Winterjacke oder Zwiebelprinzip (Bildquelle: iStock / Liudmila Chernetska)

Winterbekleidung: Dicke Jacke oder Zwiebelprinzip?

Liebe Leserin, lieber Leser

die ersten Monate im neuen Jahr sind oft besonders kalt. Höchste Zeit für eine Winterjacke – aber welche? Wir erklären Ihnen die Unterschiede zwischen Daunenjacken und Thermojacken. Außerdem erfahren Sie, wie Sie sich mit dem Zwiebelprinzip optimal vor Kälte und Nässe schützen.

Daunen- oder Thermojacke - welche ist die beste für Sie?

Der größte Unterschied zwischen Daunenjacken und Thermojacken: Daunenjacken sind mit echten Federn und Daunen von Gänsen und Enten gefüttert, Thermojacken mit synthetischem Futter. Daunenjacken bieten sich für sehr niedrige Temperaturen bei Outdooraktivitäten im Winter an, während Thermojacken, auch Isolationsjacken genannt, eher für den winterlichen Alltag gedacht sind – bei sehr kaltem Wetter stoßen sie an ihre Grenzen. Dafür haben Thermojacken zwei entscheidende Vorteile: Sie sind meist atmungsaktiver als Daunenjacken und behalten ihre wärmende Wirkung auch im feuchten Zustand. Beide Typen sind jedoch nicht wasserdicht, sondern höchstens wasserabweisend. Als Klassiker unter den Daunenjacken für Outdoorabenteuer gilt der mehrmalige Testsieger Cerium LT Hoody von Arc'teryx – allerdings hat der auch seinen Preis. Günstiger, aber ebenfalls gut bewertet, ist beispielsweise die Atmosphere JKT von Jack Wolfskin. Mit einem ISPO-Award für nachhaltigen Daunenersatz und sehr guten Benotungen kann die Thermojacke WarmCube Featherless Hoody von Marmot überzeugen.

Für eine Rückverfolgbarkeit der Daunen sowie eine Daunengewinnung ohne Lebendrupf können Sie auf folgende Siegel achten: Responsible Down Standard (RDS), Global Traceable Down Standard (Global TDS), Traumpass oder Downpass. Aber: Tierschutzorganisationen kritisieren diese Siegel, denn die Kontrollen sind teilweise angekündigt oder werden nur zu bestimmten Zeiten durchgeführt. Allgemeine Haltungsbedingungen spielen nur selten eine Rolle bei der Vergabe der Siegel.

 

In Sachen Nachhaltigkeit gilt: Viele Hersteller verwenden mittlerweile recyceltes Polyester und achten auf eine PFC-freie sowie faire Produktion. Solche Jacken erkennen Sie an Siegeln wie Green Shape, Grüner Knopf, Bluesign, Fair Wear oder GOTS (Global Organic Textile Standard).

Die besten Daunenjacken

Die besten Thermojacken

3-in-1-Jacken: Rundumschutz im Winter

Für den Rundumschutz vor Regen, Schnee, Wind und Kälte bieten sich 3-in-1-Jacken an, die auch als Doppeljacken verkauft werden. Doppeljacken bestehen aus zwei Jacken, die per Reißverschluss miteinander kombiniert oder einzeln getragen werden können. Bei der Innenjacke handelt es sich um eine kuschlige Fleecejacke, eine elastische Softshell oder eine wattierte Thermojacke. Die Außenjacke ist eine wasserdichte Hardshell. Beide Jacken sind zudem atmungsaktiv, sodass immer ein angenehmes, trockenes Klima herrscht. Jack Wolfskin, Vaude und The North Face haben die größte Auswahl an Doppeljacken auf dem Markt. So gehören zum Beispiel die Jack Wolfskin Norrland 3in1 bei den Damen und die Jack Wolfskin Arland 3in1 bei den Herren zu den beliebtesten Modellen in diesem Segment. Winterhandschuhe und Winterschuhe komplettieren Ihr Outfit und sorgen dafür, dass auch Hände und Füße stets warm und trocken bleiben.

Die besten 3-in-1-Jacken

Die besten Winterhandschuhe

Die besten Winterschuhe

Das Zwiebelprinzip: Drei Schichten für optimalen Schutz

Natürlich können Sie sich Ihren Rundumschutz vor schlechtem Wetter im Winter auch selbst zusammenstellen, indem Sie sich in mehreren Schichten kleiden. Man nennt das Zwiebelprinzip oder Drei-Lagen-System. Denn in der Regel reichen drei Lagen aus: Als unterste Schicht (Base Layer) dient Funktionsunterwäsche, als mittlere Schicht (Mid Layer) verwenden Sie eine bequeme Softshell-, Fleece- oder Thermojacke und als äußere Schicht (Shell Layer) kommt eine beschichtete Hardshell zum Einsatz. Für einen optimalen Klimakomfort ist wichtig, dass alle Schichten atmungsaktiv sind - sonst wird es schnell schwitzig. Als unterste Schicht bieten sich im Winter Shirts aus Merinowolle an, etwa das beliebte 260 Tech Long Sleeve Half Zip von Icebreaker. Die dünne und enganliegende Fleecejacke Vaude Rienza II kann optimal als mittlere Lage verwendet werden. Ebenfalls hoch im Kurs steht die L.I.M. Jacket von Haglöfs, die als äußere Schicht vor Wind und Regen schützt.

Die beste Funktionsunterwäsche

Die besten Softshell-Jacken

Die besten Fleecejacken

Die besten Hardshell-Jacken

Redaktion von Testberichte.de

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