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  • Ausgabe: 12/2014
    Erschienen: 11/2014
    Seiten: 9

    Ein Fest für Genießer

    Testbericht über 22 Pralinen und 1 Nougathappen

    Pralinen: Gleich zehn der Pralinen im Test bereiten ungetrübte kulinarische Freude. Mineralölrückstände und ein Konservierungsstoff bremsen allerdings die Feierlaune. Testumfeld: Im Vergleich befanden sich 22 Pralinenpackungen, davon 10 mit Marzipan- und 12 mit Nougat-Füllung. Unter den Nougatpralinen war ein Bio-Produkt. Zudem testete man einen Nougathappen ohne

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Ratgeber zu Nougatpralinen

Gefahren lauern eher in der Verpackung

PralinenIn den letzten Jahren haben zunehmende Berichte über Schadstoffe in vermeintlich harmlosen oder sogar gesunden Lebensmitteln immer mehr Verbraucher verunsichert. Zuletzt wurden kurz hintereinander sowohl in Grünem Tee als auch im Schwarzen Tee krebserregende Stoffe gefunden – obwohl beide Genussmittel ja gerade im Ruf standen, Krebsradikale vielmehr zu neutralisieren. Das lässt Übles befürchten für Lebensmittel, die ohnehin nicht gerade als gesund gelten – etwa Pralinen. Doch Testergebnisse überraschen.

Die üblichen Verdächtigen sind nicht nachweisbar

Denn wie das Magazin „test“ der Stiftung Warentest in einer Ausgabe Ende 2014 überrascht feststellte, waren gleich 12 der untersuchten 23 Produkte (es handelte sich um Marzipan- und Nougat-Pralinen) „gut“. Keime seien kein Problem gewesen, ebensowenig Kadmium, welches Kakaopflanzen aus vulkanischen Böden aufnehmen können. Polyzyklische Kohlenwasserstoffe wiederum, die sich etwa beim unsachgemäßen Trocknen der Kakaobohnen bilden können, seien ebenfalls nicht aufzufinden gewesen.

Die Qualität ist fast durchgehend sehr hoch

MarzipanSensorisch wiederum schnitten die Pralinen sogar noch besser ab. Gleich zehn der Testkandidaten waren in Aussehen, Geruch, Geschmack und Mundgefühl insgesamt „sehr gut“, gleich vier Pralinen schafften es sogar auf die Perfektion einer 1,0. Mit Pralinen ist man also scheinbar auf der sicheren Seite, wenn man ein hochwertiges Schokoladenprodukt sucht. Hierbei erweist sich auch wieder einmal, dass Discounterware genauso gut sein kann wie Markenware – denn die ALDI-Pralinen schnitten fast genauso gut ab wie die Niederegger- oder Fassbender&Rausch-Produkte. Es kann also beim Pralinenkauf viel Geld gespart werden, und das mit gutem Gewissen.

Auch Konservierungsstoffe sind derzeit kein Thema

Aufpassen muss man weniger aufgrund irgendwelcher Inhaltsstoffe in den Pralinen selbst. Es gibt zwar vereinzelt Hersteller, die bestimmte Konservierungsstoffe nicht deklarieren, gleichwohl konnten bislang keine schädlichen Stoffe entdeckt werden, und auch die allergologische Gefährdung ist bei den verwendeten Stoffen sehr gering. Problematisch ist vielmehr manchmal die Umverpackung. Wenn Pralinen nicht in eigener Folie verpackt sind sondern lose in einem Karton liegen, ist Vorsicht geboten.

Mineralöle können aber von Verpackungen auf Pralinen übergehen

Denn gerade Kartons aus Recyclingpapier haben ein Problem mit Mineralölen, die im Papier gebunden sind. Diese MOSH (Mineral Oil Saturated Hydrocarbons) und MOAH (Mineral Oil Aromatic Hydrocarbons) gelten als problematisch, weil sie zunächst vom Papier auf die Pralinen übergehen und mit diesen dann aufgenommen werden, sich im Körper des Menschen aber nicht mehr abbauen und dort anreichern. Sie stehen im Verdacht, Krebs zu erregen, insbesondere die MOAHs. Man sollte also lieber keine losen Pralinen kaufen – oder auf Kartons aus Frischfaser achten.

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  • test (Stiftung Warentest) 12/2014 Laut den Leitsätzen für Ölsamen und daraus hergestellte Massen und Süßwaren darf der Rohmasse bis zu 35 Prozent Zucker zugesetzt werden. Gelegentlich wird etwas Alkohol, etwa Rum oder Weinbrand, beigemengt. Auch ist Invertase für ein besseres Mundgefühl üblich. Varianten. "Edelmarzipan" enthält mindestens 70 Prozent Marzipanrohmasse, Lübecker sogar mindestens 90 Prozent. Niederegger verspricht und hält im Test "100 % Marzipan-Rohmassen-Qualität". Verfälschungen.