Karabiner

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Aktuelle Karabiner Testsieger

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Sortiert nach Popularität und Aktualität

  • Ausgabe: 9/2014
    Erschienen: 09/2014

    Petzl Unireverso

    Testbericht über 1 Karabiner

    Testumfeld: Im Check befand sich ein Karabinerhaken für den Klettersport. Es wurde keine Note vergeben.

    zum Test

  • Ausgabe: 6/2014
    Erschienen: 06/2014

    Edelrid HMS Strike Safelock

    Testbericht über 1 Karabiner

    Testumfeld: Es wurde ein Karabiner betrachtet, eine Benotung erfolgte jedoch nicht.

    zum Test

  • Ausgabe: 10-11/2013 (Oktober/November)
    Erschienen: 10/2013

    Doppelt hält besser

    Testbericht über 1 Karabiner

    Einen ungewöhnlichen Verschlusskarabiner hat AustriAlpin entwickelt. Der Schnapper des Fifty:Fifty öffnet nach zwei Seiten. Testumfeld: Getestet wurde ein Karabiner. Eine Endnote gab es dafür nicht.

    zum Test

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Ratgeber zu Karabiner-Haken

Die richtige Seilsicherung

Die falsche Sicherung verwendet - und das Leben eines Bergsteigers hängt sprichwörtlich am seidenen Faden. So mancher Karabiner ist eigentlich nicht für die Sicherung geeignet. Und auch die besten Kletterfähigkeiten können dann nicht verhindern, dass sich unter Umständen ein billiger Karabiner unerwünscht öffnet und die Seilsicherung auf diesem Weg ihren Dienst versagt. Unter den Kletter-Zubehören gehört daher eine vernünftige Seilsicherung sicherlich zu den Kernausstattungsaspekten, denen ein umsichtiger Kletterer bei der Ausrüstung seine Achtung zollen sollte.

Normalkarabiner...

Hierbei gibt es je nach Verwendungszweck verschiedene Klassen an Sicherungskarabinern. Schließlich muss nicht jeder Karabiner gleich so raffiniert konstruiert sein, dass man ihm bedingungslos sein Leben anvertrauen würde. Sogenannte Normalkarabiner werden beispielsweise überall dort eingesetzt, wo ihnen keine sicherheitskritische Bedeutung zukommt. Sie dienen schlichtweg der Befestigung von Material am Kletterrucksack oder an der Kleidung. Bei ihnen reicht ein normaler Schnappverschluss auch vollkommen aus.

...und Sicherungskarabiner

Besser sind natürlich Karabiner mit Drahtschnapper, da diese sich bei schwungvollen Schlägen gegen den Fels nicht aufgrund ihrer eigenen Massenträgheit öffnen, wie es Varianten mit massivem Schnapper nur zu gerne tun. Interessanterweise sind diese Karabiner nicht einmal sonderlich viel teurer als ihre einfachen Gegenstücke. Für die Seilsicherung verwendet man dennoch stets professionelle Verschlusskarabiner. Bei ihnen ist der Schnapper durch eine verschiebbare Hülse gegen das versehentliche Öffnen geschützt.

Öffnungsmechanismus ist doppelt abgesichert

Im geschlossenen Zustand liegt diese Hülse auf der zu öffnenden Seite des Karabiners und verhindert auf diese Weise ein unbeabsichtigtes Öffnen. Soll er geöffnet werden, muss zunächst die Hülse verschoben werden. In ganz seltenen Fällen kann es jedoch geschehen, dass die Hülse ihrerseits durch starke Schläge vom Schnapper weggeschlagen wird und dieser wieder freiliegt. Daher gibt es auch noch sogenannte Schraubkarabiner, bei denen die Verschlusshülse zusätzlich noch festgeschraubt wird.

HMS-Karabiner

Allerdings gelten diese als recht kompliziert zu bedienen, und wer in kritischen Situationen doch schnell einmal einen Karabiner öffnen muss – auch das kann durchaus vorkommen – kann schnell in Stress geraten. Hier sollte also der zusätzliche Nutzen gegen eventuelle Probleme abgewägt werden. Zu guter Letzt gibt es auch noch HMS-Karabiner. Sie sind notwendig, um Sicherungen mit einem Halbmastwurf oder HMS-Knoten vorzunehmen.

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Weitere Tests und Ratgeber zu Verschlusskarabiner

  • HMS Trilock
    Bergsteiger 9/2006 Es wurden Kriterien wie Funktion und Design getestet.

Verschluss-Karabiner

Für die Seilsicherung sollte ein Verschlusskarabiner verwendet werden, bei dem eine Hülse den Schnapper bedeckt. Schraubkarabiner sind noch sicherer, da die Hülse hier fest verschraubt wird. Zur dynamischen Halbmastwurfsicherung werden dagegen spezielle HMS-Karabiner verwendet. Normalkarabiner werden überall dort verwendet, wo keine sicherheitskritischen Funktionen vorliegen. Das Leben eines Bergsteigers hängt sprichwörtlich am seidenen Faden, wird die falsche Ausrüstung verwendet. Die besten Kletterfähigkeiten können nichts mehr daran ändern, sollte sich einer der eingesetzten Karabiner ungewünscht öffnen und die Seilsicherung auf diese Weise versagen. Daher werden sogenannte Normalkarabiner auch nur dort eingesetzt, wo ihnen keine sicherheitskritische Bedeutung zukommt. So kann der Karabiner verwendet werden, um Material an Kletterrucksack oder Kleidung zu befestigen, weshalb er häufig auch Materialkarabiner genannt wird. Besser sind hierbei Karabiner mit Drahtschnapper, da diese sich bei schwungvollen Schlägen gegen den Fels nicht aufgrund ihrer eigenen Massenträgheit öffnen, wie es Varianten mit massivem Schnapper gerne tun. Für die Seilsicherung dagegen verwendet man Verschlusskarabiner. Bei ihnen ist der Schnapper durch eine verschiebbare Hülse gegen das versehentliche Öffnen geschützt. Im geschlossenen Zustand liegt die Hülse auf der zu öffnenden Seite des Karabiners und verhindert so das Öffnen. Soll der Karabiner geöffnet werden, muss die Hülse erst verschoben werden. In ganz unglücklichen Fällen kann es natürlich geschehen, dass die Hülse durch starke Schläge vom Schnapper weggeschlagen und dieser wieder freigelegt wird. Daher gibt es sogenannte Schraubkarabiner, bei denen die Verschlusshülse zusätzlich verschraubt wird. Eine versehentliche Öffnung ist hier fast ausgeschlossen, weil zum Öffnen mehrere Schraubdrehungen nötig wären. Eine Alternative sind Twist-Lock-Karabiner, bei denen die Hülse immer über dem Schnapper liegt und nicht verschoben werden kann. Sie kann aber gedreht werden und auf diese Weise eine Öffnung über den Schnapper bringen. Allerdings gilt der Mechanismus als recht kompliziert und kann leider schnell an der Kleidung verdreht werden – der Schraubkarabiner ist also vorzuziehen. Zu guter Letzt gibt es noch HMS-Karabiner. Sie sind notwendig, um Sicherungen mit einem Halbmastwurf oder HMS-Knoten vorzunehmen.