16 Berge- und Transporthilfen: Erst bergen, dann transportieren
JägerAusgabe: 2/2010Erschienen: 01/2010
Inhalt
Das Bergen und Transportieren erlegten Wildes, besonders Hochwildes, stellt im Revier stets eine erhebliche Belastung dar. Verschiedene handwerklich oder industriell gefertigte Hilfsmittel erleichtern diese knochenschindende Tätigkeit. Einige davon wurden in der Praxis erprobt und bewertet. ...
Was wurde getestet?
Im Test befanden sich neun Bergehilfen und sieben Transporthilfen für Wild. Sie erhielten die Bewertungen 1 x „sehr gut“, 7 x „gut bis sehr gut“ und 8 x „gut“.
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„... Kurzum: Ein durchdachtes Wildbergeset, das kaum Wünsche offen lässt. Besonders der fünf Zentimeter breite, weich gepolsterte Rucksack-Schultergurt begeistert.“
„... Kurzum: Ein sehr robustes Revierhilfsmittel, dessen nur zwei Zentimeter breiter Schultergurt jedoch beim Bergen sehr schweren Wildes an der Schulter einen unangenehmen Druck erzeugt.“
„... Kurzum: Mit der robusten, vielseitig zu verwendenden Blaser-Bergehilfe ist der Jäger gut bedient, sowohl während der Jagd auf Niederwild als auch Schalenwild.“
Frankonia Leichtmetall-Verladerampe
Typ: Wildbergehilfe
„gut bis sehr gut“
„... Kurzum: Ein kraftsparendes Hilfsmittel, das es dem Jäger gestattet, ohne zusätzlichen Personeneinsatz auch schweres erlegtes Wild in den Heckträger oder in den Kofferraum des Autos zu schieben.“
„... Kurzum: Diese zweckdienliche, auch für schweres Wild brauchbare Bergehilfe eignet sich auch für Jagdreisen. Sie nimmt kaum Platz weg und ist sehr leicht.“
Heck-Pack Hecktransporter Optimal EHSV
Montage: Anhängerkupplung
Typ: Heckkorb
„gut bis sehr gut“
„... Kurzum: Ein Hecktransporter, der im Revier keine Schwächen offenbarte.“
„... Kurzum: Robuste Wildwanne, die auch solo ihre Aufgaben erfüllt.“
tjs Dreizug-Wildbergehilfe
Typ: Wildbergehilfe
„gut bis sehr gut“
„... Kurzum: Sie zeigt ihre Stärke insbesondere beim Bergen schweren Wildes im schwierigen Gelände, wenn eine Person nicht ausreicht.“
Frankonia Revier-Heckträger mit Schnellkupplung
Montage: Anhängerkupplung
Typ: Heckkorb
„gut“
„... Kurzum: Solch ein Heckträger lässt sich erstens leichter beladen als der meist höhere Kofferraum des Autos. Zweitens bleiben die Gerüche, der Schweiß sowie die zahllosen Parasiten des Wildes vom Innenraum des Autos fern.“
Heck-Pack Allzweck-Deckplane
Typ: Wildbergehilfe
„gut“
„... Kurzum: Als zweckmäßig gilt, die Plane zusammen mit Heckträger und Wildwanne zu verwenden. Ein harmonisches Trio entsteht.“
„... Mit Hilfe der Seilwinde lässt sich auch ein Elch in den Bereich des Fahrzeugs schleifen. Ein langes Zusatzseil ermöglicht das Überbrücken größerer Entfernungen in zehn Meter Schritten. Im Notfall eignet sich die Winde auch zum Flottmachen des steckengebliebenen Fahrzeugs.“
„... Kurzum: Nach längerem Einsatz im Revier zeigten sich am Stahlkorb erste Rostspuren. Ansonsten meisterte der Heckträger alle ihm zumutbaren Anforderungen problemlos.“
ProfiTech Revier Schultergurt-Wildschleppe
Typ: Wildbergehilfe
„gut“
„... Kurzum: Eine schlichte Einmann-Bergehilfe, die auch für das Bergen stärkeren Schalenwildes taugt.“
Moderne Hüftzielstöcke versprechen auf der Pirsch neben freien Händen einen schnellen und sicheren Anschlag. Claudia Elbing und Michael Schmid schnallten sich drei Modellvarianten um. Testumfeld: Im Vergleichstest befanden sich insgesamt drei Hüftzielstöcke. Vergeben wurden 12 und 13 von 20 möglichen Punkten.
Als Wertungskriterien dienten Handling, Verarbeitung,
Holz-Ansitzleitern bekommen immer mehr Konkurrenz durch Produkte aus Aluminium und Stahl. Was der Markt diesbezüglich bietet und was acht Modelle taugen, wollten Dirk Waltmann und sein Team wissen. Testumfeld: Acht Hochsitze befanden sich im Vergleichstest. Die Endnoten reichten von „bedingt brauchbar“ bis „sehr gut“. Die Kriterien Material, Maße, Gewicht,
Testumfeld: Gegenstand des Tests war ein Pirschrucksack, der eine „gute“ Endnote erhielt. Die Kriterien Erster Eindruck, Verarbeitung, Handling, Leistung und Preis/Leistung dienten als Bewertungsgrundlage.