twintip teaserTwin-Tips sind überall dort zu finden, wo die Piste oder das Gelände zur Spielwiese umfunktioniert wird: in der Halfpipe, im Funpark oder bei Sprüngen. Den Namen führen Twin-Tips wegen ihrer beidseitig aufgebogenen Skienden, die dafür sorgen, dass mit ihnen relativ gefahrlos vor- und rückwärts gefahren werden kann.

twintip lpgoKennzeichnend für ihre Bauform ist neben ihren „Zwillingsschaufeln“ der symmetrische Sidecut. Das heißt, dass sie vorne und hinten gleich breit sind und ihr Drehzentrum genau in der Skimitte haben. Daher werden die Bindungen auch mittig montiert. Die Taillen (schmalste Stelle am Ski) messen meist zwischen 80 und 90 Millimetern.

Zu den Besonderheiten gehören außerdem sogenannte „Rocker“. Damit ist gemeint, dass die Auflagefläche des Twin-Tip-Skis wesentlich kürzer als bei einem typischen Pistencarver ist und die Skienden schon sehr früh mit der Wölbung nach oben ansetzen. Dadurch sind sie wendiger, fehlertoleranter und leichter zu fahren. Andererseits verlangen trickreiche Stunts den Ski trotz ihres gutmütig ausgelegten Charakters auch einiges an Stabilität und Robustheit ab.

twintip buntZielgruppe sind eher jüngere Skifahrer, wie sich meistens auch unschwer an den betont lässigen Designs der Skier ablesen lässt – wovon sich jedoch alle, die ein vielseitiges und leicht zu fahrendes Sportgerät suchen, nicht abhalten lassen sollten. Die gemäßigte Taillierung der Park&Pipe-Twin-Tips beschert ihnen relativ gute Carving-Eigenschaften.

Nicht geeignet sind Twin Tips für sportliche Pisten-Fahrer, da sie zu weich und zu schwach tailliert sind. Außerdem reagieren sie wegen ihrer großen Mittelbreite relativ langsam, fast sogar „träge“, und ihre Fahrstabilität nimmt bei hohen Geschwindigkeiten merklich ab.