Fahrradspiegel

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Produktwissen und weitere Tests

Der sichere Blick zurück velojournal 3/2012 - Anders der «902/2»: Er hat keine konvexe Oberfläche, wodurch alles relativ gross abgebildet wird. In der Praxis macht sich auch der Unterschied zwischen den Glasspiegeln und jenen aus Kunststoff bemerkbar. Die gläsernen bieten ein deutlich klareres und weniger verzerrtes Bild, wiegen aber etwas mehr und können bei einem Sturz zerbrechen. Vom Sichtfeld her überzeugte der E-Bike-Rückspiegel von Bumm am meisten. Aber sein Gewicht ist hoch, und die Bauform wirkt etwas gar klobig.

Für die Übersicht TOUR 4/2013 - Geprüft wurde ein Fahrrad-Rückspiegel, der nicht abschließend benotet wurde.

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Infos zur Kategorie

Die Anforderungen an einen Fahrradspiegel umfassen im Wesentlichen drei Kriterien. Erstens sollte er verstellbar, sprich: so gut wie möglich individuell anpassbar sein. Zweitens darf er den Fahrer auf keinen Fall in seiner Bewegungsfreiheit einschränken. Und drittens muss der Spiegel ein ausreichend großes Sichtfeld bieten. Rückspiegel sind bei Fahrrädern gesetzlich nicht vorgeschrieben, zumindest gibt es in der Strassenverkehrszulassungsordnung – kurz StVZO – keine entsprechende Norm. Aus ästhetischer Sicht mag das ein Segen sein, allerdings bleibt festzuhalten, dass Fahrradspiegel durchaus einen praktischen und wichtigen Zweck erfüllen. Sie geben Radfahrern nämlich die Möglichkeit, ohne anstrengende Körperdrehung den Verkehr links hinter dem Rücken zu beobachten. Und genau dort befindet sich die Zone, aus der immer wieder rechtsabbiegende Autos auftauchen. Mit anderen Worten: Ein Rückspiegel trägt zur Sicherheit bei. Voraussetzung hierfür ist natürlich, dass jene Qualitätskriterien erfüllt sind, denen Fachleute die größte Bedeutung beimessen. Zum einen wäre das ein Höchstmaß an Flexibilität, das heißt: Der Spiegel nach der Montage dreh- und schwenkbar sein. Denn nur dann lässt er sich auch während der Fahrt individuell anpassen. Zweitens sollte das Modell natürlich auf keinen Fall zu groß sein. Ansonsten kann es passieren, dass man die Konzentration verliert oder im schlimmsten Fall sogar in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt wird. Besonders praktisch sind deshalb Modelle, die sich einfach am äußeren Ende des Lenkers aufstecken lassen und ohne ausladenden Arm auskommen. Zu guter Letzt ist noch das Sichtfeld von Bedeutung. Selbiges muss ausreichend groß sein, denn nur dann können Fahrer mit einem kurzen Blick kontrollieren, was im Rücken vor sich geht. Ist das Sichtfeld hingegen zu klein, besteht die Gefahr, dass man permanent den richtigen Winkel suchen muss und im Zuge dessen das Geschehen vor dem Fahrrad aus den Augen verliert. Generell gibt es am Markt runde und eckige Exemplare, wobei sich deren Eigenschaften in puncto Sichtfeld grundsätzlich nicht wirklich voneinander unterscheiden. Von Bedeutung bleibt einzig und allein die Größe.