Geflügel

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Testsieger

Aktuelle Geflügel Testsieger

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Sortiert nach Popularität und Aktualität

  • Ausgabe: 10/2010
    Erschienen: 09/2010
    Seiten: 7

    Zwei Filets verdorben

    Testbericht über 19 Hähnchenbrustfilets

    Frische Hähnchenbrustfilets: Jede zweite Hähnchenbrust im Test ist am Ende der Verbrauchsfrist nicht frisch genug. Zwei Filets aus dem Hause Friki sind richtig verdorben. Testumfeld: Im Test waren 19 frische Hähnchenbrustfilets in Fertigpackungen, davon 5 Bioprodukte und 1 Maishähnchenbrustfilet. Die Bewertungen reichen von „gut“ bis „mangelhaft“. Als

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  • Ausgabe: 2/2004
    Erschienen: 01/2004

    Immer fix, oft zu fettig

    Testbericht über 20 Geflügel

    Hähnchen-Crunchys, Knusper Nuggets oder Chicken Chips: Geflügelhäppchen mit knuspriger Panade sind bei Kindern mega in. Zum Leidwesen vieler Eltern, denn die Goldklumpen (engl. Nuggets) enthalten viel Salz und oft auch reichlich Fett. Ausgerechnet das beliebte Fastfood von McDonalds und Burger King enthält sogar besonders ungesunde Fettsäuren. Dafür segelt Käpt'n Iglo

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  • Ausgabe: 11/2002
    Erschienen: 10/2002

    „Federn gelassen“ - Geflügelteile (Hähnchen und Pute)

    Testbericht über 34 Geflügel

    Saftig, zart und schadstofffrei: Hähnchen- und Putenfleisch ist meist ohne Tadel. Die STIFTUNG WARENTEST hat 34 Marken Frischgeflügel untersucht. Die Tester fahndeten nach Pestiziden wie Nitrofen, nach Antibiotika wie Nitrofuranen und natürlich nach Salmonellen. Ergebnis: Kaum Schadstoffe gefunden. Aber: Fünf Produkte waren am aufgedruckten Verbrauchsdatum bereits

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Ratgeber zu Geflügelbrustbeine

Hähnchenfleisch häufig mit Keimen belastet

Abgepacktes HähnchenfleischGeflügel gehört zu den beliebtesten Fleischsorten in Deutschland. Insbesondere die Kunde vom „bösen roten Fleisch“ wie Schwein, Rind und Wild, das unter Umständen in größeren Mengen Darmkrebs fördern könne, hat einen Boom vom Geflügel ausgelöst. Stets an der Spitze stehen dabei die Produkte des Huhns: seien es Hähnchenbrust, Hähnchenkeulen oder gleich ganze oder zumindest halbe Vögel. Es gibt sie in ungeheuren Mengen vorwiegend im Frischeregal fertig abgepackt zu kaufen.

"Schutzatmosphäre" schützt nur beschränkt

Und genau da liegt der Haken: Anders als an der richtigen Frischetheke liegt das Fleisch im Kühlregal bereits eine ganze Weile. Damit wird es trotz diverser Gegenmaßnahmen wie einer künstlichen „Schutzatmosphäre“, welche aus Stickstofff besteht und die Oxidation von Fleisch verhindern soll, zum Angriffspunkt für Keime. In aktuellen Tests von Zeitschriften wie unter anderem der „Öko-Test“ sind regelmäßig drei Viertel der Proben mit teils gesundheitsgefährdenden Keimen wie Campylobacter oder Salmonellen belastet.

Haltbarkeitsdatum nicht überschreiten

Natürlich macht es stets die Menge der Keime, klinisch reine Produkte wird man kaum finden. Doch wenn knapp die Hälfte der getesteten Produkte sogar die schlechteste Note „ungenügend“ bekommen, horcht man schon auf. Dabei sind insbesondere Hähnchenschenkel problematisch, aber auch bei anderen Hähnchenfleischprodukte sollte man sich keinen Illusionen hingeben. Daher gilt bei Fleisch anders als bei manch anderem Lebensmittel: Das Haltbarkeitsdatum ist auch als solches zu verstehen, man sollte das Produkt danach nicht mehr verzehren und selbst davor stets auf ein ganz genaues Durchgaren achten. Gerade bei Geflügel sind rosa Stellen nach dem Garen tabu!

Fleisch sollte trocken wirken, nicht feucht

Hähnchenfleisch ist von der Struktur her grundsätzlich anders als Schweine- oder Rindfleisch. Trotzdem kann man einige Kauftipps auch hier anwenden, die vor allem bei Brustfilets gut anwendbar sind. Das Fleisch sollte zum Beispiel stets einen frischen Glanz haben und trocken wirken. Natürlich darf es auch nicht eingetrocknet sein, besonders verdächtig sind aber schmierige Oberflächen. Das Fleisch sollte zudem fest wirken und sich nicht zu leicht eindrücken lassen – das lässt sich indes nur an der Frischetheke überprüfen, in den starren Schutzatmosphärenpackungen leider weniger.

Biofleisch ist besser, aber auch erheblich teurer

Biofleisch ist übrigens tatsächlich vorzuziehen. Mögen Bioprodukte in anderen Branchen leider durch Förderungen und Missbrauch anfällig für Manipulationen geworden sein und immer wieder Skandale vorbringen, bei Biofleisch ist dies bislang zum Glück eine seltene Ausnahme geblieben. Die hier extrem strengen Auflagen halten selbst an Fördermitteln interessierte Unternehmen häufig vom Umsteigen ab, was den Markt sehr klein hält. Leider ist Bio-Hähnchenfleisch deshalb aber auch bis zu viermal teurer als herkömmliches aus der Massentierhaltung.

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Geflügelbrüste

Hühnerfleisch ist besonders zart, Putenfleisch aromatischer. Flugenten dienen oft als delikater Braten, Hausenten sind fettiger aber auch größer. Zu Festtagen wird auch gerne auf die größere Gans zurückgegriffen. Wildvögel bedienen dagegen eher Nischen, Straußfleisch wiederum erinnert an Rindfleisch. Tiere aus Freilandhaltung liefern festeres, fettärmeres Fleisch. Unter dem Oberbegriff Geflügel werden alle Fleischteile zusammengefasst, die von Hühnern, Puten, Enten, Gänsen oder auch exotischeren Tieren wie Wachteln, Tauben oder Straußen stammen. Vor allem das Brustfilet von Hühnern wird in großen Mengen verkauft, da es richtig zubereitet ausgesprochen zart ist. Putenfleisch dagegen ist fester und aromatischer. Sehr beliebt in der kälteren Jahreszeit sind dagegen Braten aus Entenfleisch, wobei häufig halbe Enten oder Entenkeulen genutzt werden. Hierfür werden gerne die mageren und fettarmen Flugenten, allen voran die Babarieenten, als Delikatesse genutzt. Hausenten dagegen bringen größere Schlachtmassen mit sich, sind aber unter dem Gefieder relativ fett. Noch größer sind Gänse, die mit Vorliebe als ganze Tiere zu Festtagsbraten verarbeitet werden. Eher Nischen bedienen dagegen Wildvögel wie Fasane, Rebhühner, Perlhühner oder Wachteln. Auch Straußenfleisch ist noch wenig verbreitet, gewinnt jedoch zunehmend Liebhaber. Denn als einziges Zuchtgefügel besitzt der Strauß Fleisch, welches von Konsistenz und Aussehen her nicht an Geflügel sondern vielmehr an Rind erinnert. Es ist äußerst aromatisch, muss aber wie Rind sorgsam zubereitet werden, da es sonst schnell zäh werden kann. Abgesehen von einigen Sorten Wildgeflügel werden alle diese Tiere sowohl in Stall-/Käfighaltung, Bodenhaltung und Freilandhaltung gezüchtet. Fleisch von Tieren in Freilandhaltung ist meist teurer, besitzt aber durch die Bewegung eine festere, fettärmere Konsistenz als dasjenige von in Ställen gehaltenem Geflügel. Verkauft werden vor allem Brustfleisch und Keulen des Geflügels, aber auch Innereien oder gleich die ganzen Tiere gehen über die Ladentheken. Daneben ist Wurst aus Huhn und Pute im Kommen. Ein modernerer Trend, der jedoch vor allem Kinder begeistert, sind die sogenannten "Chicken Wings", die schon vorgewürzt sind und mit diversen Dips gegessen werden können. Da Geflügel einen niedrigen Fettgehalt, hochwertige Eiweiße, Vitamine und Mineralstoffe enthält, ist es bei den Käufern sehr beliebt und macht laut Deutschem Fleischerei-Verband in Deutschland immerhin rund 17 Prozent des verzehrten Fleisches aus.