Turboschnell, nämlich innerhalb von zwei Minuten soll dieser Kandidat eine 240 ml Babyflasche auf gaumenfreundliche Temperatur bringen. Mit seiner 2-in-1 Funktion packt der Hersteller zur Heizfunktion auch noch einen Sterilisator. Punkten kann das Gerät vor allem mit seinem Warnsignal, das das Ende des Heizvorganges verkündet und damit eine ständige Überwachung überflüssig macht.
Schnell und gleichmäßig trotz Dampf-Methode?
Wie viele seiner Mitkonkurrenten setzt auch dieses Modell zum Erhitzen Dampf ein – eine Methode, die vor allem aus zwei Gründen als heikel gilt: Die meist homöopathischen Wassermengen, die zum Einfüllen notwendig sind, lassen sich schwer beherrschen, zudem stimmen die Angaben des Herstellers meist nicht mit den tatsächlich notwendigen Mengen überein und nicht zuletzt verfälschen schon geringe Unterschiede die Ergebnisse. Eine weitere häufige Klage zieht sich wie ein roter Faden durch die Elternforen und Verkaufsplattformen: Dampf sei zwar deutlich schneller, liefere aber keineswegs gleichmäßige Ergebnisse. So könne erwärmte Babykost an manchen Stellen sehr heiß sein, was die Gefahr von Verbrennungen mit sich führe. Beim Turbo-Dampfflaschenwärmer soll nun dieses so häufige Manko bereinigt sein. Sein laut Auskunft des Herstellers innovatives Dampfsystem besteht aus einer Dampf-Lasche, die die gesamte Höhe der Flasche erwärme und daher die Temperaturen von Beginn an gleichmäßíg verteilt.
Überwachen überflüssig
Was sich in der Geschichte der Dampfmethode mit all ihren Vorzügen und Nachteilen beinahe revolutionär anhört, bleibt allerdings den Ergebnissen eines eigenen Praxistests der Käufer vorbehalten. An Erfahrungsberichten mangelt es derzeit noch, allerdings darf auch aus dem Fehlen negativer Kritik in den zahlreichen Elternforen ein gewisser Rückschluss auf gute Leistungen des Kandidaten gezogen werden. Das mag auch an seinem sonstigen Eigenschaften liegen, die ihn zum Vorzeigekandidaten prädestinieren: Auf Reisen punktet er mit seinem mitgelieferten Adapter fürs Auto, zudem verkündet ein akustisches und ein optisches Signal das Ende des Heizvorgangs – ein riesiger Vorteil für Eltern, die das Gerät nicht fortlaufend überwachen möchten. Weiteres Plus: ein Haltsystem für Flaschen und Gläschen ist für zusätzliche Stabilität zuständig. Der Hersteller gewährt im Übrigen eine fünfjährige Garantie für den Babymoov nach Registrierung des Kunden auf der Webseite des Herstellers.
Fazit: Wem das Versprechen des Herstellers nicht zu märchenhaft klingt, dem sei der Babymoov ohne Einschränkungen empfohlen. Sollten sich dennoch kleinere Mängel nach Ablauf der Gewährleistung zeigen, kann notfalls die fünfjährige Garantie in Anspruch genommen werden. Die Anschaffung schlägt derzeit allerdings mit rund 45 EUR (Amazon) zu Buche.
26.07.2012


























