Das in E-Book Readern verarbeitete E-Paper kann auch, wie die notorisch kultverdächtige Uhrenschmiede TokyoFlash mit ihrer neuesten Kreation beweist, anderweitig sinnvoll weiterverarbeitet werden – etwa in einer Armband-Uhr wie der E-Clock. Die komplette Anzeige der Digitaluhr besteht aus einem E-Ink-Display, das dementsprechend wunderbar abzulesen sein dürfte und keine Augenschmerzen verursacht, auch wenn ihr Besitzer die voranschreitende Zeit in einer Art meditativen Grundhaltung stundenlang beobachtet. E-Ink-Displays sind nämlich bekannt dafür, extrem augenfreundlich zu sein.
Besonders freundlich zu den zukünftigen Besitzern der E-Clock, unter ihnen vor allem die Newbies der Marke, ist Tokyoflash diesmal bezüglich der Zeit-Anzeige: man kann sie sich in ganz normalen Ziffern anzeigen lassen und daher auf einen Blick ablesen. Die eigentlichen Fans jedoch werden die Displaydarstellung auf die kryptische Strichcode-Anzeige von Zeit und Datum umschalten – ein Feature aller Tokyoflash-Uhren, das den Hersteller erst berühmt, dann berüchtigt und schließlich kultverdächtig gemacht hat. Die allesamt originellen Anzeigen erfordern zur Entzifferung ein bisschen Übung, wie die Instruktion auf dem nebenstehenden Foto leicht erkennen lässt.
Doch dies ist noch nicht alles, was die E-Clock zu bieten hat. Wie es sich für ein modernes, zeitgemäßes Gadget gehört, gibt die Uhr auch per Vibration kund, wenn auf dem Handy ein Anruf, eine E-Mail oder eine SMS einläuft, wobei sie zu diesem Zweck via Bluetooth mit dem Mobilfunkgerät ständig in Kontakt steht.
Wie üblich bei TokyoFlash, wird die E-Clock nur dann in Produktion gehen, wenn genügend Interessenten für sie votiert haben. Wer also diese einzigartige Uhr besitzen möchte, sollte sich hier an der Abstimmung beteiligen. Billig wird der Spaß jedoch nicht werden.
16.03.2010





