TCL Fernseher: Fernseher von TCL

  • Gefiltert nach:
  • TCL-TVs
  • Alle Filter aufheben

Eigenschaften von TCL-Fernsehern auf einen Blick:

Plus:
  • moderater Preis
  • teilweise mit Android-TV
Minus:
  • ohne Dolby Vision
  • keine OLED-Fernseher

Bild & Ton: TCL-Fernseher eher selten im Test

TCL-Fernseher werden relativ selten getestet. Erstaunlich, denn bei der Bildtechnik ist das Unternehmen auf der Höhe der Zeit – trotz moderater Preise. So nutzen neuere Modelle LC-Displays mit Quantum Dots, wie man sie von Samsung und anderen Mitbewerbern kennt. QLED-Displays bürgen für eine akkurate Farbwiedergabe, einen stabilen Blickwinkel und eine hohe Helligkeit. Auch HDR-Bilder mit erhöhtem Kontrastumfang werden von einigen Geräten unterstützt, was wir in unserer Auswertung entsprechend würdigen. Pluspunkte kassieren TCL-TVs nicht nur hier: Die meisten Schirme lösen in Full-HD oder in Ultra-HD auf, Fernseher mit HD-ready-Display gibt es kaum noch. Aus gutem Grund, denn je höher die Pixeldichte, desto feiner das Bild. Verzichten musst Du auf den HDR-Konkurrenten Dolby Vision und auf OLED-TVs, also auf Fernseher mit organischen Displays.

Beim Ton gilt, was beim Bild gilt: Tests und Kundenmeinungen verraten uns, wie es tatsächlich um die Tonqualität steht. Angepriesen werden die Geräte mit DTS-TruSurround-Technik, teilweise auch mit Soundsystemen von JBL. Zu guter Letzt geht um die Einstellungen zur Bild- und Tonanpassung. Je vielseitiger und effizienter, desto besser, denn meist sind die Werkseinstellungen suboptimal.

Ausstattung: Anschlüsse, Smart-TV, Aufnahme & Empfang

In der Einstiegsklasse verbaut TCL zwei, manchmal auch drei HDMI-Anschlüsse, denen mindestens eine USB-Buchse für externe Speicher zur Seite steht. Bei den Ultra-HD-Fernsehern, die etwas teurer gehandelt werden, sind in der Regel drei HDMI-Eingänge an Bord, die den neuen Kopierschutz HDCP 2.2 sowie Ultra-HD-Signale mit 60 Hertz akzeptieren. Der digitale Audio-Ausgang ist bei TCL meist koaxial. Oft, aber nicht immer dabei: Bluetooth für drahtlose Audio-Geräte.

In Sachen Smart-TV setzt TCL auf zwei Varianten: Während die einfachen Geräte mit einem No-Name-Betriebssystem kommen, bei dem Online-Dienste fehlen können, kommen die teureren Varianten mit Android-TV. Android-TV glänzt mit einem breiten App-Angebot, läuft in einigen Fällen jedoch nicht ganz rund. So gut wie immer dabei: DLNA für Dateien aus dem Heimnetz, HbbTV für die Mediatheken der TV-Sender sowie ein Webbrowser, falls Du frei im Internet surfen willst.

Eingebaute Empfänger für Antenne, Kabel und Satellit gehören zur Grundausstattung, somit sparst Du einen TV-Receiver. Sonderfall Antenne: Nicht alle Fernseher in unserer Datenbank unterstützen das deutsche HD-Antennenfernsehen DVB-T2-HD, hier bleiben einige Modelle auf einen DVB-T-Tuner beschränkt. Schade auch, dass bei TCL-Fernsehern weder einer Aufnahme- noch eine Timeshift-Funktion vorgesehen ist. Geräte mit Twin-Tuner sind ebenfalls Mangelware.

Handhabung von TCL-TVs: Passabel

Zunächst geht es um die Inbetriebnahme und die Menüstruktur, also um die tägliche Bedienung. Wir ziehen Punkte ab, wenn das Menü zu verschachtelt ist, wenn sich der Fernseher beim Ein- oder Umschalten zu viel Zeit lässt und generell eher träge reagiert. In Sachen Sendersortierung kommt TCL nicht besser weg als andere Hersteller. So dauert es ein wenig, bis Du die Sender in die richtige Reihenfolge gebracht hast. Am Computer klappt das mangels passender Software nicht. Wie es um die Fernbedienung steht, bemisst sich zum einen daran, wie gut sie in der Hand liegt. Wir bewerten außerdem, ob die Tasten übersichtlich angeordnet sind, ob sie sich angenehm drücken lassen und die richtige Größe haben. Teilweise verbaut TCL einen Bewegungssensor zur Cursor-Steuerung, auch dieser Aspekt wird in unserer Auswertung berücksichtigt.

Autor: Jens