IPTV-Receiver: Fernsehen aus dem Internet

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Telekom Media Receiver 303Antenne, Kabel und Satellit sind nicht die einzigen Übertragungswege: Mit einem IPTV-Receiver empfängt man Fernsehsender aus dem Internet. Parallel werden Zusatzdienste angeboten, darunter Video-on-Demand-Inhalte und Pay-TV-Programme. Wer auf IPTV setzt, braucht einen guten DSL-Anschluss und ein passendes Empfangsgerät, das vom IPTV-Anbieter bereitgestellt wird. Was sollte man außerdem wissen?

Geschlossene Netzwerke

Das Kürzel IPTV steht für Internet Protocol Television, also für Fernsehen aus dem Internet. Zunächst wird das TV-Signal in ein IP-Signal konvertiert und vom Anbieter in ein geschlossenes Netzwerk eingespeist, erst dann kann es vom Abonnenten empfangen werden. Hier zeigt sich der Unterschied zum Internet- beziehungsweise Web-TV, denn während YouTube-Videos und Online-Videotheken in einem offenen Netzwerk bereitgestellt werden, nämlich direkt im Internet, handelt es sich bei IPTV um kostenpflichtige Angebote aus geschlossenen Netzwerken. Geschlossene Netzwerke haben eine feste Bandbreite, deshalb können IPTV-Anbieter einen soliden Empfang in gleichbleibend guter Qualität garantieren. Neben Sendern in Standardauflösung werden via IPTV auch HD-Programme und 3D-Videos ausgestrahlt. Um die Inhalte zu empfangen, braucht man einen DSL-Anschluss mit mindestens 16 Mbit/s beziehungsweise 25 Mbit/s sowie einen IPTV-Receiver, der das Signal übersetzt und zum Fernseher schickt.

Telekom, Vodafone und andere IPTV-Anbieter

Das Angebot an IPTV-Receivern ist überschaubar, denn die Geräte kommen direkt vom Anbieter. Aktuell gibt es in Deutschland drei IPTV-Anbieter: Telekom mit Entertain, 1&1 mit „Digital TV provided by Telekom“ und Vodafone mit Vodafone TV. Beim Telekom Media Receiver 500 Sat und beim Vodafone TV Center 1000 stehen zusätzlich Tuner für Satellit oder Kabel / Satellit bereit, die beim Telekom Media Receiver 303, einem reinen IPTV-Receiver, fehlen. Auf TV-Tuner verzichtet auch die VIPTV Box von Motorola, wobei man mit diesem Receiver weder die Öffentlich Rechtlichen noch Privatsender wie SAT.1 und PRO7, sondern ausschließlich Hardcore-Erotik empfangen kann. Alle Anbieter kombinieren das lineare IPTV-Programm mit Video-On-Demand-Angeboten, bei Telekom und Vodafone kann man außerdem Pay-TV-Pakete mit Dokumentationen, aktuellen Blockbustern und Filmen in Fremdsprachen abonnieren. Seltener, aber durchaus gefragt, sind IPTV-Boxen, die sich auf arabische, türkische und kurdische Kanäle spezialisieren.

Autor: Jens