Kamera-Filter

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Top-Filter Typ

Neuester Test: 03.12.2018

Testsieger

Aktuelle Kamera-Filter Testsieger

Tests

Produktwissen

  • Ausgabe: 4/2013 (Juni/Juli)
    Erschienen: 06/2013
    Seiten: 4

    Mit oder ohne Filter?

    In der analogen Fotografie gehört ein umfangreicher Satz Filter zu jeder guten Ausrüstung. Bei den Digitalen gibt es nur noch wenige Filter, die unersetzlich und sinnvoll sind. In camera erfahren Sie, was nach wie vor wichtig ist.  weiterlesen

  • Ausgabe: 1
    Erschienen: 12/2011
    Seiten: 5

    Durchlässig

    Filter gibt's am Set nicht nur in der Kaffeemaschine. Sie sorgen auch für schöne Verhältnisse vor der Optik, indem sie das einfallende Licht verändern. zoom stellt die wichtigsten Filtertypen vor – und zeigt, wie man sie einsetzt. Welche Objektiv-Filter es gibt und was sie bewirken, wird in diesem Know-how-Ratgeber von der Zeitschrift zoom (1/2012) näher erläutert.  weiterlesen

  • Ausgabe: 2
    Erschienen: 01/2011
    Seiten: 7

    Brillen für die Kamera

    Seit Rechner immer leistungsfähiger werden, ist ‚Let’s do it in post‘ (‚Mach' es bei der Nachbearbeitung‘) nicht nur unter Profis ein geflügelter Satz. Filter vor dem Objektiv scheinen ausgedient zu haben. Trotzdem gibt es noch genügend Gründe, schon bei der Aufnahme zu filtern. Wie man Filter wirkungsvoll einsetzen kann, erklärt videofilmen (2/2011) in diesem 4-  weiterlesen

Ratgeber zu Kamerafilter

Arten und Formen

Benutzer, die nicht wollen, dass die Bildqualität ihrer Aufnahmen stark vom Wetter beziehungsweise Umgebungslicht abhängt, können ihre Objektive mit diversen Filtern ausrüsten. Diese sorgen nicht nur für die Farbkorrektur, sondern eliminieren auch störende Lichtreflexionen auf Glas-, Wasser- und Plastikoberflächen und schützen die Linse vor Staub, Schmutz und Kratzern.

Filterformen

Set aus diversen Filtern, Halterungen und Adapterringen Set aus diversen Filtern, Halterungen und Adapterringen

Die häufigste Filterform ist der kreisrunde Schraubfilter, der sich - wie der Name schon verrät - auf das Objektiv aufschrauben lässt. Allerdings hat diese Filterform den Nachteil, dass sie nur an einem Objektiv oder gegebenenfalls mit einem Adapter an kleineren Objektiven Verwendung finden kann. Daneben gibt es die quadratischen Steckfilter, die an verschiedenen Optiken genutzt werden können, da sie mit Filterhalter und Adapterringen einen größeren Spielraum bieten. Schließlich gibt es auch die Variante sogenannte Grafikfilter einzusetzen. RAW-Aufnahmen machen es möglich digital, das heißt im Nachhinein, das Bild mit Filtern zu bearbeiten. Das hat den Vorteil, dass man selektiv vorgehen kann. Allerdings lassen sich nicht alle Effekte so einfach herstellen. ND-Filter beispielsweise sind nur schwer zu simulieren.

Filterarten

UV-Filter

1) UV-Filter

Der farblose oder schwach gelbe UV-Filter beziehungsweise Skylight-Filter blockiert ultraviolettes Licht.  Das mit menschlichen Augen nicht wahrnehmbare UV-Licht kann chromatische Aberration, blaulastiges Streulicht und Unschärfe verursachen. Daher verwendet man vor allem im Freien  einen UV-Sperrfilter. Durch den Korrektur-Filter werden nicht nur Abbildungsfehler vermieden, sondern auch der Kontrast und die Schärfe der Aufnahme verbessert. Allerdings haben viele moderne Kameras mit vergüteten Objektiven bereits einen ausreichenden Schutz gegen die UV-Strahlung, sodass ein solcher Filter nicht mehr nötig wird. Im Gegenteil: Eine Verwendung eines UV-Filters kann sogar zu einer schlechteren Abbildungsleistung führen. So kann es passieren, dass der Filter das von der Frontlinse reflektierte Licht, wieder in das Objektiv zurückreflektiert und so Lichtpunkte bei Gegenlichtaufnahmen verursacht. Allerdings sind UV-Filter dennoch sehr beliebt, da sie die Frontlinse vor Staub, Fingerabdrücken und Kratzern schützen. Bereits ab zehn Euro kann man fündig werden.

2) Polfilter

Polfilter

Wer viel in der Natur unterwegs ist und gerne Videoclips bei hellem Sonnenschein dreht, sollte sich hingegen einen Polarisationsfilter zulegen. Polfilter verdunkeln starkes Umgebungslicht und wirken zudem Lichtspiegelungen auf Wasser-, Plastik- und Glasoberflächen entgegen. Darüber hinaus ermöglichen sie eine verbesserte Farbwiedergabe und empfehlen sich auch für Situationen, in denen der Benutzer zum Beispiel durch Fensterglas filmen oder fotografieren will. Bei Himmel- und Wasseraufnahmen sowie Sonnenuntergängen sind Polfilter ein Muss.

ND-Filter / Graufilter

3) ND-Filter

Neutraldichtefilter beziehungsweise Graufilter wiederum reduzieren die Lichtmenge, die auf dem Objektiv landet, und werden in verschiedenen Stärken angeboten. Sie erlauben es, eine leichte Bewegungsunschärfe trotz großer Lichtintensität zu erzielen und werden wie UV-Filter oft im Outdoor-Bereich eingesetzt. Da ND-Filter neutral grau eingefärbt sind, verfälschen sie nicht die Farbwiedergabe und Kontraste. Wenn der Benutzer außerdem das gefilmte Objekt vor einem unscharfem Hintergrund abheben beziehungsweise einen Wisch- oder Fließeffekt des Hintergrunds erzielen will, stellen Neutraldichefilter ebenfalls die erste Wahl dar. So eignen sich diese Filter auch hervorragend um das Meer zu fotografieren.

Sternfilter

4) Weitere Filter

Center-Spot-Filter fokussieren den zentralen Bereich des Bildes und lassen den Hintergrund dagegen verschwimmen. Sie eignen sich sehr gut für Porträtaufnahmen. Auch Soft-Fokus- beziehungsweise Diffusor-Filter eignen sich sehr gut, um Personen abzulichten, da sie für einen schönen Hautton sorgen.  Mit einem Stern- beziehungsweise Gitterfilter kann man besonders gut Lichtquellen ablichten oder Akzente bei glänzenden Oberflächen setzen. Schließlich gibt es noch diverse Farbfilter, mit denen man die Aufnahme ganz oder teilweise in eine andere Farbstimmung bringen kann, sowie zahlreiche Spezialfilter unterschiedlichster Art.

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Produktwissen und weitere Tests zu Fotografie-Filter

  • Das Hitech Lucroit Filtersystem
    Digitale Fotografie Themen - 26/2015 (Januar-März) Ein einzigartiges, vielseitiges Filtersystem - aber ist es seinen Preis wert? Wir wollen es herausfinden ...Im Praxischeck befand sich ein Neutraldichtefilter-System, das 3,5 von 5 möglichen Sternen erhielt. Als Testkriterien dienten Verarbeitungsqualität, Ausstattung, Funktionalität und Preis-Leistungsverhältnis.
  • Mit oder ohne Filter?
    camera 4/2013 (Juni/Juli) In der analogen Fotografie gehört ein umfangreicher Satz Filter zu jeder guten Ausrüstung. Bei den Digitalen gibt es nur noch wenige Filter, die unersetzlich und sinnvoll sind. In camera erfahren Sie, was nach wie vor wichtig ist.
  • Durchlässig
    zoom 1/2012 Filter gibt's am Set nicht nur in der Kaffeemaschine. Sie sorgen auch für schöne Verhältnisse vor der Optik, indem sie das einfallende Licht verändern. zoom stellt die wichtigsten Filtertypen vor – und zeigt, wie man sie einsetzt.Welche Objektiv-Filter es gibt und was sie bewirken, wird in diesem Know-how-Ratgeber von der Zeitschrift zoom (1/2012) näher erläutert.
  • Profiwerkzeug
    Pictures Magazin 7-8/2017 100 Millimeter-Filter sind selbst für lichtstarke Objektive, die ein Filtergewinde von bis 82 Millimeter besitzen, völlig ausreichend. Für Weitwinkelobjektive oder großvolumige Mittelformatobjektive bietet Rollei auch ein 150-Millimeter-System an. Zum getesteten Set gehören insgesamt 7 Adapterringe von 77 bis 52 Millimeter, die ihrerseits an den, nennen wir ihn, Hauptadapter, der seinerseits ein 82-Millimeter-Gewinde aufweist, eingeschraubt werden.
  • Hohe Anziehungskraft
    fotoMAGAZIN 7/2017 Der Filterwechsel geht flott von der Hand und ermutigt dazu, häufiger ein momentan sinnvolles Filter zu verwenden (oder ein für das Motiv unsinniges abzunehmen). Es gibt aber auch ein paar Schwachpunkte: Die beiden Adapter bauen zusätzlich zum Filter vor, was zu Vignettierungen im Weitwinkel führen kann. Manfrotto warnt selbst vor Randabdunklungen bis etwa 17 mm bei APS-C-Kameras und bis 24 mm im Vollformat.
  • Schnappfilter
    FOTOHITS 5/2017 Auf dem Objektiv ist dazu der "Lens Adap ter" aufgeschraubt, der dort stets verbleiben kann. Ebenfalls dauerhaft ist am Wunschfilter ein eigener Filterhalter angeschraubt, ein ringförmiges Gewinde. In beiden ist ein kreisrunder Magnet eingefasst. Der Filter kann also im Bruchteil einer Sekunde mit nur einer Bewegung am Objektiv aufgesetzt werden. Angst um ein Herunterfallen muss man sich dabei keine machen, die Haftung ist sehr kräftig und widersteht auch leichter Zugkraft.
  • DigitalPHOTO 6/2017 Doch worauf kommt es beim Kauf eines Fotofilters überhaupt an? Denn das Angebot der Hersteller ist mannigfaltig. Zunächst sollte klar sein, welcher Filter, welche Effekte hervorruft.
  • Schutzbefohlener
    FOTOHITS 1-2/2017 Dieser Effekt verleiht dem Filter eine bis zu zehnmal höhere Härte als konventionelle Schutzfilter und belässt es dabei flexibler als etwa Saphirkristallglas. Die Oberfläche des "Ceramic Protector"-Filters ist mit Sigmas WR-Beschichtung veredelt. Diese reflektiert etwa 0,24 Prozent des sichtbaren Lichts, was für eine Reduzierung von Streulicht und Geisterbildern genutzt wird. Darüber hinaus besitzt die Beschichtung wasser- und ölabweisenden Eigenschaften.
  • Haltsuchend
    FOTOHITS 12/2015 Eher unbekannt ist, dass es Glasfilter auch in einer rahmenlosen, rechteckigen Variante gibt. Diese sind im Allgemeinen sogar hochwertiger, denn sie können einfacher bearbeitet und veredelt werden. Für eine Filtervariante ohne Rahmen, muss eine Haltelösung her. Dies bietet etwa der "VFH100 Professional Filter Holder" von Vü. An dessen Vorderseite befinden sich Klemmbacken, mit denen die rechteckigen Filtergläser eingespannt werden können.
  • Benachrichtigung

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Objektivfilter

Korrektur- und Konversionsfilter wie der Polarisationsfilter helfen dabei, fotografische Aufnahmen an bestimmte Lichtverhältnisse anzupassen oder zu verbessern. Effektfilter hingegen werden zur Ausgestaltung der Aufnahmen mit zusätzlichen künstlichen Effekten herangezogen. In der digitalen Fotografie dagegen können die meisten Filterfunktionen nachträglich in Bildbearbeitungsprogrammen simuliert werden. Kamera-Filter sind Instrumente zur kreativen Bildgestaltung in der Fotografie, die zum Beispiel aus Glas- oder Kunststoffscheiben bestehen und vor das Kameraobjektiv angebracht werden. Technisch gesehen handelt es sich hierbei entweder um Korrektur- oder Konversionsfilter, das heißt transparente oder lichtdurchlässige optische Elemente, die das in die Kamera einfallende Licht in Kontrast, Schärfe oder Intensität beeinflussen und verändern. Zu ihnen gehören der Polarisations-Filter zur Verbesserung des Farbkontrastes und zur Eliminierung unerwünschter Reflektionen auf Glas oder polierten Oberflächen, UV-Filter, die die UV-Anteile des Lichts verringern, und Grau- oder auch ND-Filter, mit denen die Helligkeit des Lichts unabhängig vom Farbspektrum reduziert werden. Zur Untergruppe der Farbkonversionsfilter, die Farbstichen bei höheren Farbtemperaturen entgegenwirken, gehört der Skylight-Filter, der eine geringfügig wärmere, rötlichere Farbwiedergabe bewirkt. Durch Farbfilter generell werden entweder bestimmte Farben blockiert oder seltener herausfiltert. Werden diese bei S/W-Aufnahmen angewandt, bewirken sie eine Veränderung der Tonwerte. Eine zweite Gruppe bilden Filter zur Erzeugung künstlicher oder verfremdender Effekte, die daher häufig bei Fotopuristen verpönt sind. Die bekanntesten Effektfilter sind der Sternfilter oder Gitterfilter, der Lichtquellen in Sterne umwandelt, und der Regenbogenfilter, durch den Lichtquellen des Motivs zur Erzeugung eines künstlichen Regenbogens aufgespalten werden; mit Farbverlaufsfilter lassen sich dramatische Lichtstimmungen erzeugen; Weichzeichner mildern die Kontraste und Konturen. Optische Effektfilter dagegen täuschen Effekte wie z.B. die mehrfache Duplikation eines Objekts (Mehrfachprisma-Filter), Spiegelungen (Fata-Morgana-Filter) oder Geschwindigkeit (Pseudo-Bewegungsfilter bzw. Speed-Filter) vor. In der digitalen Fotografie wird häufig auf viele Filter verzichtet, weil die meisten Effekte über Bildbearbeitungsprogramme nachträglich simuliert und angewendet werden können.