Der Testsieger der Stiftung Warentest kann sich auf der Piste durch seine Belastbarkeit und Variabilität behaupten. Man hat verschiedene Scheiben zur Auswahl - für gutes und schlechtes Wetter - die mithilfe eines einfachen Magnetsystems auch mit Handschuhen ausgetauscht werden können. Wer sich vorher auf die Gebrauchanweisung stürzen will, sollte jedoch gute Augen haben, da sie in recht kleinen Lettern verfasst wurde.
Mit der Panoma Magnetic hat man ein funktionales Designhighlight auf der Nase. Wenn man die Skipisten befährt, ist eine gute Sicht das A und O. Dieses Modell überzeugt mit ihrer integrierten Polarisationsschicht und Beschichtung, zudem wird für eine ausreichende Belüftung gesorgt, damit die Scheibe nicht beschlagen kann. Wer will, kann bei extremer Sonneneinstrahlung noch eine zusätzliche Sichtscheibe via Magnet anbringen.
Ob Schneefall, Wolken, Windböen, Regen oder Sonnenschein - für jede Situation ist man mit der Take Off von Uvex gut gewappnet. Diese Vielseitigkeit ist dem verwendeten Material geschuldet: Makrolon. Dieser von Bayer entwickelte fortschrittliche Werkstoff zeichnet sich durch hohe Widerstandsfähigkeit aus. Sie ist zwar kostspielig, aber trotzdem aufgrund ihrer hohen Qualität eine Empfehlung wert.
6 Testberichte,
18 Meinungen(sehr gut)
Weitere Informationen in: test (Stiftung Warentest), Heft 1/2013
Schneller Wechsel
Skibrillen: Viele Anbieter versprechen einen schnellen Wechsel von der Schlechtwetter- zur Schönwetterscheibe. Wirklich fix geht er nur bei Uvex und Alpina.
Was wurde getestet?
Im Vergleichstest des österreichischen Vereins für Konsumenteninformation (VKI) waren 13 Skibrillen mit Wechselscheibensystem für Schön- und Schlechtwetter. Die Brillen wurden mit 1 x „sehr gut“, 2 x „gut“ und 10 x „befriedigend“ beurteilt.
Als Bewertungskriterien dienten Seh- und Trageeigenschaften (Tragekomfort / Helmtauglichkeit, Einschränkungen im Sichtfeld, Sichtempfinden), Sicherheit und Haltbarkeit (UV-Schutz bis 400 nm, Schlagfestigkeit der Scheiben, Beständigkeit der Scheibenoberfläche, Belastungstest, Dehnbarkeit des Bandes / Elastizitätsverlust) sowie Handhabung (Gebrauchsanleitung, Scheibentausch, Aufbewahrung der Scheiben, Verstellbarkeit des Bandes) und Schadstoffe. Das Testurteil konnte nicht besser sein als das Gruppenurteil Handhabung.
… zum Test
Mit der Scope Graphic kann man nichts verkehrt machen. Diese Brille verfügt über hervorragende Seh- und Trageeigenschaften und punktet mit ihrer Langlebigkeit und Stabilität, genauso wie mit der guten Handhabung. Die Schadstoffprüfung ist ebenfalls positiv verlaufen, was die Tester der Zeitschrift Konsument bestätigen.
Smith Sport hat der Phenom Turbo einige praktische Funktionen beschert. So verfügt sie über eine Halterung für optische Gläser und bietet auch so genug Raum für Brillenträger. Für gute Belüftung sorgt ein Ventilator. Die Verpackung enthält PVC. Die Version mit ODS RX Adapter ist vergleichsweise teuer.
Anon Optics hat mit der sportlichen Majestic eine gute Jugendskibrille auf den Markt gebracht. Sie überzeugt in allen Bereiche mit durchweg positiven Leistungen. Besonders wichtig für Eltern werden wohl die guten Eigenschaften hinsichtlich der Schadstoffprüfung und des Tragekomforts sein.
Die Transcend kann mehr, als einfach nur vor Wind und Wetter zu schützen. Ins Sichtfeld werden bei Bedarf Daten wie die aktuelle Geschwindigkeit, Höhe und Außentemperatur sowie die Ortszeit projiziert.
Interessant ist das Konzept der magnetischen Befestigung der Scheibe im Rahmen. Will man diese wechseln, muss man sie jedoch komplett austauschen. Hier besteht dann allerdings die Gefahr, dass der Nutzer die spezielle Antifog-Beschichtung an der Innenseite berührt und damit die Funktionalität einschränkt. Zudem sollte man des Englischen mächtig sein, denn eine deutsche Anleitung zum Wechselsystem fehlt.
„Eine nette Zusatzfunktion: Die Brille zeigt auf dem Handy eingehende Gespräche und Nachrichten sofort an ... Praktisch: Tragen Freunde die Airwave, lassen sie sich in der Brille orten. Für Brillen …“
„Optimale Sicht bei jedem Wetter: Ein genial simpler Mechanismus ermöglicht mühelos einen schnellen Scheibenwechsel. Damit ist nicht nur der Namensgeber dieses Modells, Freeride-Profi Seth Morrison, …“
„... Ziel bei der Entwicklung war ein niedriges Gewicht, deshalb kommt ein sehr leichter, zäher Kunststoff zum Einsatz. Außerdem ist der Rahmen schmäler als bei anderen Adidas-Modellen - ideal für …“
Seh- und Trageeigenschaften (40%): „Skibrille ist nur für Brillenträger geeignet, die eine optische Brille mit unbeschichteten Gläsern benutzen.“;
Sicherheit und Haltbarkeit (35%): „gut“ (1,6); …
Die ideale Brille sitzt, wackelt nicht und hat Luft
Foto: Oakley
Wie bei jeder Sportbrille, so lautet auch bei einer Skibrille der erste Kauftipp: Am Besten die Brille im Geschäft Probe tragen und austesten, ob sie irgendwo drückt oder kneift, etwa auf der Nase oder in den Augenwinkeln, und nicht zuletzt, ob sie bei schnellen Kopfbewegungen verrutscht – selbstverständlich, falls vorhanden, zusammen mit dem Skihelm. Hat die Wunschbrille diese erste Hürde überstanden, geht es weiter mit den nächsten Kaufkriterien.
Das erste Stichwort heißt dabei Sichtfeld. Hier lautet die Maxime: Möglichst groß beziehungsweise so groß wie möglich sollte es sein. Im Idealfall deckt die Brille ein etwa 160 Grad breites Sichtfeld ab. Dieser Winkel lässt sich mit einem Test leicht ermitteln, indem die Arme ausgestreckt und langsam nach rechts und links ausgebreitet werden.
Als Nächstes sollte die Brille ein gutes Belüftungssystem besitzen, um das Beschlagen, zum Beispiel bei Temperaturwechseln oder bei starkem Schwitzen, zu verhindern. Bei den Brillengläsern wiederum setzten mittlerweile nahezu alle Hersteller auf Doppelscheiben, wobei das „Glas“ aus bruchsicherem Polycarbonat besteht. Die Doppelverglasung bietet einen zusätzlichen Schutz, beispielsweise bei Schlägen und bei Stürzen, und verbessert die Isolierung. Folge: Die Brille beschlägt nicht so schnell.
Die stärkere UV-Strahlung in den Bergen macht es unumgänglich, für einen ausreichenden UV-Schutz Sorge zu tragen. Bei den Skibrillen ist dafür das CE UV-400 Zertifikat maßgeblich. Für eine bessere Sicht wiederum sorgen – wie bei Fahrradbrillen – die unterschiedlichen Tönungen der Brille. Gelbe Scheiben hellen Dämmerlicht oder bei Nebel und starker Bewölkung die Sicht auf, rotbraune Scheiben dagegen steigern die Kontraste und lassen Konturen besser erkennen.
Der Allrounder unter den Tönungen ist jedoch Orange, das sowohl eine aufhellende Wirkung besitzt als auch die Übergänge zwischen Hell/Dunkel abmildert, die Tiefenschärfe steigert und selbst bei strahlendem Sonnenschein die Sicht verbessert. Des Weiteren stehen verspiegelte Gläser (Filterung der Infrarotstrahlen, ideal fürs Hochgebirge) und polarisierende Gläser (mindern Reflexionen auf Eis/Schnee) zur Auswahl. Skifahrer, die häufig das Gelände wechseln oder sich für alle Wetterverhältnisse wappnen möchten, sollten daher eine Skibrille wählen, bei der die Gläser schnell und unkompliziert ausgewechselt werden können.
Skibrille mit Kamera von Summit
Noch einen Bemerkung am Rande: Musik- und Gadget-verliebte Skifahrer müssen auf der Piste nicht auf ihr Faible verzichten. Einige Hersteller bieten Skibrillen mit integriertem MP3-Player oder mit einer Kamera für die authentische filmische Dokumentation der rasantesten Abfahrten oder besten "Stunts" an.
Autor: Wolfgang
Produktwissen und weitere Tests zu Skibrillen
Aug' um Aug' ...ALPIN 12/2012 -
Stürze beim Skifahren gehen zu einem hohen Prozentsatz auf Wahrnehmungsfehler zurück. Eine gute Skibrille ist daher unabdingbar, damit man die Abfahrt bei jedem Wetter genießen kann. Was können die aktuellen Markenbrillen?
Den Durchblick behaltenWorld of MTB 2/2013 -
Das Sichtfeld ist sehr groß, die Passform gut und die Tear Offs sind sogar inklusive. Ein Verrutschen verhindert das gummierte Innenband. Die Wechselgläser schonen den Geldbeutel. Wie gemacht für bikende Damen, möchte man bei der Optik meinen, und so haben wir die lilafarbenen id2-Pure-Brillen von Adidas dieses Jahr auch schon bei sämtlichen Purple Taste Camps gesehen.
Die Uvex ist supertest (Stiftung Warentest) 1/2011 -
Rundum empfehlenswerte Skibrille für alle Wetterbedingungen. Sehr einfacher Scheibentausch mittels Magnetsystem. Gebrauchsanleitung mit zu kleiner Schrift. Preiswert. Günstige Skibrille vom Sporthändlerverbund Intersport. Der für den Scheibentausch ausklappbare Rahmen ist etwas filigraner als der fast baugleiche von Marker. Etwas kratzempfindlich. Mit Schadstoffen. Skibrille mit ausklappbarem Rahmen für den Scheibentausch.
„Nur wenige sind ‚gut‘“ - Skibrillentest (Stiftung Warentest) 1/2010 -
Angelaufene Brillen an der Luft trocknen, vorsichtig fönen oder mit Spezialtüchern abtupfen. Schnee aus der Brille rausklopfen oder -schwenken. Brillenscheiben wechseln: Lassen Sie kaputte Scheiben im Fachhandel wechseln. Laien könnten sie beschädigen. Skibrille für Brillenträger: Ideale Modelle fehlen. Alltagsbrillen beschlagen unter der Skibrille. Beste Lösung: Einwegkontaktlinsen für den Sport. Spezielle Sportbrillen mit angepassten Gläsern müssen fürs Skifahren taugen.
Scott siegttest (Stiftung Warentest) 1/2009 -
PAK im Schaumstoff Der Schaumstoff von 13 Brillen enthält PAK (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe) – in den meisten Fällen nur in geringen Mengen, sodass die Bewertung der Schadstoffe noch „gut“ oder „durchschnittlich“ lauten konnte. Nur bei der Skibrille Marker Striker wurden so hohe Werte gemessen, dass man von einem Gesundheitsrisiko ausgehen kann. PAK können über die Haut in den Körper gelangen, was durch den Schweiß beim Skifahren noch verstärkt wird.
Nur drei mit Durchblicktest (Stiftung Warentest) 1/2007 -
Fast ein Drittel der getesteten Modelle schafft das jedoch nicht vollständig. Das sichtbare Licht sollen die Brillengläser dagegen möglichst ungehindert durchlassen. Die Messungen zeigen hier enorme Unterschiede. Hat die Oakley A-Frame Snow eine Lichtdurchlässigkeit von immerhin 84 Prozent, lässt die Smith Anthem gerade mal 13 Prozent durch. Wichtiger ist aber das subjektive Empfinden.
Volle Power mit dem richtigen Kraftstoffnordic sports 6/2011 -
Sie ist also nicht für jeden Ausdauersportler geeignet", erläutert Ernährungswissenschaftler Braun die Nachteile. Auf diese extreme Form des Carbo-Loadings wird heute weitgehend verzichtet. Üblicherweise isst der Sportler bis 72 Stunden vor dem Rennen ganz normal und beginnt dann mit dem Auffüllen der Kohlehydratspeicher. Damit werden ähnlich positive Effekte für den Wettkampf erreicht wie mit der Saltin-Diät, so der Sportwissenschaftler.
Schnee? Sicher!nordic sports 2/2012 (März/April) -
Der verschneite Vinschgau ist also bestens für winterlichen Besuch gerüstet und freut sich auf Loipenfans sowie auf solche, die es werden wollen. Die Langlauf-Arena Vinschgau kennzeichnet ausgewählte Unterkünfte der Region. Die langlauffreundlichen Betriebe stellen die Wünsche und Bedürfnisse des Langläufers in den Vordergrund und ermöglichen dadurch einen rundum sorglosen Langlauf-Urlaub im Herzen der einzigartigen Vinschgauer Landschaft, fernab vom großen Trubel.
Das Allgäu zeigt HörnerSkiMAGAZIN 1/2013 (Januar) -
Trotzdem trumpft das Dorf mit Schneesicherheit, denn die Pisten können beschneit werden. Balderschwang ist das größte der fünf Skigebiete im Skiverbund und durch seine Lage der schneesicherste Ort Deutschlands, deshalb wird es auch gerne "Kleinsibirien" genannt. Mit 30 Pistenkilometern und 11 Liftanlagen im Hochschelpen- und Riedberghorngebiet ist es beliebt bei Familien, denn jeder kann nach seinem Können fahren.
Der Powder-TurnSNOW 2/2011 -
Die Beinarbeit beziehungsweise das Kniespiel ist hier entscheidend. Der Oberkörper folgt der Bewegung, er bleibt neutral. Der kurvenäußere Arm bewegt sich zum kurvenäußeren Knie. Gleichmäßige Gewichtsverteilung über beide Skier. Schwungsteuerung - Schwungende: Die Knie sind maximal gebeugt und zum Kurvenmittelpunkt gedrückt, berühren den oder schleifen im Schnee. Die kurvenäußere Hand bewegt sich weiterhin in Richtung kurvenäußeres Knie.
Mach mal halblang!nordic sports 2/2012 (März/April) -
Das Langlaufjahr strukturiert man in vier bzw. fünf Perioden (bei einer Unterteilung der ersten Vorbereitungsperiode). Nach der Übergangsperiode startet nach der Schneesaison im Mai das eigentliche Trainingsjahr. Die genauen Trainingsphasen werden dann in Wochenplänen und einzelnen Trainingseinheiten spezifiziert, die ganz auf die individuellen Ziele, die Belastungsfähigkeit und das Zeitbudget für das Training abgestimmt werden müssen. Auch gehört eine mehrmalige Trainingsüberprüfung (z.
Die besten Android GeschenkeAndroid Magazin 1/2012 (Januar/Februar) -
Der überdimensionier te Bildschirm ist sicherlich Geschmackssache und auch die Akkuleistung ist mäßig. HTC Sensation Mit dem HTC Sensation sind Sie auch im Jahr 2012 für aufwändige Spiele und Apps gerüstet. Im hochwertig verarbeiteten Uni-Body-Gehäuse aus Aluminium schlummert ein Qualcomm Snapdragon Dual-Core-Prozessor mit jeweils 1,2 Gigahertz sowie 768 MB Arbeitsspeicher. Damit ist das Gerät der ideale Begleiter, um ohne Geschwindigkeitseinbußen Multimedia-Inhalte zu genießen.
Direct-to-eye-communications displayAndroid Magazin 4/2011 (Juli/August) -
Es handelt sich schlichtweg um eine Skibrille, die nicht nur vor Wind und Schnee schützt, sondern in einem integrierten Head-up-Display ähnlich dem Instrumentendisplay eines Kampfjets wichtige Daten wie Geschwindigkeit, Meereshöhe, Temperatur oder aktuelle Uhrzeit einblendet. Selbstverständlich nur, wenn man das will. Ermöglicht wird die Berechnung der Daten mit der so genannten "Head Mounted Display Technologie" sowie moderner Sensoren und GPS Technologie.
Champagner für alleSNOW 2/2011 -
Anders als in Colorado oder British Columbia liegen die Skigebiete Utahs maximal eine Stunde vom Flughafen entfernt, was die Olympiastadt von 2002 zum idealen Ausgangsort eines Roadtrips macht. Nicht einmal 45 Minuten später fahren wir in die Garage des "Goldener Hirsch Inn", unsere komfortable Unterkunft im Silverlake Village von Park City. Mit Park City Resort, The Canyons und Deer Valley verfügt der Hauptaustragungsort der Winterspie- le über drei Skigebiete.
69° Nord: Die Lyngen AlpsSNOW 2/2011 -
In Gedanken ziehen wir schon die ersten Lines in den mal pulvrigen, mal verblasenen Schnee. Irgendwann ist es dann tatsächlich soweit: Die Felle sind abgezogen, die Skispitzen Richtung Wasser ausgerichtet. Vor uns liegen 1.100 Höhenmeter, mit einer Aussicht, als würde man direkt ins Meer schwingen. Ein blendend weißer Hang, der regelrecht in den Ozean zu fließen scheint.
Sportgenuss auf höchstem Niveaunordic sports 6/2011 -
Die Region bietet mit über 200 Loipenkilometern unbegrenztes Langlaufvergnügen in allen Schwierigkeitsstufen. Das Gebiet rund um den Achensee hat sich in den letzten Jahren zum Hotspot für Langläufer aus nah und fern entwickelt.
Wo die Profis trainierennordic sports 5/2011 -
Auch die Aussicht auf die schneebedeckten Holzhütten am Berg lädt zum Träumen ein. Auf rund 27 Kilometern Schneeschuhtrails kann man zudem in Ruhe die Gommer Bergwelt genießen.
Loipenpass purnordic sports 6/2011 -
Am 7. Dezember 2011 eröffnet zum Beispiel direkt im Nordischen Zentrum Böhmerwald, beim Ausgangspunkt in Schöneben, das neue Vier-Sterne-Natur- & Vitalhotel INNs Holz mit einem großzügigen Wellnessbereich.
Produkt-NEWSALPIN 5/2012 -
Leichter, weiter, schneller! Die Entwicklung geht voran, auch bei den Bergsportprodukten. Wir stellen Ihnen die Neuheiten vor.
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Weitere Informationen zum Thema Skibrillen finden Sie auch bei
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Selbst Freizeit- oder Gelegenheitsfahrer sollten sich auf der Skipiste nicht mit einer herkömmlichen Sonnebrille begnügen, sondern eine Skibrille mit hohem Blendschutz und UV-Filter kaufen. Während kleine Skibrillen sich für warme Tage eignen, besitzen Sportskibrillen ein breiteres Sichtfeld. Für Brillenträger wiederum werden verschiedene Spezialskibrillen angeboten.
Laut Verhaltensregeln des Internationalen Skiverbandes sollte jeder Skifahrer und Snowboarder auf Sicht fahren, da die meisten Skiunfälle unter mangelhaften Sichtverhältnissen passieren. Eine Skibrille ist daher für jeden Wintersportler ein Muss - und dies nicht nur bei Sonneschein, wo die Gefahr der Blendung wegen der stark reflektierenden Schneeflächen besonders groß ist. Der Blendungsschutz sollte deshalb mindestens in die entsprechende Normkategorie 2, besser jedoch höher fallen. Skibrillen verstärken aber auch allgemein die Kontraste bei diffusen Lichtverhältnissen wie Nebel, Bewölkung oder Schneetreiben. Auch für Freizeit- und Gelegenheitsskifahrer empfiehlt sich also der Kauf einer hochwertigen Skibrille, eine herkömmliche Sonnenbrille reicht nicht aus. Besonders effizient und ökonomisch ist eine Skibrille mit Wechselscheiben, in die sich je nach Wetterbedingungen die passende Scheibe einsetzen lässt. An sonnigen und besonders warmem Wintertagen dagegen ist eine kleinere Skibrille, die optisch einer normalen Sonnenbrille ähnelt, angenehmer zu tragen. Speziell für sportliche Fahrer, Downhillfahrten und den Skirennsport wiederum sind Brillen mit einem großen horizontalen und vertikalen Sichtfeld konzipiert. Spezialmodelle für Brillenträger wiederum sind äußerlich kaum von normalen Skibrillen zu unterscheiden, besitzen aber einen extra tiefen Brilleninnenraum, so dass sich die normale Brille problemlos tragen lässt. Alternativ dazu gibt es Skibrillen, bei denen sich innen über einen einfachen Clip individuell angepaßte Korrekturlinsen anbringen lassen. Vorteil dieser Variante ist der höhere Tragekomfort und das niedrigere Gewicht. Die teuerste Variante schließlich ist die Maßanfertigung einer Skibrille mit Korrektur. Die aufwändige Herstellung erfordert zwar ihren Preis, in puncto Tragekomfort und Seheindruck sind sie aber natürlich unübertroffen. Wem dies jedoch zu riskant ist, sollte während des Skifahrens allerdings mindestens Kontaktlinsen tragen. Skibrillen besitzen in der Regel Doppelscheiben, die das Beschlagen verhindern. Hochwertige Modelle verfügen darüber hinaus auch über ein raffiniertes Belüftungssystem mit Lufteinlässen, atmungsaktives Textilgewebe - oder sogar einen integrierten Ventilator.