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Unser Fazit
30.04.2013
Farfalla Comfort
Wirklich die S-Klasse unter den Kindertragen?
Was der Hersteller bei der Vaude Farfalla Comfort verspricht, klingt fabelhaft: Die S-Klasse unter den Kindertragen soll sich von Mitbewerbern durch eine besonders umfangreiche Ausstattung und einen hohen Eltern- und Kindkomfort absetzen. Sollte dies zutreffen, sind für manchen die bei Amazon aufgerufenen 187 EUR gut investiertes Geld – zumindest für Eltern, die häufige Wander- und Wochenendtouren oder lange Spaziergänge in der Natur planen, wo mit Kinderwagen oft kein Durchkommen ist.
Handgriffe erleichtern das Auf- und Absetzen
Die Farfalla besitzt ein mitwachsendes Torso-Stützelement und eine von außen, auch „in Aktion“ bedienbare Gurtverstellung. Eine Besonderheit sind die beiden Handgriffe für einfaches Auf-und Absetzen. Vom Gesamtzuschnitt ist sie robust und solide, bewegt sich auf einem recht hohem Ausstattungs- und Verarbeitungsniveau und bietet etwa mit ihrer verstellbaren Kopfstütze und dem Stirnpolster jede Menge Kindkomfort. Hinzu kommen Fußstützen als ganz besonders häufig von Eltern gesuchtes Feature, das dem Kind die Möglichkeit gibt, sich in eine andere Sitzposition zu bringen. Eine individuell formbare Kopf- und Nackenstütze, ein Wetterdach sowie eine Wickelmatte in der Außentasche runden das Austattungsprogramm ab.
Polsterung liefert Grund zur Klage
Das alles mag auf den ersten Blick ausgesprochen luxuriös erscheinen, für die man ohne Weiteres den recht ambitionierten Betrag hinblättern würde. Dennoch möchte ein Teil der Kunden solche Auslobungen eher in den Bereich der Märchen und Fabeln verwiesen. Die Farfalla sie zwar ausgesprochen komfortabel, von S-Klasse könne aber kaum die Rede sein: Sie knarre und knarze beim Tragen, das Eigengewicht sei recht hoch, die Luftzirkulation nur mäßig, zudem halte sie an den Auflagepunkten nicht, was das als Tergolight-System beworbene Konzept verspreche. Auch die Schultergurte bieten Grund zur Klage: In Sachen Polsterung leiste die Konkurrenz in diesem Punkt wesentlich mehr.
Fazit
Die übrige Kritik der Nutzer gilt dem anvisierten Einsatzzweck in den eigenen vier Wänden - etwa bei der Haus- und Gartenarbeit sei sie nicht wirklich zu gebrauchen. Das Kind könne zwar dank des Vierpunktgrutes und der Gurtverstellungen nicht aus dem Sitz fallen, zumindest aber weit herauslehnen. Damit sei sie keine wirkliche Erleichterung im Alltag; eine andere Dimension erhalte das Ganze durch das hohe Eigengewicht, wenngleich dies offenbar angesichts der guten Lastübertragung von den Schultern auf die Hüfte von den meisten Nutzern gut verschmerzt wird. Erhältlich ist sie für knapp 187 EUR zurzeit bei Amazon.