Seit Jahrhunderten fertigen Jäger ihre Schirme selbst aus natürlichen Materialien. Inzwischen hat sich auch die Industrie mit diesen jagdlichen, der Tarnung dienenden Einrichtungen befasst. Acht dieser käuflichen Reviereinrichtungen wurden intensiv im Revier getestet. Hier das Ergebnis.
Was wurde getestet?
Im Test befanden acht Ansitz- und Drückjagdschirme. Als Testkriterium diente die Stabilität.
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1
Alljagd Tarnstand in Realtree
Typ: Jagdschirm
„gut“
„... Dieser ziemlich stabile, gegebenenfalls rundum zu schließende Tarnschirm hält mehr Wind aus als seine federstahlgerüsteten Verwandten. Je nachdem, ob der Jäger stehen oder sitzen will, lassen sich die dreiteiligen Teleskopstangen mittels eines robusten Klemmsystems schnell stufenlos in der Höhe verstellen. ...“
„... Die stabile Schirmbrüstung eignet sich für das Auflegen des Büchsen-Voderschafts und erleichtert somit den präzisen Schuss. Wer will, kann diesen massiven Schirm auch langzeitig im Revier belassen. ...“
1
Seeland Drückjagd- und Ansitzschirm
Typ: Jagdschirm
„gut“ – Testsieger
„... Der Zeitaufwand für Auf- und Abbau des Schirms war dank des integrierten Schnellspannsystems der geringste unter allen Testprodukten. Da in der Höhe nicht zu regeln, zwingt dieser Schirm den Jäger, stehend zu schießen. Zum kraftsparenden Langzeit-Beobachten empfiehlt sich ein hoher Drückjagdhocker. ...“
„... Auf der Grundlage seines Stahlfeder-Systems im Handumdrehen geöffnet, braucht es zur Stabilisierung allerdings einige Bodenanker und Spannschnüre. Trotzdem bleibt der Schirm wegen der großen Windangriffsfläche gegen starke Luftbewegungen empfindlich. ...“
„... Der stehende Jäger kann über die Oberkante des Schirms schießen. Sitzend muss er das bzw. die benötigten Fenster ganz oder teilweise öffnen. Mittels Reißverschlüssen ist das im Handumdrehen erledigt. Starken Wind verträgt der Schirm nicht. Das Zusammenfalten erfordert Übung und nervt anfangs. Später dauert es nur eine halbe Minute. ...“
4
Seeland Camouflage Huntingblind
Typ: Jagdschirm
„befriedigend bis gut“
„... Im Jagdrucksack steckend, lässt sich der ziemlich leichte Schirm bequem zum Einsatzort tragen. Dort angekommen, benötigt der Aufbau seine Zeit. Kleine Jäger bekommen durch die Schirmhöhe Beobachtungs- und Schießprobleme. Für sie empfiehlt sich das Weglassen des Mittelstücks der Stangen. ...“
7
Ameristep The Trophyhouse Blind
Typ: Jagdschirm
„befriedigend“
„... Die Schirmhöhe erfordert den sitzenden Ansitz mit Hocker oder Stuhl. Windempfindlich bedarf der Leichtbau-Schirm einer sorgfältigen Behandlung, soll er mehrere Jagdjahre überstehen. - Dieser in aller Regel hinten offene Schirm eignet sich gut für den zur Freifläche hin deckenden Abschluss von Pirschpfaden.“
7
Frankonia Tarnschirm (141838-65)
Typ: Jagdschirm
„befriedigend“
„... Für den auf seinem Klapphocker sitzenden Jäger ist die Tarnwirkung ausreichend. An einem Baumstamm befestigt, schützt der Schirm zudem den harrenden Jäger vor etwa senkrecht fallendem Landregen. Da nicht stabil, sollte er sanft behandelt werden. ...“
Moderne Hüftzielstöcke versprechen auf der Pirsch neben freien Händen einen schnellen und sicheren Anschlag. Claudia Elbing und Michael Schmid schnallten sich drei Modellvarianten um. Testumfeld: Im Vergleichstest befanden sich insgesamt drei Hüftzielstöcke. Vergeben wurden 12 und 13 von 20 möglichen Punkten.
Als Wertungskriterien dienten Handling, Verarbeitung,
Holz-Ansitzleitern bekommen immer mehr Konkurrenz durch Produkte aus Aluminium und Stahl. Was der Markt diesbezüglich bietet und was acht Modelle taugen, wollten Dirk Waltmann und sein Team wissen. Testumfeld: Acht Hochsitze befanden sich im Vergleichstest. Die Endnoten reichten von „bedingt brauchbar“ bis „sehr gut“. Die Kriterien Material, Maße, Gewicht,
Testumfeld: Gegenstand des Tests war ein Pirschrucksack, der eine „gute“ Endnote erhielt. Die Kriterien Erster Eindruck, Verarbeitung, Handling, Leistung und Preis/Leistung dienten als Bewertungsgrundlage.