Der Rovo Five gehört zu den schlechtesten Produkten im Testfeld. Unter Belastung kippte der Stuhl leicht nach hintenüber, zudem birgt die Sitztiefenverstellung Verletzungsgefahren für die Finger. Den Scheuertest konnte das Modell nicht souverän überstehen, es waren deutliche Farbunterschiede zu erkennen. Auch im Kriterium Inhaltsstoffe konnte das Produkt nicht überzeugen. Die Tester fanden die Weichmacher DINP und DEHT, welche gesundheitsschädlich sein können. - Zusammengefasst durch unsere Redaktion.
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Unser Fazit
05.10.2015
Five
Rovo Five: Sicherheitsmacken vermasseln ihm die Bilanz
Für einen Kinderdrehstuhl 180 Euro (Amazon) zu verlangen, der im Stühlevergleich eines Testmagazins den vorletzten Platz belegt, das ist schon einigermaßen dreist. Das „ungenügend“ im Endurteil (Ökotest 10/2015) lässt sich sogar mit mehreren Macken belegen, die weit über die Schmerzgrenze des an Schadstoff-Funden interessierten Magazins hinausgehen. Doch die halogenorganischen Verbindungen und erhöhten Gehalte an Phthalat-Weichmachern sind offenbar noch das geringere Übel.
Ergonomisch ausgereift, aber technisch unfertig
Grund hierfür sind Quetschstellen zwischen dem Stellrad für die Sitztiefenverstellung und dem Mittelrohr sowie im Bereich der Rückenlehne, bilanziert die Zeitschrift. Weil er außerdem nach hinten wegkippen kann, sammeln sich hier gleich mehrere Sicherheitsmacken, mit denen die Kids sich böse wehtun können. Den Rollentest hat er aber bestanden, was meint, dass man beim Hinsetzen und Aufstehen nicht befürchten muss, sich auf den Hosenboden zu setzen, weil der Stuhl spontan nach hinten wegrollt. Doch den Redakteuren reichten schon die beiden Sicherheitsmacken für das miese Qualitätsurteil aus. Kurz: Auf dem Rovo sitzt es sich zwar bequem, aber gefährlich.
Kann nach hinten kippen
Wollte man Macken des Rovo Five noch ausweiden, ließe sich mehr finden. Denn der Anbieter bewirbt seinen Stuhl mit der DIN EN 1335, die Anforderungen für die Kippsicherheit formuliert – für ausgewachsene Büroarbeitsstühle. Doch wer sich so breitbeinig aufstellt, müsse auch alle Vorgaben einhalten, so das Magazin. Der Fairness halber sei erwähnt, dass Rovo die Inhaltsstoffe des Bezuges in Aussicht gestellt und inzwischen mit Zertifikaten belegt hat. Macht immer noch fast 180 Euro für einen Kinderstuhl, der im Zweifelsfall kippelt und es noch nicht einmal drauf hat, Fingerfallen auszuschließen. Gute Alternativen sind der Moll Maximo 15, Paidi Pepe oder Kettler Berri. Und der Topstar Open Art Junior empfiehlt sich als „befriedigender“ Stuhl für Leute, die auf den Geldbeutel achten müssen.