dass sie die Grafik- beziehungsweise Spielleistung massiv reduziert. Der Test berichtet von Frameraten, die bis auf die Hälfte eingebrochen sind. Dazu wirke das Bild deutlich dunkler, hervorgerufen durch den permanenten Links-Rechts-Wechsel der Brillengläser, und zwinge zur Erhöhung der Bildschirmhelligkeit. Lichtquellen in der Umgebung wiederum würden ein „Flimmern“ der Brille hervorrufen, was fast zwangsläufig zum Spielen in Dunkelheit zwingt. Und über die bei Shutter-Brillen fast zwangsläufigen Kopfschmerzen klagten ebenfalls einige Testredakteure.
Das Testfazit lautet deshalb wörtlich: „Ungewohnt, aber gut!“ Die kritischen Untertöne sind zwar im Testbericht nicht zu überlesen und lassen den Schluss zu, dass vermutlich nicht jeder die maximale Spielzeit von 40 Stunden mit der Brille aushalten will/wird. Doch die Nvidia GeForce 3D Vision beweist durchaus ein Potential dazu, ein Kassenschlager zu werden – sobald Brille und die 120HZ-Monitore im Preis nachlassen sollten. Ihr Suchtpotential wiederum hat sie, wie der Autor des Testberichts offen zugibt, zumindest bei ihm schon einmal erfolgreich ausgespielt. - Den Testbericht auf der Gamestar-Homepage erreichen Sie über diesen Link.
Nvidia 3D Vision Gaming System
Echtes 3D-Erlebnis am PC
Jetzt wird es offiziell: nVidia wird laut Pressemitteilung noch diesen Monat mit der Auslieferung seiner GeForce 3D Vision Brillen beginnen. Die Zeitschrift PC Games Hardware hatte vergangenes Jahr schon einen ersten Test mit der neuen Technik durchführen können und berichtete darüber. Für knapp 200 US Dollar wird die 3D-Brille angeboten und eröffnet den ersten (bezahlbaren) Schritt in 3D-Welten am PC. Die Brille enthält den Transmitter und via USB-Kabel kann diese wieder aufgeladen werden. Eine Ladung soll für bis zu 40 Stunden Spielspaß ausreichen – bei Nichtbenutzung schaltet sie nach 10 Minuten in den Standby-Modus.Bevor man in den Genuss der neuartigen Technik kommt, müssen auf der Hardwareseite einige Bedingungen erfüllt sein.
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Monitor mit 120 Hz – z.B. Samsung SyncMaster 2233RZ oder Viewsonic FuHzion VX2265wm
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alternativ 100 Hz+ CRT, spezielle DLP HD-TVs oder 3D-Projektoren
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GeForce Grafikkarte ab 8800/9800 GT aufwärts
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Windows Vista 32/64
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Doppelkern-CPU Intel/AMD
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1 GByte Arbeitsspeicher
Neben Videos und stereoskopischen Fotos sollen laut nVidia mehr als 300 Spiele mit der 3D-Brille auf Anhieb funktionieren. Das Herausragen der Objekte aus dem Monitor heraus ist aber nur mit neueren Spielen, die entsprechend gepatcht wurden bzw. mit den kommenden Games möglich. Um einen ersten Eindruck über das neue Betrachtungserlebnis zu bekommen, sollte man unbedingt die Webseite von nVidia aufsuchen und das großartige Angebot nutzen. In den vergangenen Jahren gab es schon vielerlei Versuche eine vernünftige 3D-Darstellung am PC zu realisieren – leider erfolglos. Privatanwender können nicht die Unsummen zahlen, die echte 3D-Monitore kosten, so wie sie in Forschung und Technik eingesetzt werden. Hier schafft nVidia mit seiner GeForce 3D Vision ein neues Angebot – warten wir die ersten Benchmarks ab, bevor zu viel Lorbeeren vergeben werden.
Nvidia 3D Vision Gaming System
Neue Generation für 3D-Brillen eingeläutet
Nvidia hat für die GeForce 3D Vision den Treiber so optimiert, dass auch ältere Spiele mit der neuen Brille funktionieren. Die Tester von PC Games Hardware hatten das Vergnügen, folgende Spiele mit der interessanten Brille zu zocken: Left 4 Dead (dt.), Call of Duty: World at War, WoW und Mirror's Edge. Man war gerade von nahestehenden Objekten beeindruckt, die oft einfach aus dem Bildschirm herauszuspringen schienen. Schwieriger war die Darstellung von Schriften, Fadenkreuzen oder HUDs, die gerade im Vordergrund zu kleben schienen. Insgesamt ist die Brille eine lohnenswerte Investitition zur Spaßsteigerung. Voraussetzung dafür ist jedoch ein 120 Hertz Monitor, der bei Samsung und Viewtronic schon ab Januar zu haben ist, eine GeForce Karte ab 8800 GT, Windows Vista und ein DirectX-Spiel.
Wer einen 100 Hertz Monitor nutzen möchte, kann einen angepassten Treiber von nVidia für die GeForce 3D- Vision Brille nutzen und kommt um die Anschaffung eines neuartigen Monitors herum. Endlich wird der 3D-Anwendungsbereich erschwinglich und optisch interessant – man kann mit Preisen um 170 Euro rechnen. In einem kleinen Video wird die Brille vorgestellt: → Mehr










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