Keine Auszahlung von Mutterschaftsgeld
-
Nachteile:
Falschauskunft, Keine Bearbeitung von E-Mails und Anträgen
-
Geeignet für:
alle, Schwangere
Ich bin von der Bearbeitung meines Antrags auf Mutterschaftsgeld durch die KKH äußerst enttäuscht.
Meinen Antrag habe ich bereits im April 2026 eingereicht. Nach meiner Antragstellung habe ich mehrfach per E-Mail nach dem Bearbeitungsstand gefragt. Auf diese Anfragen erhielt ich irgendwann keine Antworten mehr. Telefonisch wurde mir hingegen wiederholt mitgeteilt, mein Antrag befinde sich in Bearbeitung. Tatsächlich passierte jedoch nichts.
Bis zum Beginn meines Mutterschutzes erhielt ich keinerlei Rückmeldung zu meinem Antrag. Stattdessen bekam ich erst danach ein Schreiben mit der Behauptung, ich hätte überhaupt keinen Antrag auf Mutterschaftsgeld gestellt. Ich musste die KKH darauf hinweisen, dass der Antrag bereits seit April vorliegt (was im Kundenkonto selber eingesehen werden kann).
Kurze Zeit später erhielt ich ein weiteres Schreiben, in dem behauptet wurde, man habe versucht, mich telefonisch zu erreichen. Das entspricht nicht den Tatsachen. Ich habe weder einen Anruf erhalten noch befand sich eine Nachricht auf meiner Mailbox.
Anschließend teilte mir die KKH plötzlich mit, dass mein Antrag nun doch gefunden worden sei. Jetzt hieß es allerdings, mein Versicherungsverhältnis sei nicht geklärt. Auch diese Aussage war unzutreffend. Die Agentur für Arbeit hatte die erforderliche Abmeldung bereits an die KKH übermittelt. Den entsprechenden Nachweis habe ich der KKH zusätzlich noch einmal selbst per E-Mail zugesandt. Auch darauf erhielt ich bis heute keine Antwort. Inzwischen sind seit dieser E-Mail bereits drei Wochen vergangen, ohne Rückmeldung und mehrmaliger Erinnerungsmails von mir.
Besonders enttäuschend war schließlich mein heutiger Anruf bei der Hotline. Anstatt Verständnis für meine Situation zu zeigen, wurde ich von der Mitarbeiterin äußerst unfreundlich und herablassend behandelt. Ich befinde mich mittlerweile in der 39. Schwangerschaftswoche und muss meinem gesetzlich zustehenden Mutterschaftsgeld hinterherlaufen, obwohl ich alles fristgerecht und beizeiten eingereicht hatte. Anstatt mich auf mein Baby zu freuen, muss ich mich mit Dilettantismus auseinandersetzen.
Mein Eindruck ist, dass bei der KKH lediglich die automatisierten Prozesse zuverlässig funktionieren. Alles, was eine tatsächliche Bearbeitung durch Mitarbeitende erfordert, scheint sich endlos hinzuziehen. Selbst wenn man Formulare und Angaben bereits vollständig online eingibt, erhält man dieselben Unterlagen zusätzlich noch einmal per Post. Auf meine Nachfrage wurde mir von der Mitarbeiterin erklärt, das sei eine „Nettigkeit“. Angesichts der heutigen Möglichkeiten der Digitalisierung empfinde ich das eher als unnötigen Papierverbrauch und zusätzlichen Verwaltungsaufwand als kundenfreundlichen Service.
Die gesamte Bearbeitung war geprägt von widersprüchlichen Aussagen, unbeantworteten E-Mails, wiederholten Fehlinformationen und fehlender Kommunikation. Als Versicherte erwarte ich eine zuverlässige, transparente und respektvolle Bearbeitung – insbesondere bei einer Leistung, auf die Schwangere in einer ohnehin belastenden Situation angewiesen sind. Leider habe ich bei der KKH genau das Gegenteil erlebt und werde kündigen! Wobei die KKH ordentliche Beträge kassiert! Das ist die Konsequenz daraus!
Antworten