Telefunken Fernseher: Fernseher von Telefunken

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Telefunken L65F249I3CTelefunken – aktuell nutzen mehr als 30 Lizenznehmer aus der ganzen Welt das Renommee des deutschen Traditionsunternehmens – hat verschiedene LCD-Fernseher im Programm. Eingebaute Tuner für einen, zwei oder alle drei Empfangswege sind mittlerweile Standard, auch auf Smart-TV-Extras, darunter HbbTV, muss man bei vielen LCD-TVs der Marke Telefunken nicht mehr verzichten.

Zum Hersteller

1903 wurde das Unternehmen als „Gesellschaft für drahtlose Telegraphie mbH, System Telefunken“ gegründet. Ziel der Gründer AEG sowie Siemens & Halske war es, Funk- und Empfangsanlagen für die interkontinentale Nachrichtenübermittlung, für das Militär und die Schifffahrt zu entwickeln. Im Jahr 1923 begann die nunmehr als „Telefunken Gesellschaft für drahtlose Telegraphie mbH“ gehandelte Firma mit der Produktion von Rundfunksendern und passenden Empfangsgeräten, erste Fernseher folgten zur 5. Großen Deutschen Funkausstellung im Jahr 1928. Als Meilenstein in der Unternehmensgeschichte gilt unter anderem die Erfindung des PAL-Farbfernsehsystems im Jahr 1962. Zehn Jahre später wurde der Bereich Unterhaltungselektronik in die eigenständige „Telefunken Fernseh und Rundfunk GmbH“ ausgegliedert, die im Jahr 1983 von Thomson übernommen wurde. 2006 ging die Lizenz, Fernseher unter der Marke Telefunken zu vertreiben, an das türkische Unternehmen Profilo-Telra, zwei Jahre später an den türkischen Konzern Vestel. 2014 wurden die Lizenzvereinbarungen mit Vestel bis 2018 verlängert.

Produktportfolio

Das Telefunken TV-Sortiment lässt sich schwer überblicken, denn bislang (Stand 2017) ist die Homepage des Herstellers noch sehr lückenhaft. Das kleinste aktuell angebotene LCD-Gerät – Plasma-Fernseher laufen nicht mehr vom Band – bringt es auf 19 Zoll in der Diagonale und hat eine DVD-Laufwerk an Bord, das Größte auf satte 65 Zoll, was gut 165 Zentimetern entspricht. Beim Hintergrundlicht setzt Telefunken durchweg auf effiziente LEDs. Zur Ausstattung gehören Tuner für DVB-T und DVB-C, oft auch für DVB-S2. Unlängst wurden Geräte mit DVB-T2-Tuner nebst HEVC-Decoder vorgestellt, wie man sie in Deutschland zum Empfang der seit 2016 via DVB-T2-HD ausgestrahlten HDTV-Sender braucht. Mit der Möglichkeit, Sendungen per USB auf einen externen Speicher mitzuschneiden, können die wenigsten Telefunken-Fernseher punkten, während Smart-TV-Funktionen immer häufiger vertreten sind. Geworben wird mit Apps zum Surfen, Shoppen, Skypen und Spielen, außerdem unterstützen besagte Geräte den HbbTV-Standard, dank dem man aus dem laufenden Programm zu den Mediatheken beteiligter TV-Sender gelangt.

Autor: Jens