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Die Latte liegt hoch, aber messen wollen (sich) alle. Der Konkurrenzkampf unter den Schätzspielen ist voll entbrannt. Noch nie gab es auf dem Markt so viele Nachfolger von Urs Hostettlers zehn Jahre altem Klassiker Anno Domini. Bisher hat sich der schweizer Autor mit unterschiedlichen Themenpackungen lediglich selbst Konkurrenz gemacht. Sein Credo folgt dem historischen Zeitstrahl, einem ‚früher‘ oder ‚später‘, und es lebt von der ausgezeichneten redaktionellen Aufbereitung der immer wieder zu Aha-Effekten führenden gut 350 Karten seiner Spiele. Hostettler bleibt jedoch eindimensional, in der Horizontalen laufen seine Schätzrunden ab. Eine zweite Dimension im Schätzen haben Uwe Rapp und Bernhard Lach erfunden, das ergab sich folgerichtig aus ihrem Thema der Geografie. Der Zeitstrahl wurde durch die vier Achsen der Windrose ersetzt. sodass eine vertikale Nord-Süd-Einordnung hinzukam und (ausgerechnet) Buxtehude je nach Bezugspunkt südlich, östlich, westlich aber auch nördlich eingeordnet werden kann.
