Riester Rente Vergleich

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Sortiert nach Popularität und Aktualität

  • Ausgabe: 10/2015
    Erschienen: 09/2015
    Seiten: 8

    Sieben Wege zum Ziel

    Testbericht über 23 Riester-Renten

    Riester-Rente. Nicht perfekt, aber für viele ohne Alternative. Riestern lohnt sich – mit Wenn und Aber. Nachbessern geht oft. Testumfeld: Im Vergleich befanden sich 23 Angebote für eine klassische Riester-Rentenversicherung (Versicherungen ohne Fondsinvestment). Die Angebote erhielten die Qualitätsurteile 4 x „gut“ und 19 x „befriedigend“. Zu den Testkriterien

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  • Ausgabe: 12/2013
    Erschienen: 11/2013
    Seiten: 8

    Nur fünf gute

    Testbericht über 41 Tarife von Riester-Rentenversicherungen

    Riester-Rentenversicherung. Die staatliche Förderung macht die Riester-Rente attraktiv. Die Versicherer bieten aber kaum noch gute Tarife an. Testumfeld: Es wurden 41 Angebote für eine klassische Riester-Rentenversicherung (ohne Fondsinvestment) geprüft. Die Tarife erhielten 5 x das Qualitätsurteil „gut“, 16 x „befriedigend“ und 7 x die Note „ausreichend“.

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  • Ausgabe: 10/2013
    Erschienen: 09/2013
    Seiten: 8

    Richtig riestern

    Testbericht über 10 Varianten von Riester-Fondssparplänen

    Riester-Rente. Fürs Alter sparen, bauen, umbauen – all dies geht mit einem Riester-Vertrag. Vorausgesetzt, der Kunde wählt ein gutes Angebot. Testumfeld: Getestet wurden zehn Riester-Fondssparpläne von insgesamt drei unterschiedlichen Anbietern. Die Produkte erhielten keine Endnoten. Der Artikel enthält außerdem allgemeine Informationen zum Thema Riester-

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Ratgeber zu Riesterrenten

Riester, Rürup und Co. - Zugriffsschutz bei Pfändung und ALG II?

Staatlich geförderte Altersvorsorgeverträge sind in gewissem Umfang gegen die Pfändung durch Gläubiger und den Zugriff des Sozialamtes bei einem Antrag auf ALG II geschützt. Während der Ansparphase haben Vertragsinhaber keinen Zugriff auf ihr Vermögen – es kann deshalb auch nicht verwertet beziehungsweise als Ausschlussgrund für Leistungen im Rahmen von Arbeitslosengeld II (ALG II, „Hartz IV“)) angesehen werden.

Dieser Zugriffsschutz gilt für Riester-Verträge ebenso wie für die Basisrente. Er ist allerdings auf die Ansparphase beschränkt. In der Auszahlungsphase können die Rentenzahlungen durch Gläubiger gepfändet und vom Arbeits- oder Sozialamt als Einkommen angerechnet werden.

Wichtig: Von der Pfändung ausgenommen sind nur Vertragsguthaben, die staatlich gefördert werden. Leisten Vertragsinhaber Überzahlung, gilt der gesetzliche Pfändungsschutz nicht für die Teile der Einzahlungen und den aus diesen resultierenden Beträgen, die förderunschädlich dem Vertrag entnommen werden könnten. Dies sollte insbesondere dann berücksichtigt werden, wenn ein Rentenversicherungsvertrag eine Beitragsdynamik vorsieht.

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Weitere Ratgeber zu Riester-Produkte

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  • Ausgabe: 4/2015
    Erschienen: 03/2015
    Seiten: 4

    Auszahlung der Riester-Rente: „Rentner unerwünscht“

    Sparer wollen die beste Riester-Rente aus ihrem Kapital herausholen. Finanztest hat bei 44 Anbietern nachgefragt. Wenige akzeptieren Wechsler für die Rentenphase. In diesem vierseitigen Artikel beschäftigt sich Finantest (4/2015) mit der Auszahlungsphase der Riester-Rente und der Anbieter-Wechselmöglichkeit kurz vor Auszahlungsbeginn. Die Zeitschrift brachte in... zum Ratgeber

  • Ausgabe: 4/2014
    Erschienen: 03/2014
    Seiten: 5

    Riester-Versicherung: „Turbo für die Riester-Rente“

    Vier Millionen Kunden haben eine fondsgebundene Riester-Versicherung. Mit den richtigen Fonds machen sie mehr daraus. Wir helfen dabei. In diesem fünfseitigen Ratgeber untersucht Finanztest (4/2014) Riester-Fonds und nennt sinnvolle Angebote der einzelnen Versicherer, mit denen sich bereits bestehende Versicherungspolicen optimieren lassen. Außerdem veranschaulicht die... zum Ratgeber

  • Ausgabe: 10/2014
    Erschienen: 09/2014
    Seiten: 5

    Riester-Fondssparpläne: „Erste Wahl für junge Sparer“

    Riester-Sparen mit Aktienfonds lohnt sich. Unsere Rückschau zeigt: Viele Sparpläne brachten gute Wertzuwächse. Auf insgesamt 5 Seiten erklärt Finanztest (10/2014), warum Riester-Fondssparpläne insbesondere für junge Sparer Sinn machen. Dabei geht die Zeitschrift kurz auf allgemeine Infos zur Riester-Rente und Zielgruppen sowie auf Beispiele von Union Investment,... zum Ratgeber

Weitere Tests und Ratgeber zu Riester Rente

  • Auszahlung der Riester-Rente: „Rentner unerwünscht“
    Finanztest 4/2015 Sparer wollen die beste Riester-Rente aus ihrem Kapital herausholen. Finanztest hat bei 44 Anbietern nachgefragt. Wenige akzeptieren Wechsler für die Rentenphase.In diesem vierseitigen Artikel beschäftigt sich Finantest (4/2015) mit der Auszahlungsphase der Riester-Rente und der Anbieter-Wechselmöglichkeit kurz vor Auszahlungsbeginn. Die Zeitschrift brachte in Erfahrung, dass nur 2 von 44 Anbietern klassischer Renten­versicherungen Neukunden direkt zur Renten­phase akzeptieren. Dahingehend gibt die Zeitschrift Handlungs-Tipps für Riester-Kunden.
  • Riester-Versicherung: „Turbo für die Riester-Rente“
    Finanztest 4/2014 Vier Millionen Kunden haben eine fondsgebundene Riester-Versicherung. Mit den richtigen Fonds machen sie mehr daraus. Wir helfen dabei.In diesem fünfseitigen Ratgeber untersucht Finanztest (4/2014) Riester-Fonds und nennt sinnvolle Angebote der einzelnen Versicherer, mit denen sich bereits bestehende Versicherungspolicen optimieren lassen. Außerdem veranschaulicht die Zeitschrift verschiedene Anlagekonzepte der Versicherer.
  • Riester-Fondssparpläne: „Erste Wahl für junge Sparer“
    Finanztest 10/2014 Riester-Sparen mit Aktienfonds lohnt sich. Unsere Rückschau zeigt: Viele Sparpläne brachten gute Wertzuwächse.Auf insgesamt 5 Seiten erklärt Finanztest (10/2014), warum Riester-Fondssparpläne insbesondere für junge Sparer Sinn machen. Dabei geht die Zeitschrift kurz auf allgemeine Infos zur Riester-Rente und Zielgruppen sowie auf Beispiele von Union Investment, DWS und DekaBank ein.
  • Riester-Banksparpläne: „Heimliche Favoriten“
    Finanztest 11/2013 Die geförderte Altersvorsorge mit Banksparplänen ist gut und solide – trotz der zurzeit niedrigen Zinsen.Auf insgesamt 8 Seiten prüfte Finanztest (11/2013) 71 Riester-Bank­sparpläne und entdeckte dabei große Qualitäts­unterschiede. Der Artikel enthält außerdem 2 Seiten des Adressverzeichnisses der Printausgabe.
  • Riester-Sparer: „Was lange währt“
    Finanztest 3/2014 16 Millionen Riester-Verträge gibt es inzwischen. Viele Kunden sparen schon seit Jahren. Dabei tauchen immer wieder Fragen auf.Dieser einseitige Artikel der Finanztest (3/2014) beantwortet häufige Leserfragen zum Thema Riester.
  • Eigenheim: „Wohn-Riester wird besser“
    Finanztest 1/2013 Besitzer von Eigenheimen können die Riester-Förderung künftig flexibler nutzen – und müssen im Alter weniger Steuern zahlen.Dieser 2-seitige Artikel aus der Finanztest (1/2013) beinhaltet Neuerungen zur Riester-Förderung. Anfang des nächsten Jahres soll das sogenannte Altersvorsorge-Verbesserungsgesetz verabschiedet werden. Welche Änderungen beziehungsweise Vorteile dadurch entstehen, werden hier kurz erläutert.
  • Altersvorsorge: „Jedes Jahr neu“
    Finanztest 5/2012 Die Förderung von Riester-, Rürup und Betriebsrenten hat sich verbessert. Wir sagen, wie Neu- und Altkunden jetzt optimal damit Steuern sparen.
  • Riester-Rente: „Es geht auch besser“
    Finanztest 5/2012 Renditeschwach, teuer, kompliziert – an der staatlich geförderten Altersvorsorge gibt es viel Kritik. Wir widmen ihr Teil 5 unserer Serie.Finanztest geht auf 3 Seiten der Kritik zur Riester-Rente nach und sagt, welche Vorwürfe es gibt und ob sie gerechtfertigt sind.
  • Lebensversicherung: „Griff nach Reserve“
    Finanztest 8/2014 Dies stellen die Versicherer angesichts der demografischen Entwicklung sonst immer als großen Vorteil der privaten Vorsorge im Vergleich zur gesetzlichen Rente dar. Da ihr Geschäftsmodell in Gefahr ist, entdecken sie nun die "Generationengerechtigkeit" für sich. Doch Kunden können sich schon jetzt nicht mehr darauf verlassen, dass sie "zugesagte Leistungen" erhalten. Denn 2008 ist ihnen die Beteiligung an den Bewertungsreserven noch zugesagt worden.
  • Finanztest 12/2013 Am besten ist der Tarif der Huk24. Die HanseMerkur24 macht die beste Rentenzusage. Tarif. Prüfen Sie, ob ein Angebot dem aus unserem Test entspricht. Vergleichen Sie die Tarifbezeichnung mit der in der Tabelle auf Seite 29. So stellen Sie auch sicher, dass Ihnen keine fondsgebundene Riester-Rentenversicherung verkauft wird. Jahresbeitrag. Zahlen Sie Ihren Beitrag jährlich, nicht monatlich. Sonst zahlen Sie mehr.
  • Riester-Zulagen: „Zugriff der Bürokraten“
    Finanztest 10/2013 Das half. Der Vertrag wurde gekündigt und die eingezahlten Beträge zurückgezahlt. Sogar ein bisschen Schadenersatz bekam er nach einigem Hin und Her: 100 Euro - natürlich "rein aus Kulanz". Riester-Zulagen So viel zahlt der Staat Jährliche Grundzulage (erhält jeder Riester-Sparer): bis zu 154 Euro. Jährliche Kinderzulage (erhalten alle Riester-Sparer, die Kindergeld bekommen): bis zu 185 Euro für Kinder, die vor 2008 geboren sind. Bis zu 300 Euro für Kinder, die ab 2008 geboren sind.
  • Finanztest 10/2013 Deka Deka verlangt für die BonusRente bis fünf Jahre vor Auszahlungsbeginn 3,5 Prozent, danach maximal 3 Prozent. Ausgabeaufschlag. Beim DekaZukunftsPlan kosten Einzahlungen in den letzten fünf Jahren nichts mehr. Für den ZukunftsPlan Classic zahlen Sparer 2 Prozent. Für die Aktienfonds in der Variante Select berechnet Deka 5,26 Prozent, für die Rentenfonds 3 Prozent. Union Investment Bei der UniProfiRente kostet jede Einzahlung in den UniGlobal 5 Prozent.
  • Riester-Banksparpläne: „Gutes aus der Provinz“
    Finanztest 11/2012 Die Qualität dieser Sparpläne lässt sich derzeit nicht bewerten. j Riester-Sparer sucht Rente Riester-Auszahlung. Banksparplan-Kunden müssen für die Auszahlung ihrer Riester-Rente nicht bei ihrer Bank bleiben. Es gibt Alternativen. Die gesetzliche Rente bekommt Reinhold Karl schon. Auf seine Riester-Rente wartet der 62-Jährige noch. Genauer gesagt: Er wartet auf ein gutes Angebot für die Auszahlung seines Riester-Banksparplans, den er im Jahr 2003 bei der Mainzer Volksbank abgeschlossen hat.
  • Finanztest 10/2012 Wenn Sie sich für eine klassische Rentenversicherung entschieden haben, wählen Sie ein Angebot aus unserem Test. Am besten ist der Tarif der Huk24. Die HanseMerkur24 macht mit Abstand die beste Rentenzusage. Förderung. Beantragen Sie die Förderung mit einem Dauerzulagenantrag - auch wenn Sie schon einen Riester-Vertrag haben. Den Antrag bekommen Sie vom Anbieter. Prüfen Sie, ob Sie den Beitrag zahlen, der für die volle staatliche Förderung notwendig ist.
  • Finanztest 8/2011 Vorteil: Chance auf hohe Rendite dank Kursgewinnen. Nachteil: Ertrag ist ungewiss, relativ hohe Kosten, ungünstige Umschichtungen möglich. Vor allem für junge Leute bis Mitte 30. Banksparplan. Sparvertrag mit variablem Zins. Relativ geringe Kosten, sehr flexibel. Eignet sich vor allem für ältere Sparer und für Kunden, die sich die Möglichkeit offenhalten wollen, später eine Immobilie mit Riester-Förderung zu kaufen. Bausparen. Sparvertrag mit sehr niedrigem Zins.
  • Finanztest 10/2010 Henry Zippel hat eine betriebliche Altersvorsorge und spart seit März zusätzlich mit einem Riester-Vertrag. Auswahl. Eine gute Riester-Rente ist erste Wahl für die private Altersvorsorge. Prüfen Sie in der Übersicht auf Seite 33, ob eine klassische Riester-Rentenversicherung für Sie infrage kommt oder ob ein anderer Vertrag besser ist. Wenn Sie sich für eine Rentenversicherung entscheiden, wählen Sie ein Angebot aus unserem Test. Am besten schneiden die Tarife der Alten Leipziger und Debeka ab.
  • Finanztest 10/2009 „Gute“ Angebote für klassische Riester-Rentenversicherungen machen Alte Leipziger, Asstel, CosmosDirekt, Debeka und Hannover- sche Leben. Jahresbeitrag. Zahlen Sie Ihren Beitrag möglichst jährlich. Die beliebte monatliche Zahlweise kostet Sie Zinsen oder Ratenzuschläge – auch bei unseren „guten“ Tarifen im Test. Wechsel. Ein Wechsel von einer klassischen oder fondsgebundenen Rentenversicherung in einen neuen Versicherungsvertrag ist wegen der hohen Abschlusskosten selten sinnvoll.
  • Geldgeschenke vom Staat
    OPTIMAL VERSICHERT 5/2008 Die Fondsangebote zeichnen sich bislang durch sehr niedrige Stornoquoten aus. Aber Vorsicht: Erste Anbieter haben „gezillmerte“ Riester-Fondssparpläne auf den Markt gebracht. Die sehr erfolgreiche DWS RiesterRente Premium drückt heftig auf die Rendite, falls der Kunde innerhalb der ersten fünf Jahre aussteigt. Dann sind bei einer ursprünglich geplanten Laufzeit von 35 Jahren insgesamt 27,5 % aller in den ersten 60 Monaten gezahlten Beiträge verloren.
  • Finanztest 8/2008 Außerdem erscheinen dort auch der Vermögensstand zum Jahresende sowie die Summe aller Einzahlungen und Zulagen. Sparer können hier erkennen, ob ihr Vertrag im Plus oder Minus ist. In welcher Weise die Anbieter ihre Kunden darüber hinaus informieren, liegt weitestgehend in ihrem Ermessen. Wir wollten genau wissen, wie sie das machen und haben die Jahresmitteilungen auf Inhalt, Verständlichkeit und Gestaltung geprüft.
  • Finanztest 8/2008 Diesen Kostenanteil hat sie gleich mit einer Gutschrift verrechnet: dem Anteil am Grundüberschuss, der dem Kunden zusteht. Schwächen auch bei Fondsanbietern Ähnlich Widersprüchliches entdeckten wir in der Zusatzinformation zur Deka-Bonus-Rente. „600 Euro wurden in den Fonds (...) investiert“, heißt es da klar und eindeutig. Doch das stimmt nicht, da beim Kauf 3,5 Prozent als Ausgabeaufschlag abgezogen werden. Verwirrend ist die Angabe der „erwirtschafteten Erträge“ (siehe rechts).
  • Finanztest 8/2008 Kosten sind teils nur in Prozent, teils ohne das unverzichtbare Minuszeichen dargestellt. Banksparpläne noch am besten Die insgesamt besten Abrechnungen fanden wir bei Riester-Banksparplänen. Das mag vor allem daran liegen, dass diese Verträge vergleichsweise einfach sind und kaum versteckte Gebühren enthalten. Den Banken bleibt die dankbare Aufgabe, ihren Kunden echte Wertzuwächse in Form von Zinsgutschriften mitzuteilen. Aber selbst hier liegt noch einiges im Argen.
  • Finanztest 8/2008 Zwei Bescheinigungen sind zwingend vorgeschrieben und relativ einheitlich auf amtlichen Vordrucken ausgestellt. Eines dokumentiert die im Kalenderjahr gezahlten Beiträge und dient zur Vorlage beim Finanzamt.

Riester

Private Altersvorsorgen nach dem Riester-Modell sind besonders für Geringverdienende und Familien mit Kindern finanziell lukrativ. Je nach Riskikobereitschaft kann der Versicherte wählen zwischen relativ renditestarken, aber riskikoreichen Aktienfonds oder der sicheren Anlage in Bausparplänen beziehungsweise Rentenversicherungen. Durch staatliche Zulagen werden dabei die erzielten Erträge aufgebessert.

Die Rentenreform hat vor allem für Arbeitnehmer, die in den nächsten 30 Jahren in Rente gehen, einschneidende Konsequenzen. Ohne eine zusätzliche Absicherung zur gesetzlichen Rentenversicherung drohen nämlich empfindliche finanzielle Einbußen gegenüber dem letzten Nettogehalt. Seit dem 1. Januar 2002 fördert daher der Staat ergänzende private Altersversorgungrn, darunter auch die sogenannte Riester-Rente. Das Modell richtet sich an alle Pflichtversicherte in der gesetzlichen Rentenversicherung, wobei übrigens auch nichterwerbsfähige Ehepartner die Förderleistungen in Anspruch nehmen können. Besonders lohnend ist sie für Geringverdiener. Da zusätzlich Zuschläge auf Kinder gezahlt werden (sofern Kindergeld bezogen wird), kommen auch Familien mit vielen Kindern in den Genuß einer hohen Förderungsleistung. Diese bestehen im Kern aus Spareinlagen in bestimmten Anlageformen sowie staatlichen Zuschüssen, die die (mitunter schmalen) Zinserträge je nach Vertraglaufzeit, Einkommen und Zulagenhöhe um etwa 3 bis 5 Prozent verbessern. In der Ansparphase werden auf die Kapitalerträge keine Steuern fällig, weswegen die Riester-Rente auch für denjenigen lukrativ ist, der an einer sicheren Geldanlage interessiert ist. Geförderte Anlageformen sind generell Banksparpläne, Rentenversicherungen und Fondsparpläne. Je nach individueller Lebenslage, Riskikofreudigkeit und geplanter Laufzeit lohnt sich hier der Vergleich. Dabei gilt generell, dass Aktienfonds höhere Gewinne abwerfen, aber auch risikoreicher als Sparpläne oder Rentenversicherungen sind, sowie Verträge mit langer Laufzeit ebenfalls relativ hohe Gesamtrenditen ergeben. Anlagevorsorgeprodukte, die nach dem Riester-Gesetz gefördert werden, müssen vor ihrer Zulassung von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht zertifiziert werden. Dabei wird jedoch nur überprüft, ob die Kriterien zur Förderung eingehalten werden, über die Qualität des Produkts sagt dieses Zertifikat nichts aus. Bei einem Riester-Rente-Vergleich zeigt sich daher immer wieder, dass sich zwischen den einzelnen Angeboten deutliche Unterschiede - insbesondere bei der zu erzielenden Rendite - ergeben. Zu den Nachteilen einer Riesterrente wiederum zählt, dass das Geld bis zum Lebensende nicht verfügbar ist und die Rückzahlung besteuert wird. Außerdem können sie nicht vererbt oder ins Ausland ausgezahlt werden.