Die besten Malzgetränke

Top-Filter: Hersteller

  • Flensburger Flens­bur­ger
  • Karlsquell Malz

    • Sehr gut 1,0
    • 1 Test
    • 1 Meinung
  • Oettinger Original Oettinger Malzbier

    • Gut 1,8
    • 1 Test
    • 14 Meinungen
  • Vitamalz Malzbier

    • Gut 1,9
    • 1 Test
    • 9 Meinungen
  • Flensburger Malz

    • Befriedigend 2,8
    • 1 Test
    • 44 Meinungen
    Erfrischungsgetränk im Test: Malz von Flensburger, Testberichte.de-Note: 2.8 Befriedigend
  • Karamalz Malzbier

    • Gut 2,0
    • 1 Test
    • 4 Meinungen
  • Hochstift Pils Original Bayerisch Malz

    • Gut 2,0
    • 1 Test
    • 5 Meinungen
  • Penny Rodeo Malz

    • Befriedigend 3,0
    • 1 Test
    • 2 Meinungen
  • Brauerei Pinkus Müller Müller´s Malz

    • Befriedigend 3,0
    • 1 Test
    • 2 Meinungen

Ratgeber: Malzbiere

Nicht alko­hol­frei, aber nahezu

MalzbierGenerationen von Heranwachsenden haben es als ersten Kontakt zur Welt des Bieres kennengelernt: das Malzbier. Denn Malzbier wird als alkoholfrei beworben und wird daher auch von Eltern häufig als "gesunde" Alternative angesehen, wenn Jugendliche im Kreise der Erwachsenen mittrinken möchten. Doch eigentlich ist all das nicht ganz korrekt: Denn weder ist Malzbier ein echtes Bier, noch ist es tatsächlich alkoholfrei. Das sollten sich alle vor Augen halten, die das Getränk allein aus diesen Argumenten heraus konsumieren.

Leicht verändertes Brauverfahren

Denn tatsächlich enthält Malzbier sehr wohl geringe Mengen Alkohol. Dieser Wert bewegt sich nur unterhalb jener Schwelle, die der Gesetzgeber bei 0,5 Volumenprozent angesetzt hat. Der Grund ist, dass auch Malzbier traditionell gebraut wird – aus hellem wie dunklem Gerstenmalz. Gleichwohl wird die Hefe hier bei 0 Grad Celsius zugegeben und nicht bei 8 bis 24 Grad Celsius, wie es bei normalen Bieren üblich ist. Dadurch kommt nahezu keine alkoholische Gärung zustande. Die geringen Alkoholwerte gelten für den Gesetzgeber wiederum nicht als Möglichkeit zum Einstieg in die Droge Alkohol, da auch andere Lebensmittel solche Restspuren in gleicher Höhe enthalten.

Jede Menge Zusätze

Als Bier zählt es wiederum eigentlich nicht, weil es eben nicht vergärt und stattdessen mit Zusätzen versehen wird.Neben Kohlensäure wird Zucker – meist in Form von Glukosesirup – beigesetzt. Zuckerlikör sorgt wiederum für die richtige Farbe und eine weitergehende Aromatisierung. Wenn ein Hersteller kalorienarme Varianten anbieten möchte, verzichtet er vielfach auf bestimmte Zuckeranteile, was das Getränk aber stark herb wirken lässt. Schon 1958 wurde aufgrund der vielen Zusätze entschieden, dass Malzbier hierzulande nur als Malztrunk oder Ähnliches bezeichnet werden darf. Umgangssprachlich blieb es aber stets bei Malzbier als Bezeichnung.

Die Braunschweiger Mumme

Der Vorläufer der Malzbiere ist das seit vielen Jahrhunderten nach gleichem Rezept hergestellte „Braunschweiger Mumme“. Durch eine selbst verordnete Alkoholfreiheit wurde Hopfen aus der Rezeptur entfernt und aus dem Starkbier ein weitgehend alkoholfreies Malzbier. Dieses nahmen sich die modernen Vertreter dann zum Vorbild. Ironie der Geschichte: Erst, als man 2008 wieder beschloss, eine Mumme nach Starkbierrezept herzustellen, konnte das Original aus dem Schatten der Konkurrenz treten...

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