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Stiftung Warentest prüft Reithelme (6/2005): „Niemals oben ohne“

Stiftung Warentest: Niemals oben ohne (Ausgabe: 7) zurück Seite 1 /von 7 weiter

Inhalt

Ein guter Helm ist beim Reiten mindestens genauso wichtig wie beim Fahrradfahren. Jedes Jahr gibt es rund 90 000 schwere und mittelschwere Reitunfälle in Deutschland. Trotzdem verzichten immer noch viele Reiter aus Eitelkeit auf das möglicherweise lebensrettende Utensil. Dabei gab es einen „guten“ Helm schon für 15 Euro bei Aldi. Teure Reithelme waren im Test nicht immer besser.

Was wurde getestet?

Im Test waren 15 Reithelme zwischen 15 und 350 Euro mit den Bewertungen 6 x „gut“, 4 x „befriedigend“, 2 x „ausreichend“ und 3 x „mangelhaft“.

  • Casco Youngster Dynamit

    „gut“ (1,9)

    „Bester Helm im Test mit sehr guter Stoßdämpfung. Fester Sitz, gute Passform und Kinnriemen flexibel einzustellen. Gut belüftet und leicht.“

    1

  • Aldi Nord Reithelm

    „gut“ (2,0)

    „Billige Aktionsware (15 Euro), sehr gute Stoßdämpfung, mit die beste Schutzwirkung. Lässt sich direkt auf dem Kopf einstellen.“

    2

  • Horka Airstream Flock 110300

    „gut“ (2,2)

    „Preiswerter Helm mit sehr guter Stoßdämpfung, aber Schirm nicht flexibel. Einstellen auf die Kopfgröße etwas unbequem, Seiten tief heruntergezogen.“

    3

  • Krämer Pferdesport Ride-a-Head Discovery 7879

    „gut“ (2,2)

    „Preisgünstiger Helm mit guter Stoßdämpfung, aber Schirm nicht flexibel. Gute Passform, Größe bequem einzustellen und mit guter Belüftung.“

    3

  • Codeba Rider Flock

    „gut“ (2,3)

    „Ähnlich dem Horka-Helm, aber etwas teurer. Stoßdämpfung sehr gut, Schirm nicht flexibel. Einstellung etwas unbequem, Seiten tief heruntergezogen.“

    5

  • Troxel Legacy Gold

    „gut“ (2,4)

    „Helm mit sehr guter Stoßdämpfung. Sehr hart, Passform und Komfort leiden etwas darunter. Padsystem zur Größenanpassung umständlich.“

    6

  • DMS Primus+

    „befriedigend“ (2,9)

    „Schwerster Helm im Test mit mittelmäßiger Schutzwirkung. Keine Belüftung, dafür bequem mittels Drehknopf direkt auf dem Kopf einzustellen.“

    7

  • Busse Aero Wave

    „befriedigend“ (3,0)

    „Nur für je eine Größe trotz Pads (sehr dünn). Gut gepolstert, aber Ohrausschnitte klein. Schutzwirkung mittelmäßig, schwache Belüftung, schwer.“

    8

  • Penta Classic 4745

    „befriedigend“ (3,4)

    „Klassische Form für je eine Größe, seitlich weit heruntergezogen. Schutzwirkung mittelmäßig, keine Belüftung, aber Kinnriemen gut einzustellen.“

    9

  • Swing Pro Air

    „befriedigend“ (3,5)

    „Schwerer Helm nur für je eine Größe, seitlich weit heruntergezogen, kleine Ohrausschnitte. Schutzwirkung gerade noch befriedigend, Belüftung schwach.“

    10

  • GPA Pikeur Titium

    „ausreichend“ (3,6)

    „Teuerster Helm mit nur ausreichender Schutzwirkung. Für je eine Größe, kleine Ohrausschnitte. Gut verarbeitet und gepolstert, Passform mittelmäßig.“

    11

  • Casco New Master

    „ausreichend“ (4,0)

    „Handlich, komfortabel und bequem, aber nur ausreichende Schutzwirkung. Kinnriemen flexibel einzustellen, gut belüftet.“

    12

  • Kavalkade Hi-Lite MK 123

    „mangelhaft“ (4,7)

    „Schützt den Kopf nur unzureichend, Normgrenzwerte werden überschritten. Helm für je eine Größe, passt gut, aber schwache Belüftung.“

    13

  • Loesdau Pro 1148 MK 123

    „mangelhaft“ (4,7)

    „Ähnlich wie der Kavalkade-Helm: Schützt den Kopf nur unzureichend, Normgrenzwerte werden überschritten. Für je eine Größe, Belüftung schlecht.“

    13

  • USG Equipar

    „mangelhaft“ (5,3)

    „Schlechtester Helm im Test, schützt den Kopf nur unzureichend, Normgrenzwerte deutlich überschritten. Rutscht leicht vom Kopf.“

    15

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