Höchste Kippsicherheit, verstellbare Gasfeder – aber Sitzpolster mit Hohlraum
Aktuelle Info wird geladen...
Unser Fazit
05.04.2018
Ergonomischer Kindertraum. Höchste Qualität und kinderleichte Einstellbarkeit - dieser Stuhl ist eine lohnenswerte Investition für Eltern, die nur das Beste für ihr Kind wünschen.
Vollständiges Fazit lesen
Stärken
sehr kippsicher
verstellbare Gasdruckfeder – geeignet für Kinder ab 6 Jahren
Zu den besten Stühlen im Testfeld gehörte der Paidi Pepe, das zeigte auch der bestandene Belastungstest zur Kippsicherheit. Bemängelt wurden die ungünstige Lage der Beckenrandabstützung als auch der Hohlraum unter dem Polster der Sitzfläche. Gelobt wurde die Verstellmöglichkeit der Gasdruckfeder, die von Kindern ab 6 Jahren problemlos benutzt werden kann. Lediglich die Griffmulde am Stellteil fanden die Testern zu klein. - Zusammengefasst durch unsere Redaktion.
Angebote
Wir arbeiten unabhängig und neutral. Wenn Sie auf ein verlinktes Shop-Angebot klicken, unterstützen Sie uns dabei. Wir erhalten dann ggf. eine Vergütung. Mehr erfahren
Höchste Kippsicherheit, verstellbare Gasfeder – aber Sitzpolster mit Hohlraum
Stärken
sehr kippsicher
verstellbare Gasdruckfeder – geeignet für Kinder ab 6 Jahren
Schwächen
Sitzpolster weist Hohlraum auf
Griffmulde am Stellteil zu klein
Mit höchster Kippsicherheit im Test und dem Auftreten eines ausgewachsenen Ergonomie-Drehstuhls nimmt der Pepe Paidi Abschied vom Image eines zweitklassigen, weil "nur" für Kinder entworfenen Schreibtischstuhls. Tatsächlich darf man höchste Qualität vom „sehr guten“ Pepe erwarten. Zwar teuer, aber ohne Quetschstellen, ergonomisch wünschenswert entworfen und kinderleicht einstellbar kürt ihn das Magazin Ökotest (10/2015) mit Note "Sehr gut". Die Gasdruckfeder ist verstellbar und schon für Sechsjährige problemlos verwendbar; trotz des Verbesserungspotentials bei der Griffmulde, der Lage der Beckenrandabstützung und des Hohlraums im Sitzpolster ist der Pepe einer der besten Stühle im Testfeld – und das beste Kaufargument für Eltern, die nur das Beste für ihr Kind wünschen.
von Sonja
07.12.2015
Pepe
Kinderleicht einstellbar
Mit einem Trick bei der Gasfeder schafft es Paidi bei seinem Pepe zu einer kinderleichten Höhenverstellung und wird mit tadelloser Kippsicherheit zum Zweitplatzierten im Ökotest-Schreibtischstuhlranking (Ausgabe 10/2015). Gewöhnungsbedürftig sind aber die Lage der Beckenrandabstützung und der Hohlraum unter der Sitzpolsterung.
Plustert sich bei der Sitzpolsterung etwas auf...
Beinahe hätte der Kinderschreibtischstuhl einen Spitzenplatz im Testfeld von zehn Kandidaten aus den unterschiedlichsten Preisklassen verdient, wenn er nur nicht eine dickere Polsterung suggerieren würde als wirklich vorhanden ist. Der Moll Maximo 15 steht hier eindeutig besser da und ohne die seltsame Ergonomie der Beckenrandstütze ist dieser mit tadellos bequemer Sitzgestaltung und trotz seines ambitionierten Preises der König unter den getesteten Kinderstühlen. Den Pepe erhalten Sie allerdings für ein komfortables Drittel weniger, laut Auskunft diverser Shop-Betreiber nämlich schon für 239 Euro – und hier vor allem ein leicht bedienbares und ausgesprochen standfestes Modell.
...passt sich aber tadellos an das Wachstum des Kindes an
Die Endnote „sehr gut“ lässt sich trotz der genannten Auffälligkeiten mit seiner Verstellbarkeit überall da rechtfertigen, wo eine Anpassungsleistung an das Wachstum des Kindes gefragt ist, sodass die Kleinen über die gesamte Schulzeit hinweg ergonomisch richtig darauf sitzen können. Der Paidi kann in der Sitztiefe innerhalb einer mittleren Spannbreite verstellt werden, sodass es seltener zu Fehlhaltungen kommt (300 bis 350 Millimeter); die Rückenlehne ist mit 440 Millimetern auffallend breit und nimmt die Rücken von breitschultrigen Jugendlichen bis 18 Jahren und mehr auf. Einziger Schmerzpunkt: Die Sitzfläche könnte man sich in der Größe eine Idee variabler denken, ähnlich wie bei König Moll.
Leicht bedienbare Gasdruckfeder
Dafür ist der Paidi gleichzeitig etwas für zart gebaute ABC-Schützen. Die Gasdruckfeder löst nämlich schon bei geringem Körpergewicht aus, die Eltern müssen hier nicht jedes Mal eingreifen, wenn der Nachwuchs situationsbunt mit der Suche nach der optimalen Sitzhöhe antwortet. Warum ist nicht der teure Moll und mit ihm die große Masse der noch nicht auf die Idee gekommen, die Gasdruckfeder so zu konstruieren, dass die Zielgruppe sie selbst bedienen kann? Beim Belastungstest herrscht ja auch Einigkeit: Nur ein Stuhl, der weder nach hinten noch nach vorn kippelt, ist ein guter Kinderdrehstuhl, weil er von den Kids oft genug als Turnobjekt und Rollspielzeug genutzt wird. Gut, dass Paidi das auch so sieht.