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Unser Fazit
14.03.2016
Brevi SlexEvo
Reifer geworden
Der Brevi Slex ist reifer geworden und mit dem „Evo“ im Namen nunmehr ein Kinderhochstuhl, dessen Publikum aus Fans der Innovation besteht. Genau betrachtet hat der Slex Evo mit dem schweren, dickrohrigen und ausgesprochen standfesten Vorgänger nichts mehr zu tun und leistet sich damit ein gewagtes Unterfangen. Denn bei Stiftung Warentest teilte er sich mit dem Peg Pérego Prima Pappa Diner die besten Plätze („gut“, 8/2007), insbesondere wegen seiner langen Nutzbarkeit. In diesem Aspekt jedoch würde auch der Neue Tests mit einem Lächeln absolvieren. Durch seine Verstelloptionen kann er auf das Wachstum des Kindes sehr flexibel reagieren und bis ins Erwachsenenalter genutzt werden.
Stärken und Schwächen
Aufgegeben wurden Wuchtigkeit und Gewicht, der Evo wirkt schlanker und bringt nur noch 7,4 Kilogramm auf die Waage. Durch sein klares Design fügt er sich besser in fast jedes Ambiente ein als die knallbunten Plastikmonster, nichts von der vorhandenen Einrichtung muss sich mit ihm in Bezug setzen. Der Wille zum Designobjekt ist nicht zu übersehen, doch natürlich gründen die Highlights sich nicht allein in optischen Veränderungen. Seine Stärke ist vielmehr die Ergonomie: Sitzschale und Fußstütze sind stufenlos in der Höhe verstellbar und ein flacher Schutzbügel mit Schrittgurt ermöglicht es den Kleinen, barrierefrei am Tisch der Großen zu essen. Nutzer loben zudem die für moderne Küchenbars kompatible höchste Einstellung von 75,5 Zentimetern. Schwächen sind nicht zu vermerken.
Preis-Leistungs-Verhältnis
Für 195 Euro (Amazon) erhält man hier zwar nur die Basics. Nützliches Zubehör wie Esstablett, Wippenaufsatz für die ganz Kleinen (bis fünf Monate) oder die Baumwoll-Sitzeinlage finden sich auf einer gesonderten Preisliste. Der Slex Evo aber ist, und das setzt wohl die versammelte Plastikfraktion unter Druck, aber viele Jahre nutzbar und als erfrischende Alternative zum Klassiker Tripp Trapp von Stokke eine Empfehlung. Schade nur, dass Brevi seinen Hochstuhl nicht für eine Sitztiefenverstellung ausgelegt hat. Eine solche Verstellfunktion der Sitzfläche selbst hätte den ergonomischen Aspekt noch mehr betont, da die Oberschenkel optimal aufliegen, während die Sitzhöhe nur von der aktuellen Länge der Unterschenkel bestimmt wird. Eingesperrt müsste sich trotzdem niemand fühlen, dafür ist das Konstrukt einfach zu schlank.