Fleißige rasieren, Versierte epilieren, Mutige nehmen Wachs und Ängstliche Enthaarungscremes. Doch wie sieht es mit den Inhaltsstoffen aus? Wir zeigen Ihnen die derzeit besten Enthaarungsmittel am Markt. Dafür haben wir Tests und Meinungen ausgewertet und zu einer Gesamtnote verrechnet.

7 Tests 4.200 Meinungen

Die besten Enthaarungsmittel

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Aus unserem Magazin

Ratgeber: Enthaarungsmittel

Ein­fach und schnell

mechanische Depilation Sanfter Elektrorasierer für Damen

Da alle Menschen von Natur aus behaart sind, kann es unterschiedlichen Gründen zu dem Bedürfnis werden, einen Teil der Körperbehaarung zu entfernen. Grundsätzlich unterscheidet man dabei die oberflächliche Entfernung, auch Depilation genannt, die mittels Rasur, Abflämmen oder durch eine Enthaarungscreme durchgeführt wird. Deutlich schmerzhafter kann es bei einer Epilation zugehen, die eine dauerhaftere Entfernung des Haarwuchses zum Ziel hat. Ob man sich für die selbstständige Haarentfernung entscheidet oder dafür ein besonderes Institut aufsucht, hängt einerseits vom Aufwand (Haarmenge) und andererseits von der Dauer des haarlosen Zustands ab.

Von Schönheitsidealen, alten Griechen und behaarten Menschen

Schönheitsideale Fallschirmspringer frisch nach der Rasur

Die Motivation zur teilweisen oder kompletten Entfernung der Körperhaare kann sowohl aus hygienischen als auch religiösen und ästhetischen Gründen entstehen. Wer annimmt, dass die Körperhaarentfernung einem jüngst entstandenen Schönheitsideal entspringt, der irrt gewaltig. In fast allen Kulturkreisen zählt die Entfernung der Behaarung seit vielen Jahrhunderten zum festen Bestandteil der Körperpflege. Bei den alten Griechen wie bei den Römern und Ägyptern zählte die teilweise oder vollständige Haarentfernung zum Zeichen der eigenen Zivilisation und behaarte Menschen galten als barbarisch. So lässt sich das Schönheitsideal durch alle Zeiten und Kontinente mit verschiedenen Kulturen verfolgen und gehört folglich nicht als Errungenschaft der Neuzeit gepriesen.

Für Fleißige: Rasieren, für Fachleute: Abflämmen

Zu den einfachsten Formen der oberflächlichen Haarentfernung gehört die Rasur, die jeder selbstständig mit einem entsprechenden Rasierer durchführen kann. Das sogenannte Abflämmen sollte man lieber bei einem Friseur durchführen lassen, da es sonst schmerzhaft werden kann.

Enthaarungscremes: Thioglycolsäure knackt die Schwefelverbindungen im Haar

Ebenfalls sehr beliebt ist der Einsatz von Enthaarungscremes. Bestimmte Inhalts­stoffe – meist Thioglykolsäure – schwächen das Keratin, also die Horn­substanz im Haar. Dadurch löst es sich auf. Zwei Dinge sollte man jedoch vor der Anwendung unbedingt befolgen. Nie sollte ein Enthaarungsmittel im Gesicht oder im direkten Schambereich angewendet werden. Das liegt daran, dass der Wirkstoff Thioglycol giftig ist und über die Schleimhaut schnell aufgenommen werden kann. Auch Hautirritationen oder allergische Reaktionen können auftreten. Als zweite Vorsichtsmaßnahme sollten Sie zuerst eine kleine Menge des Enthaarungsmittels auf die Haut aufbringen, um die Verträglichkeit zu überprüfen. Das ist zwar kein Garant gegen Reaktionen, kann aber schon im Vorfeld einen gewissen Schutz bieten.
Menschen, die zu Allergien und sensibler Haut neigen, sollten vorsichtig sein. Am besten die Creme an einer kleinen Stelle testen. Im Intim­bereich aufpassen, dass die Creme nicht in Berührung mit Schleimhäuten kommt. – Stiftung Warentest im Juni 2021

Enthaarungscreme Enthaarungscreme von Veet

Gegen das Müffeln: Viele Enthaarungscremes sind mit Duftstoffen versetzt

Die Hersteller derartiger Produkte haben in den letzten Jahren viel Forschung und Entwicklung betrieben, damit eine allgemeine Verträglichkeit des Giftstoffes gewährleistet ist. Da der Wirkstoff stark alkalisch (pH 12) ist, sollte man nach einer Einwirkzeit von drei bis zehn Minuten die behandelten Stellen mit sehr viel Wasser abspülen. Andernfalls kann das Thioglycol in die Haut eindringen und zu Spätreaktionen führen. Spezielle Nachbehandlungspräparate mit sehr niedrigem pH-Wert helfen bei der Neutralisierung des Hautmilieus. Dass das Präparat in Reinform sehr unangenehm riecht, versetzen die Hersteller diese gerne mit Duftstoffen, die für Allergiker zu vermeiden sind. Da die Haarwurzel bei der Behandlung nicht geschädigt wird, wachsen die Haare normal nach und eine Wiederholung der Entfernung steht in gewissen Intervallen an. Wer eine gründlichere Haarentfernung anstrebt, muss zum Epilierer greifen oder ein entsprechendes Institut aufsuchen.

Haartyp, Verträglichkeit der Haut und Haarwuchs bestimmen die Wahl

Zu welcher Methode man zur Haarentfernung greift, bleibt letztendlich eine persönliche Entscheidung. Dabei spielen Haartyp und Stärke der Körperbehaarung eine besondere Rolle und auch die Verträglichkeit der Haut. Einige bevorzugen die sanfte Methode mit der Creme und andere schwören auf einen mechanischen Nass-Rasierer oder auf die Weichwachsmethode. In die Überlegung miteinbeziehen sollten Sie darüber hinaus auch Epilierer (aktuelle Bestenliste) sowie IPL-Geräte (aktuelle Bestenliste); zumindest Letztere versprechen eine - im Vergleich zu den Epiliergeräten - relativ schmerzfreie Entfernung der Haare.

von Christian

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    • Stiftung Warentest

    • Ausgabe: 4/2005
    • Erschienen: 03/2005
    • Seiten: 3

    Haarentfernung: „Für immer weg?“

    Haare wachsen häufig dort, wo sie unerwünscht sind. Um sie zu entfernen, gibts verschiedene Methoden: Rasieren und zupfen sind ebenso gängig wie Laser, Blitzlampe und Nadelepilation. Dass einige Methoden wesentlich mehr kosten als andere, macht den Wenigsten etwas aus. Hauptsache die Haare gehen weg. Und vor allen Dingen sollen sie weg bleiben. STIFTUNG WARENTEST

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