Die nicht sehr teure Zahncreme aus dem Lidl-Sortiment bietet eine sehr gute Kariesprophylaxe. Auch bei der Entfernung von Verfärbungen an den Zähnen kann die Complex 3 Mint Fresh mit sehr guten Ergebnissen punkten. Aufgrund des hohen Abriebs der Zahncreme eignet sie sich nicht für Anwender, deren Zahnhälse freiliegen.
Die Elmex Kariesschutz empfiehlt der Hersteller für die Pflege der Zähne vor dem Schlafengehen. Die komplett weiße Zahncreme kann Verfärbungen recht gut lösen und weiß auch bei der Vorbeugung gegen Karies voll und ganz zu überzeugen.
Rossmanns erschwingliche Perlodent Med ist in der Schutzwirkung recht breit aufgestellt. Neben der sehr guten Kariesprophylaxe gelingt auch das Entfernen von Zahnverfärbungen. Zudem beinhaltet die Zahncreme einen Wirkstoff, der der Zahnsteinbildung entgegenwirkt. Des Weiteren soll das Produkt auch gegen Parodontitis helfen und das Zahnfleisch stärken. Diese Wirkstoffe sind jedoch nicht in der Inhaltsangabe deklariert.
Das hellblaue und nicht sonderlich teure Gel von Dontodent bietet eine sehr gute Prophylaxe gegen Karies und zeigt bei der Entfernung von Zahnverfärbungen zufriedenstellende Ergebnisse. Obwohl auf dem Produkt mit einem speziell wirkenden Stoff gegen Plaque geworben wird, ist dieser Wirkstoff nicht deklariert.
2 Testberichte,
19 Meinungen(gut)
Weitere Informationen in: test (Stiftung Warentest), Heft 3/2013
Sehr gut geschützt ab 39 Cent
Zahnpasta: Drei Zahnpasten im Test sind mangelhaft. Sie setzen nicht auf Fluorid. Alle anderen beugen Karies sehr gut vor, auch preiswerte.
Was wurde getestet?
Verglichen wurden 20 Zahnpasten, darunter ein Produkt mit hohem Abrieb, 11 Pasten mit mittlerem Abrieb und 8 Produkte mit niedrigem bis sehr niedrigem Abrieb. Die Zahnpasta mit hohem Abrieb wurde mit „sehr gut“ ausgezeichnet. Auch vier Produkte mit mittlerem Abrieb waren „sehr gut“. Die restlichen Zahnpasten mit mittlerem Abrieb wurden mit 5 x „gut“ und 2 x „mangelhaft“ bewertet. Bei den Produkten mit niedrigem bis sehr niedrigem Abrieb vergaben die Tester in sieben Fällen die Note „gut“, in einem Fall ein „Mangelhaft“.
Bewertungskriterien waren Kariesprophylaxe durch Fluorid, Entfernung von Verfärbungen, mikrobiologische Qualität sowie Verpackung, Deklaration und Werbeaussagen. Bei „mangelhafter“ Kariesprophylaxe durch Fluorid konnte das Qualitätsurteil nicht besser sein. War der Prüfpunkt Deklaration und Werbeaussagen „ausreichend“, wurde das Qualitätsurteil um eine halbe Note abgewertet.
… zum Test
„Ganz ohne Werbeaussagen. Das hellblaue, klare Gel beugt Karies sehr gut vor, entfernt Verfärbungen aber nur befriedigend. Einziges Produkt im Test ohne Werbeaussagen zur Zahngesundheit auf der Tube.“
„Hellblaue Creme. Schützt sehr gut vor Karies, entfernt Verfärbungen noch gut. Viele Auslobungen, enthält laut Deklaration aber nur unterstützenden Wirkstoff zur Vorbeugung gegen Zahnstein.“
„Zahngel. Hellblaues, glänzendes Gel. Sehr guter Kariesschutz, entfernt Verfärbungen befriedigend. Werbeaussagen: Spezieller Wirkstoff gegen Zahnstein deklariert, aber nicht gegen Plaque. Preiswert.“
„Türkisfarbenes Gel. Beugt Karies sehr gut vor, entfernt Verfärbungen aber nur ausreichend. Lobt Wirkung zur Zahnfleischpflege aus, spezieller Wirkstoff ist aber nicht deklariert. Preiswert.“
Weitere Informationen in: Konsument, Heft 5/2013
Strahlendes Lächeln um wenig Geld
Eine gute Kariesprophylaxe muss nicht viel kosten, das zeigt ein Test von 14 Zahnpasten.
Was wurde getestet?
Von der Zeitschrift Konsument wurden 14 Zahncremes zum täglichen Gebrauch untersucht, darunter 6 Zahnpasten mit niedrigem und sehr niedrigem Abrieb, 7 mit mittlerem Abrieb sowie 1 Zahnpasta mit hohem Abrieb. Insgesamt konnten 4 x „sehr gute“ Urteile vergeben werden. 7 Zahnpasten erhielten die Bewertung „gut“. Die restlichen 3 Zahncremes waren „nicht zufriedenstellend“.
Als Bewertungsgrundlage dienten jeweils die Kriterien Kariesprophylaxe durch Fluorid, Entfernung von Verfärbungen, mikrobiologische Qualität und Verpackung sowie Deklaration und Werbeaussagen.
… zum Test
Die Sensodyne Proschmelz Sanftes Zahnweiss reinigt die Zähne hervorragend und bietet eine sehr gute Karies-Prophylaxe. Darüber hinaus erfolgt durch das Fluorid keine weiterführende Härtung des Zahnschmelzes. Die Zahncreme mit Whitening-Effekt ist insbesondere für Menschen mit schmerzempfindlichen Zähnen zu empfehlen. Etwas teuer.
2 Testberichte,
9 Meinungen(befriedigend)
Weitere Informationen in: Konsument, Heft 6/2011
Keine Weiß-Garantie
Zahnpasten für weiße Zähne entfernen Beläge gut und sind nicht zu aggressiv - vorausgesetzt, die Zähne sind nicht geschädigt.
Was wurde getestet?
Im Test befanden sich 14 Zahncremes, darunter waren 2 Zahncremes mit hohem Abrieb, 11 Zahncremes mit mittlerem Abrieb und 1 Zahncreme mit niedrigem Abrieb. Bewertungskriterien waren Kariesprophylaxe durch Fluorid und Entfernung von Belägen (Reinigungswirkung).
… zum Test
Die Wirksamkeit der BioRepair Zahncreme von Dr. Kurt Wolff kann durch Studien bisher nicht belegt werden. Da der Paste auch die für den Aufbau von Schmelz erforderlichen Fluoride fehlen, bleibt das Reparaturergebnis fraglich. Die Bio Repair sollte daher nicht als einziges Zahnputzmittel verwendet werden.
2 Testberichte,
33 Meinungen(gut)
Weitere Informationen in: test (Stiftung Warentest), Heft 10/2009
Zahncreme Biorepair
Kein Fluorid-Kariesschutz: Glattere Zähne, die länger sauber bleiben - das verspricht die neue Zahncreme Biorepair. Möglich sei dies durch den Wirkstoffkomplex Zink-Carbonat-Hydroxylapatit, der angeblich kleinste Defekte im Zahnschmelz reparieren kann. ...
… zum Test
Das Produkt zur Kariesprophylaxe remineralisiert bei einmaliger Anwendung pro Woche die Zähne und versorgt sie mit genügend Aminfluorid. Nach dem Anbrechen der Verpackung ist das Gelee noch 20 Monate verwendbar. Für Kleinkinder ist dies nicht geeignet, außerdem sollte man Elmex Gelée nicht verschlucken.
Während die Reinigung der Zähne mit der Plus Premium Whitening von Rembrandt gut klappt, kann die Karies-Prophylaxe nur bedingt überzeugen. Auch gegen Zahnbelag und Zahnstein fehlen in der Zahncreme die passenden Wirkstoffe. Der massiv beworbene Whitening-Effekt hebt sich nicht von anderen Produkten ab. Für dieses Produkt muss man schon etwas mehr Geld hinblättern.
Die Untersuchung der Inhaltsstoffe ergab, dass die Dentinox Kinderzahncreme ohne Fluorid keine bedenklichen oder umstrittenen Substanzen enthält. Resultat: „sehr gut“. Es bestehen keine Risiken wie …
Weitere Informationen in: healthy living, Heft 4/2008
Die besten Zahncremes
Weißer und sauber machen alle. Pasten aus der Apotheke punkten jedoch zusätzlich mit Extras für die Zahngesundheit: Sie reinigen sanft, straffen das Zahnfleisch und schützen vor Belägen. Beliebte Marken im Überblick, dazu News und Tipps für ein strahlend frisches Lächeln.
Was wurde getestet?
Im Test waren acht Zahncremes. Es wurden keine Endnoten erteilt.
… zum Test
Die elmex-Kinderzahnpasta ist die zweitteuerste im Testfeld. Hier konnten PEG/PEG-Derivate nachgewiesen werden. Diese können die Durchlässigkeit der Schleimhäute vergrößern, sodass Fremdstoffe …
Viele Zahncremes erfüllen neben den originären Aufgaben des Reinigens und Schützens zusätzliche Aufgaben. Sie stärken die Zähne oder wirken kosmetisch und hellen die Zähne auf. Andere Cremes sind auf bestimmte Bedürfnisse abgestimmt, etwa auf überempfindliche Zähne oder ein entzündetes Zahnfleisch.
Wer mit besonderen Problemen zu kämpfen hat, der kann zu speziellen Zahncremes greifen. Viele Menschen leiden zum Beispiel unter schmerzempfindlichen Zähnen. Ursachen hierfür abgenutzter Zahnschmelz oder auch freiliegende Zahnhälse sein. Hier sollte eine sehr sanfte Zahncreme benutzt werden. Zudem enthalten Spezialzahncremes für sensible Zähne Inhaltsstoffe, die die Reizübertragung zum Zahnnerv einschränken. Zusatzstoffe sind Kaliumnitrat oder Strontiumchlorid. Zahnfleischentzündungen bekommen Zahncremes mit heilenden Wirkstoffen in den Griff. Dazu gehören Allantoin oder auch Salbeiextrakte.
Plaquebakterien haben es auf der Oberfläche von Zahnstein besonders leicht, Schaden anzurichten. Deshalb sollte man den Zahnstein regelmäßig vom Zahnarzt entfernen lassen. Um die Neubildung zu verzögern, kann man besondere Zahncremes benutzen. Diese enthalten Zinksalze oder Pyrophosphate.
Ein kosmetisches Problem lösen Whitening-Zahncremes. Sie entfernen Verfärbungen und schenken dem Träger ein strahlendes Lächeln. Hierzu enthalten die meisten Zahncremes Schleifkörper. Grob gesagt wirken sie wie Sandpapier, was besonders bei empfindlichen Zähnen und freiliegenden Zahnhälsen unvorteilhaft ist. Deshalb sollten diese Spezialzahncremes nur bei gesunden Zähnen angewendet werden. Und auch hier muss man auf den RDA-Wert achten, der die Grobheit der Schleifpartikel aufzeigt. Die meisten Cremes haben einen RDA-Wert von 60 bis 80. Für den täglichen Gebrauch mpfiehlt sich aber ein niedrigerer Wert zwischen 35 und 40.
Autor: Judith
Produktwissen und weitere Tests zu Zahncremes
Weiß, aber schonendtest (Stiftung Warentest) 4/2011 -
Neben normalen, klassischen Zahnpasten sind sie zurzeit besonders gefragt. Umgerechnet auf die Vergleichsmenge von 100 Milliliter liegen die Preise zwischen 44 Cent für die Zahncremes von Aldi, Lidl, Müller und 23,60 Euro für die Rembrandt-Zahnpasta. Diese Zahncreme bietet keinen Vorteil gegenüber der preiswerteren Konkurrenz. Nicht weißer als von Natur aus Egal ob billig oder teuer: Mit verfärbten Belägen werden alle diese Zahnpasten fertig.
Eine ganz saubere Sachehealthy living 11/2009 -
Nur in Apotheken erhältlich. Für Kinder ab dem 6. Lebensjahr und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr ist das Produkt Kassenleistung. Spezielles Ergänzungsprodukt, das nur einmal pro Woche angewendet werden soll: Karies kann im Anfangsstadium durch Remineralisation rückgängig gemacht werden. Dabei hilft die intensive Fluoridapplikation mit dem Gelee. Nicht für Kinder unter 6 Jahren geeignet. Das Produkt nicht schlucken. Nach dem Öffnen 20 Monate haltbar.
„Schwächster Kariesschutz bei aronal“ - Klassische Zahnpastatest (Stiftung Warentest) 11/2006 -
Schwächster Kariesschutz bei aronal Er hat überhaupt nicht gebohrt.“ Das sagen Kinder und Jugendliche immer häufiger nach dem Zahnarztbesuch. Denn sie haben kaum noch Löcher in den Zähnen. Das Kariesniveau ist in dieser Altersklasse in den vergangenen 15 Jahren stark gesunken. Der regelmäßige Gebrauch fluoridhaltiger Zahnpasten dürfte einer der wichtigsten Gründe dafür sein. Fluoride härten den Zahnschmelz und beugen damit Karies vor.
„Schwächster Kariesschutz bei aronal“ - Zahnpasta für sensible Zähnetest (Stiftung Warentest) 11/2006 -
Laborstudien zeigten zwar eine desensibilisierendeWirkung, was aber auch auf das enthaltene Kaliumnitrat zurückzuführen sein könnte. Theramed SOS Sensitiv kostet viel mehr als die anderen Zahncremes: 15 Euro pro 100 Milliliter. Zahnfleischschutz Mehr als jeder zweite 35- bis 45-Jährige leidet an einer entzündlichen Erkrankung des Zahnhalteapparats mit Bildung von Zahnfleischtaschen (Parodontitis).
„Schwächster Kariesschutz bei aronal“ - Zahnpasta für Tag und Nachttest (Stiftung Warentest) 11/2006 -
So gibt es Putzhilfen, die das Zahnfleisch kräftigen und die Bildung von Zahnstein reduzieren sollen. Andere verheißen „natürlich weiße“ Zähne. Dann gibt es Cremes für sensible Zahnhälse und solche, die Mundgeruch eindämmen sollen. Einige wollen gleich für alles gut sein.Wir haben 26 Zahncremes untersucht, um herauszufinden, wasWerbung und was Wahrheit ist. Kariesprophylaxe meist „sehr gut“ Karies wird durch bakterielle Zahnbeläge (Plaque) verursacht.
Blendende Beißertest (Stiftung Warentest) 2/2006 -
Arzneien und Verletzungen. Verfärbungen entwickeln sich auch aus dem Zahninneren, etwa durch die Einnahme spezieller Medikamente, durch Verletzungen oder einfach durch den Alterungsprozess. Vor allem wurzelbehandelte Zähne können deutlich nachdunkeln. Ehe man seine Zähne künstlich aufhellen lässt, ist es sinnvoll, erst einmal zu prüfen, ob das Originalweiß nicht schon schön genug ist.
Weiße Zähne: „Makellos“test (Stiftung Warentest) 1/2013 -
Fast jeder kann verschiedene Methoden zur Zahnaufhellung nutzen. Klare Grenzen gibt es aber auch. Verhelfen spezielle Weißmacher-Zahnpasten zu weißeren Zähnen?
Professionelle Zahnreinigung: „Großputz beim Profi“test (Stiftung Warentest) 9/2011 -
Gesunde Zähne brauchen Heimarbeit So wichtig die professionelle Reinigung für die Gesundheit der Zähne auch ist – die Hauptarbeit findet zuhause statt. Tipp: Putzen Sie zweimal täglich zwei bis drei Minuten lang mit einer fluoridhaltigen Zahnpasta die Zähne – jeden Zahn von allen Seiten. Reinigen Sie einmal täglich auch alle Zahnzwischenräume mit Zahnseide oder mit einer Interdentalbürste. Wem das schwerfällt, der kann auch eine antibakterielle Mundspüllösung nutzen.
Grundig Schall-Zahnbürste TB 8030: Umfangreiche PflegeTechnik zu Hause.de 1/2012 -
Saubere Zähne und Zunge sowie massiertes Zahnf leisch, das sind die Ergebnisse der Arbeit der TB 8030 von Grundig. Die Schall-Zahnbürste besitzt im Set der Clean-White-Plus-Power-Edition drei kleine Bürstenaufsätze, die auch für Kinder geeignet sind. Damit lässt sich auch in schwer erreichbaren Kieferbereichen leicht putzen.
Zahnpasta-Tabs von Lushtest (Stiftung Warentest) 4/2012 -
Keine orale Revolution: Die Firma Lush - berühmt-berüchtigt für ihre ausgeprägt duftenden Körperpflegeprodukte - preist ihre Zahnpasta-Tabs als ‚orale Revolution‘ an. ...
Welche Zahnbürste für wen?healthy living 8/2007 -
Wichtig für alle: nicht zu fest aufdrücken! 1. Bürste schräg ansetzen (45 ˚-Winkel). Mit leicht rüttelnden Bewegungen immer vom Zahnfleisch zu den Zähnen wischen. 2. Mit den oberen Zähnen beginnen und nacheinander die Außenflächen von jeweils zwei oder drei Zähnen gründlich bearbeiten. 3. Genauso die Innenseiten putzen. Dann die unteren Zähne erst außen, dann innen bearbeiten. 4. Zur optimalen Säuberung der Innenflächen der Frontzähne die Bürste fast senkrecht halten.
Experten für spezielle Fälle
Früher mussten Zahncremes die Zähne nur säubern und vor Karies schützen. Heute ist man sich der Bedeutung gesunder und schöner Zähne weitaus deutlicher bewusst und so finden sich immer mehr Produkte gegen spezielle Zahnprobleme in den Drogerie-Regalen und Apotheken. Welche für wen geeignet ist, erklärt das Magazin ''Healthy living'' in seiner aktuellen Ausgabe.
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Eine gute Zahncreme sollte einen hohen Flouridgehalt zur Stärkung des Zahnschmelzes und einen pH-Wert von mindestens 6 bis 8 besitzen. Whitening-Zahnpasten hellen zwar Zähne merklich auf, besitzen aber einen hohen RDA-Wert. Dieser beschreibt den Abrieb an Zahnschmelz bei der Nutzung und sollte möglichst niedrig liegen.
Eine gründliche und regelmäßige Zahnpflege ist wichtig für den langen und gesunden Erhalt der Zähne. Dabei ist die Entfernung von Plaque besonders von Bedeutung, da dieser der Auslöser für Zahnfleischerkrankungen und Karies ist. Eine gute Zahnbürste ist für die Zahnpflege sehr wichtig, aber auch bei der Zahncreme sollte nicht zur falschen Tube gegriffen werden. Eine gute Zahnpasta pflegt und reinigt die Zähne von Essensresten und Zahnbelag, stärkt das Zahnfleisch und schützt es vor Parodontose. Ausschlaggebend ist der Flourid-Gehalt der Zahncreme. Mittlerweile enthält jede handelsübliche Zahncreme Fluorid, je höher der Gehalt jedoch ist, desto wirksamer ist die Zahnpasta. Fluorid beugt Karies durch Härtung des Zahnschmelzes vor. Der pH-Wert sollte nicht unter etwa 6 bis 8 liegen, da im anderen Fall der Zahnschmelz angegriffen werden kann. Von Vorteil sind zahnhärtende Zusätze wie beispielsweise Zinnlösungen. Pasten mit stark abrasiver Wirkung sollten gemieden werden, da sie die Zahnhälse freilegen und die Zähne damit empfindlich für Hitze, Kälte und Süßes werden. Der Körper kompensiert zwar solchen übermäßigen Abrieb nach einiger Zeit durch Sekundär- und Tertiärdentin-Bildungen, doch ist die Zwischenzeit schmerzhaft und der Zahn anfällig für andere Erkrankungen. Viele Hersteller geben den Grad der Abrasion ihrer Zahnpasten durch den so genannten RDA-Wert (Radioaktive Dentin Abrasion) an. Ein RDA-Wert von 35 - 40 gilt als niedrig und empfehlenswert, höhere Werte sollten auf Dauer vermieden werden. Deshalb sollte auch Vorsicht walten, wenn so genannte Whitening-Zahnpasten genutzt werden. Diese erzielen zwar einen Weißmacheffekt der Zähne und entfernen erfolgreich Zahnbelag, enthalten aber in der Regel besonders viele abschabende Schleifkörper - fatal vor allem im Zusammenspiel mit elektrischen Zahnbürsten, die sehr viel gründlicher rotieren. Auf keinen Fall sollte eine Zahncreme Chloroform enthalten. Es kann Kunststoff-Füllungen und Kronen angreifen. Völlig unerheblich sind dagegen Streifen oder sonstige Farbspiele in Zahncremes - sie dienen nur der optischen Attraktivitätssteigerung und haben keinen medizinischen Effekt.