Headerbild Saugwischroboter Bild: iStock / Besjunior

Glänzende Aussichten: Saugwischroboter zeigen endlich, was in ihnen steckt

Endlich ist es soweit. Künftig dürfen Sie Ihrem Saugroboter auch das Feudeln mit einem Wischtuch aufbürden und ihm damit gänzlich die Bodenpflege überlassen. In Tests aus den vergangenen Monaten haben Saugwischroboter erstmals bewiesen, dass sie selbst stark verschmutzten Hartböden zu neuem Glanz verhelfen.

Mit Vibrationen zum Erfolg

Für die Saugwischroboter der ersten Generation war das Leben nicht leicht. Von den Fachmagazinen mussten sie sich den Vorwurf gefallen lassen, Hartböden eher zu „streicheln“ als zu reinigen. Den Wischtüchern fehlte es schlichtweg am nötigen Druck, um eingetrockneten Schmutz oder andere Flecken zu lösen.

Die neuen Stars unter den Saugwischrobotern dagegen gehen robuster ans Werk. Ihre Wischplatten vibrieren oder oszillieren zusätzlich, mit dem Effekt, dass selbst hartnäckige Flecken tatsächlich verschwinden. In den Tests der drei Fachmagazine Computer Bild (08/2021), Connect (09/2021) und Stiftung Warentest (11/2021) ernten gleich vier Saugwischroboter für dieses Meisterstück sehr gute Noten – ein Novum. Sie empfehlen sich damit für alle, die einen Saugroboter nicht nur als Mittel für die sporadische, oberflächliche Reinigung sehen, sondern tadellos saubere Hartböden wünschen.

Testsieger bei Computer Bild und Connect:

Testsieger bei Connect:

Testsieger der Stiftung Warentest:

Platz 2 der Stiftung Warentest:

Teppiche sind keine Hürden

Doch was passiert, wenn Teppiche den Robotern den Weg versperren? Das flauschige Schmuckstück soll ja keinen Wasserschaden abbekommen. Der Roborock S7 weiß dieses Malheur mit einem besonders raffinierten Trick zu umgehen. Auf Teppich hebt er seine Wischplatte einfach an und stellt die Befeuchtung des Wischtuchs ein. Seine Kollegen wiederum erkennen anhand einer per Lasernavigation erstellten präzisen Karten das Hindernis, damit Sie bei der Einstellung des Reinigungsparcours diese Regionen ausklammern können.

Achillesferse Wassertank: Bei großen Flächen droht Handarbeit

Ein Hindernis räumen aber selbst die neuen Wisch-Stars nicht vollständig aus. Trotz immenser Akkuleistung, die ihnen mehrstündiges Saugen ganzer Etagen erlaubt, benötigen sie beim Wischen handgreifliche, menschliche Hilfe. Die baubedingt immer noch zu kleinen Wassertanks lassen es nicht zu, größere Flächen in einem Aufwasch nass aufzuziehen. Selbst bei den mit einem rund 300 ml fassenden Wassertank ausgestatteten Xiaomi-Modellen – rund das Doppelte des Standards – bedeutet das für Sie: Wischtücher und Wasser regelmäßig auswechseln.

Für Sie muss es nicht zwingend ein Roboter mit Wischfunktion sein? Unsere Bestenliste weist Ihnen den Weg zu den aktuellen Testsiegern unter den normalen Saugrobotern

Blick in die Zukunft: Wohin geht die Reise?

Sowohl bei den Saugrobotern als auch bei den Sauwischrobotern zeichnet sich eindeutig ein weiterer Schub in Richtung mehr Bequemlichkeit und Komfort ab. In den zumeist sehr flachen Geräten – unterm Sofa soll schließlich ebenfalls kein Staub liegen bleiben – ist nicht viel Platz. Der durchschnittliche Staubbehälter fasst daher nur zwischen 300-500 ml. Die Lösung: eine separate Staubbox, die zugleich als Ladestation dient. Sobald der Behälter voll ist, fahren die Roboter die Station an und entleeren sich selbstständig. Ecovacs und iRobot bietet für ihre Topmodelle Debbot N8+ / Deebot N8 / Deebot T9+ beziehungsweise i3+ / i7+ bereits eine solche Entleerungstation an. Und die Konkurrenz schläft bekanntermaßen nie lange.

von Wolfgang Rapp

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