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Kreuzbiss, verkehrter Überbiss, Vorbiss - vielen Eltern mit Nachwuchs im Schulalter ist derartiges medizinisches Vokabular nicht fremd. Schätzungen des Verbandes Österreichischer Kieferorthopäden (VÖK) zufolge leiden rund 40 Prozent aller Kinder und Jugendlichen an einer Zahnfehlstellung. Jährlich werden in Österreich etwa 100.000 kieferorthopädische Behandlungen ausgeführt. Dass die Zahnspange für viele Kinder und Jugendliche zum Alltag gehört, hat dabei keineswegs allein ästhetische Gründe. Es gibt eine Reihe von Indikationen, die eine Korrektur des Gebisses in früher Jugend aus medizinischer Sicht notwendig machen. Schiefe Zähne oder Zahnfehlstellungen können etwa Zahnfleischerkrankungen oder Karies begünstigen. In gravierenden Fällen drohen eine verstärkte Abnutzung der Zähne, Veränderungen des Kieferknochens oder Probleme mit dem Kiefergelenk.