Zielfernrohre

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Ratgeber zu Zielfernrohre

Der Jagdtyp bestimmt die Zieloptik

Die Auswahl des richtigen Zielfernrohres für die Jagdwaffe ist eine kleine Wissenschaft für sich. Denn je nach Jagdtyp werden dabei vollkommen unterschiedliche Ansprüche an die Optik gestellt, mit einem einzelnen Zielfernrohr kommt man also üblicherweise nicht hin. Es gibt zwar preiswerte Allrounder-Ausführungen, doch die werden von Experten und Testmagazinen in der Regel nicht empfohlen. Und wenn doch, dann wiederum eher aufgrund ihrer Leistungen in einem ganz bestimmten Absehbereich.

Spezialisierte Zielfernrohre sind besser

Grundsätzlich sollten sich Jäger zunächst darüber bewusst werden, für welche Jagd das neu zu erwerbende Zielfernrohr gedacht ist. Steht dies nicht im Voraus fest, macht es natürlich durchaus Sinn, zunächst einfach zu einem Rohr mit mittlerer Vergrößerungsstufe und mittlerem Objektivdurchmesser zu greifen. Praktischer ist es aber in jedem Fall, lieber zwei verschiedene Zielfernrohre spezialisierter Natur mitzunehmen. In der Regel lassen sich die heutigen Zieloptiken schnell und umstandslos austauschen.

Eine Ausnahme gibt es

Im Gebirge gilt die große Ausnahme: Da sich der Jäger hier oft auf stark unterschiedliche Entfernungen einstellen muss und wenig Gepäck tragen sollte, ist eine Zieloptik mit Allrounder-Qualitäten ausdrücklich zu empfehlen. Wer jedoch schon weiß, dass er gezielt auf die Pirsch geht, sollte besser zu einem schlanken und leichten Rohr mit niedrigem Vergrößerungsgrad und kleinem Objektivdurchmesser greifen – hier sind die Schussentfernungen niedriger und es müssen schnellere Reaktionen möglich sein.

Ansitzjagd: Leuchtabsehen empfehlenswert

Für die Ansitzjagd wiederum ist das genaue Gegenteil sinnvoll: Hier werden hohe Vergrößerungen und große Objektivdurchmesser empfohlen, damit eine gute Sicht bei der Dämmerung gewahrt bleibt. Bei solchen Lichtverhältnissen macht es insbesondere Sinn, zu einem Zielfernrohr mit Leuchtabsehen zu greifen. Besonders vorteilhaft sind Rohre, die das Leuchtabsehen mittels eines stufenlosen Dimmers zuschalten können. Denn das größte Problem billiger Fernrohre ist es, dass sie zu grell überstrahlen.

Leuchtabsehen nicht nur im Dunklen praktisch

Leuchtabsehen ist übrigens nicht nur in tiefer Dämmerung praktisch: Auch bei der Drück- und Großwildjagd ist diese Methode von Vorteil, um beim Flüchtigschuss einen sicheren Treffer zu landen. Aber auch hier gilt – wenn auch im geringeren Maße – dass das Leuchtabsehen nicht überstrahlen darf. Außerdem sollte auf ein ordentlich entspiegeltes Glas geachtet werden, denn bei einer tiefer stehenden Sonne sind ansonsten nicht nur verräterische Lichtreflexionen nach außen sichtbar, sondern stören auch beim Absehen.

Dünne oder dicke Absehbalken?

Welcher Absehtyp wiederum zum Einsatz kommt, hängt gleichfalls von den Einsatz- und Lichtverhältnissen ab. Findet die Jagd am Tage statt, reichen dünne Fäden, die somit wenig vom Objekt verdecken. Insbesondere für den Flüchtigschuss machen solche Zielfernrohre Sinn, um ein hindernisfreies Absehen zu ermöglichen. Bei Dämmerung dagegen ist ein starker Balken von Vorteil, da ansonsten ein Wirktreffer im gewünschten Zielpunkt kaum möglich wäre. Schließlich fällt es mit zunehmender Dunkelheit schwer, das Fadenkreuz zu erkennen.

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