Eine Speiseröhrenentzündung kann sich auch durch Medikamente entwickeln, wenn zum Beispiel eine Tablette oder Kapsel in der Speiseröhre stecken bleibt. Besonders ätzend wirken Bisphosphonate (bei Osteoporöse), Kaliumchlorid (bei Kaliummangel), Antibiotika wie Doxyzyklin und Ciprofloxazin sowie nicht steroidale Antirheumatika (bei Rheuma, Schmerzen). Diese Mittel müssen Sie mit besonders viel Flüssigkeit einnehmen. Außerdem dürfen Sie sich nach der Einnahme eine halbe Stunde nicht hinlegen, damit die Mittel nicht in die Speiseröhre zurückrutschen können. Spitze und scharfkantige Speiseteile (Fischgräten, Geflügelknochensplitter) können in der Speiseröhre hängen bleiben oder die Schleimhaut verletzen. Auch wenn Kinder versehentlich einen Kronenkorken oder Knopfbatterien verschlucken, kann sich die Speiseröhre entzünden.
Was wurde getestet?
Die Stiftung Warentest testete 47 Medikamente, darunter ein rezeptfreies Arztneimittel, in mehreren Darreichungsformen, wie Tabletten, Granulat und Kapseln, zum Thema ‚Speiseröhrenentzündung‘. Der Artikel beinhaltet allgemeine Informationenzum Themenbereich Speiseröhrenentzündun sowie Informationen zu Wirkstoffen und Darreichungsformen. Zusätzlich sind Informationen zur Anwendung und zu Nebenwirkungen sowie allgemeine Hinweise enthalten. Dieser Testbericht basiert auf dem ‚Handbuch Medikamente. Vom Arzt verordnet - Für Sie bewertet‘. Der gesamte Artikel ist auch als Download über die Internetseite der Stiftung Warentest kostenpflichtig zu erwerben. Im Download enthalten sind auch die Themenbereiche ‚Reizmagen‘ und ‚Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre‘. Die PDF enthält außerdem Preisvergleichslisten, die ständig aktualisiert werden. Alle Angaben ohne Gewähr.
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