Sieht trüb aus und schmeckt nach Banane: Das Hefeweizen ist das Biergarten-Bier schlechthin. Tester achten vor allem auf die Zusammensetzung. Wir zeigen Ihnen die derzeit besten Weizenbiere am Markt. Dafür haben wir Tests und Meinungen ausgewertet und zu einer Gesamtnote verrechnet.

15 Tests 1.000 Meinungen

Die besten Weizenbiere

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Ratgeber: Hefeweizen

Durst­lö­scher, aber nicht unbe­dingt Sportl­er­ge­tränk

HefeweizenErfrischende Weizenbiere zählen zu den größten Konkurrenten des herberen Pils, vor allem unter jüngeren Konsumenten. Dabei hat das Hefeweizen vor allem im süddeutschen Raum einen besonderen Stellenwert. Bei Hefeweizen handelt es sich um eine Art des Weizenbieres. Das Malz dieses obergärigen Bieres ist offiziell zur Hälfte aus Weizen hergestellt, meist ist aber ein höherer Anteil an Weizenmalz enthalten, bis zu 65 Prozent. Die Hefe wird hier nicht ausgefiltert, wodurch das Bier vollmundiger schmeckt.

Isotonische Konzentration oft zu niedrig

Durch diesen gehaltvolleren, aber auch milderen Geschmack hat sich Hefeweizen aber nicht nur als Lieblingsgetränk vieler jüngerer Genießer entwickelt, die alkoholfreie Variante wird sogar als isotonisches Sportgetränk gereicht. Doch das kann man nur bedingt empfehlen. Denn auch wenn es gerne so beworben wird: Der Aufdruck „isotonisch“ ist leider keine Garantie für ein verträgliches Sportlergetränk. In manchem Hefeweizen ist die Konzentration von gelösten Teilchen für diese Deklaration eigentlich nicht hoch genug.

Zu wenig Natrium, zu viel Kalium

Darüber hinaus fehlt alkoholfreien Bieren häufig das für eine isotonische Nahrungsaufnahme wichtige Natriumlevel. Im Gegenzug fällt jedoch das Kaliumniveau teils viel zu hoch aus. Wer also wirklich brauchbare Hefeweizen für die Sporternährung sucht, sollte mit spitzen Fingern auswählen und am besten intensiv Testberichte und Erfahrungen anderer Sportler konsultieren. Schlussendlich sollte das Hefeweizen natürlich auch schmecken: Und in dieser Hinsicht haben fast alle alkoholfreien Produkte einen deutlichen Nachteil.

Das Problem mit dem Geschmack und mit dem Restalkohol

Im Test werden nämlich immer wieder zum Teil erhebliche Unterschiede zwischen Weizenbier mit und ohne Alkohol festgestellt. Die weniger stark ausgeprägten Aromen sind hierbei eine Folge des Gärungsstopps sowie der Entalkoholisierung. Denn wie alle Biere haben auch alkoholfreie Weizen anfangs sehr wohl Alkohol in sich. Dieser wird nur nachträglich entfernt. Das ist auch der Grund, warum alkoholfreies Weizen keine Alternative für trockene Alkoholiker ist: Ein gewisser Restgehalt ist eigentlich immer enthalten. Das deutsche Recht erlaubt in angeblich alkoholfreien Produkten bis zu 0,5 Prozent Alkohol.

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