Pesto

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Produktwissen und weitere Tests zu Pestos

Nur ja! Natürlich im grünen Bereich Konsument 6/2007 - Abgesehen vom klassischen Tomatensugo und seinen Variationen greifen Pasta-Fans, die sich rasch ein schmackhaftes Nudelgericht zaubern wollen, neuerdings auch zu Gläsern mit grünem Inhalt: zu Pesto alla Genovese. Testumfeld: Im Test waren 14 Pestos mit Bewertungen von 38 bis 93 von jeweils 100 Prozentpunkten. Testkriterien waren Zusammensetzung und Verkostung.

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Pestos

Am bekanntesten ist das traditionelle Pesto alla genovese auf Basis von Basilikum und meist auch Pinienkernen. Abwandlungen ersetzen dies gerne durch Rucola oder Bärlauch, in der österreichischen Steiermark kommen gerne Kürbiskerne zum Einsatz. Pesto rosso wiederum besteht aus getrockneten Tomaten und Peperoncini. Pesto gehört zu den wahrscheinlich bekanntesten Spezialitäten aus Italien. Es besteht in der Regel aus frischem Basilikum, angerösteten Pinienkernen, Parmesan und/oder Pecorino sowie Salz, Knoblauch und Olivenöl. In dieser Version wird es als Pesto alla genovese bezeichnet und stammt ursprünglich aus Ligurien. Mittlerweile ist Pesto jedoch weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt und beliebt geworden, so dass unzählige Abwandlungen existieren. Häufig werden in Pestos daher auch Rucola oder Bärlauch anstelle des Basilikums verwendet, Walnüsse können die Pinienkerne ersetzen. Vor allem in der österreichischen Steiermark kommen zudem Kürbiskerne und Kürbiskernöl zum Einsatz. Sehr beliebt ist in einigen Regionen auch das sogenannte Pesto rosso, ein rotes Pesto. Es besteht aus getrockneten Tomaten und Perperoncini, dazu Parmesankäse, Salz und Olivenöl. Wer Pesto nicht selbst herstellen oder in einem Spezialitätenladen erwerben kann, hat auch die Möglichkeit, zu industriellen Versionen im Supermarkt zu greifen. Doch Achtung: Hier kommen oftmals andere Zutaten zum Einsatz, die erheblich preiswerter sind. Häufig wird Basilikum beispielsweise durch Petersilie ersetzt, Pinenkerne durch Cashewnüsse. Insbesondere die teuren Käsesorten Parmesan und Pecorino wiederum werden durch Grana Padano ersetzt. Damit einher geht meist eine spürbare Abwandlung des Geschmackes, zudem können Aromastoffe, Säuerungs- und Konservierungsmittel beigemischt sein, die in einem echten Pesto eigentlich nichts zu suchen haben.