Einschätzung unserer Autoren
Garmin Nüvi 500
Lässt garantiert niemanden im Regen stehen
Theoretisch ließe sich das Nüvi 500 damit auch als Motorrad-Navigationssystem benutzen und ohne besondere Schutzhülle an der Lenkstange anbringen. Doch Garmin zielt vor allem auf Käufer, die mit dem Auto einen Ausflug machen, dort aufs Fahrrad umsteigen oder Wandern, und zum Vergnügen auch noch dem Geocaching frönen – denn speziell diese dreifache Funktionalität wird beim Nüvi 500 beworben. Ob es sich jedoch nur um einen Kompromiss handelt oder wirklich als ein vollwertiges Outdoor-Navi angesehen werden kann, muss sich leider noch erst zeigen. Oder ob es nicht sinnvoller wäre, ein einfaches Auto-Navi mit einem einfachen Outdoor-Handheld zu kombinieren. Denn immerhin fehlt dem Nüvi 500 zu einem ausgereiften Auto-Navigationssystem die ein oder andere Funktion (Bluetooth zum Beispiel), und für ein Outdoor-Navi ist es nicht gerade „handlich“. → Mehr
Garmin Nüvi 500
Weiterentwicklung der 205er-Serie
Auf der Höhe der Zeit ist das Garmin Nüvi 500 wie das Nüvi 205 durch die Möglichkeit, geocodierte Fotos als Ziele bei der Routen-Navigation einzusetzen. Die entsprechenden Dienste im Internet wachsen sich in der letzten Zeit regelrecht zu einem Boom aus. Diese Funktion wird beim Nüvi 500 durch die Möglichkeit zum Import von Geochaching-Daten ideal ergänzt. Speziell in Outdoor-Kreisen entwickelt sich Geochaching zu einem beliebten Freizeit- beziehungsweise schon fast Sportvergnügen und verzeichnet ähnliche Zuwachsraten. Leider ist derzeit noch nicht vollkommen klar, welchen Umfang die Geocaching-Funktion auf dem Nüvi 500 haben wird und ob es sich etwa mit den typischen Outdoor-Geräten wie zum Beispiel dem Garmin Colorado oder dem Garmin Oregon 200 messen lassen kann.
Garmin Nüvi 500
Hybrid-Navi für Straßen- und Outdoor-Navigation
Die Ankündigung des Nüvi 500 fällt zeitgleich mit derjenigen des Becker Traffic Assist Z100 „Crocodile“. Auch bei diesem handelt es sich um ein Hybrid-Navi für den kombinierten Straßen- und Outdoor-Einsatz. Die Vermutung verdichtet sich also immer mehr, dass die Navi-Hersteller nach einer gewissen Sättigung des Auto-Navi-Marktes nun Ausschau nach Kunden in der Outdoor-Szene halten. Ob diese allerdings auf ein Hybrid-Modell umschwenken werden, bleibt abzuwarten. Auf jeden Fall werden wir gewiss sehr bald auch von anderen Herstellern ähnliche Modelle im Angebot finden.